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Am Dienstag stand das deutsche Jugend-Skibergsteiger-Team für das Staffelrennen noch einmal an der Startlinie. Mit der Disziplin „Mixed Relay“ beendete das Skimo Team Germany eine sehr erfolgreiche Skibergsteiger (Englisch: Ski Mountaineering)-Premiere auf der Olympia-Bühne. Antonia Niedermaier, Franz Eder, Sophia Wessling und Finn Hösch gingen in dieser Reihenfolge nacheinander auf die Piste und hatten jeweils eine Strecke von 2,4 Kilometern mit 145 Höhenmetern zu bewältigen. Das Rennen beinhaltete auch einen kurzen Abschnitt, bei dem die Ski abgenommen und auf den Rucksack geschnallt werden mussten.

Die jungen Deutschen hielten in dem elf Nationen umfassenden Starterfeld sehr gut mit und sicherten sich mit einer Gesamtzeit von 39:04 Minuten Rang fünf. Die Skimo-Trainer sind sehr zufrieden mit dem Abschneiden der vier jungen Sportlerinnen und Sportler und hoffen, dass das Skibergsteigen künftig auch in die Liste der Sportarten für die „großen“ Olympischen Winterspiele aufgenommen wird.

Auch toMotion-Trainerin Andrea Potratz ist sehr angetan von den Leistungen, die Sophia Wessling in Lausanne gezeigt hat. „Mit drei Top-Ten-Platzierungen in drei Wettkämpfen können wir mehr als zufrieden sein. Vor allem angesichts der Tatsache, dass Sophia erst vor wenigen Monaten mit einem gezielten Training nach einem professionellen Trainingsplan begonnen hat. In ihr schlummert wirklich ein riesiges Potenzial!“ Für die Lindauer Schülerin sind die Wettkämpfe bei den Olympischen Jugendspiele 2020 damit beendet und sie kehrt heute zufrieden und stolz nach Hause zurück.

Sophia Wessling (links) mit Bundestrainer Thomas Bösl und Teamkollegin Antonia Niedermaier


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In ihrem zweiten olympischen Wettkampf konnte sich die Lindauer Skibergsteigerin Sophia Wessling noch einmal steigern. Auf der nur 1600 Meter langen Strecke des Sprintrennens bewältigte sie den Vorlauf ohne Probleme und erkämpfte sich beim darauffolgenden Viertelfinale sogar Platz zwei. Im Halbfinale hatte sie dann jedoch mit einem Rückstand von 1,7 Sekunden auf die Chinesin Suolang Quzhen das Nachsehen und verpasste mit ihrer Zeit von 3:30.61 Minuten als Vierte den Finallauf um Haaresbreite. Damit erreichte die junge Deutsche einen sehr guten siebten Platz in dem 24-köpfigen Teilnehmerfeld.  

Ihre Teamkollegin Antonia Niedermeier schied ebenso wie Franz Eder im Viertelfinale aus. Finn Hösch wurde ebenso wie Sophia Wessling in seinem Viertelfinallauf Zweiter und auch für ihn war im Halbfinale mit Platz vier Endstation. Am heutigen Dienstag werden die vier deutschen Skibergsteiger noch in der Mixed-Staffel starten.


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Skibergsteigerin Sophia Wessling lief im Individual unter die Top Ten

Bereits am Auftakt-Tag der Olympischen Jugend-Winterspiele im schweizerischen Lausanne standen die ersten Rennen der neuen olympischen Disziplin Skibergsteigen auf dem Programm. Gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Antonia Niedermaier vertrat die 16-jährige Lindauerin Sophia Wessling am vergangenen Freitag Deutschland beim Individual-Wettkampf der Damen. Das Starterfeld bestand aus 24 jungen Athletinnen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Mit 7,2 Kilometern und insgesamt 840 Höhenmetern handelte es sich bei dem olympischen Wettkampf um ein verhältnismäßig kurzes Rennen, dessen Abfahrten auf einer präparierten Piste zudem nur einen geringen technischen Anspruch boten.

Sophia Wessling lief ein gutes Rennen und überquerte nach 1:06:21 Stunden als Zehnte die Ziellinie. „Das war ein tolles Olympia-Debut“, freute sich Andrea Potratz, die Lindauer Ausdauer-Trainerin der jungen Athletin, die das Auftaktrennen ihres Schützlings vor Ort beobachtete. „Sophia betreibt das Skibergsteigen ja erst seit rund einem Jahr intensiv als Leistungssport und erst seit sechs Monaten mit einer professionellen Trainingsplanung, und somit sind wir mit ihrer Top-Ten-Platzierung mehr als zufrieden. Zumal ihr längere Rennen mit einem hohen technischen Anspruch mehr liegen.“ Insgesamt erreichte die deutsche Mannschaft bei den Individual-Rennen drei Top-Ten-Platzierungen: Antonia Niedermaier (6. Platz Damen), Sophia Wessling (10. Platz Damen), Finn Hösch (9. Platz Herren).

Am Montag, den 13. Januar startet Sophia Wessling beim Sprintrennen im Damen Einzel und am Folgetag wird sie ihre erste Olympia-Teilnahme mit einem Einsatz in der Mixed-Staffel des deutschen Teams beenden.


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                                                                                                                                                                                     Foto von Moritz Hesener

Seit dem letzten Wochenende ist es amtlich – Sophia Wessling wird im Januar 2020 an den Olympischen Winter-Jugendspielen in Lausanne teilnehmen. In einem internen DAV-Qualifikationsrennen sicherte sich die Skibergsteigerin am vergangenen Samstag einen Platz im vierköpfigen DAV-Kader.

Insgesamt sind je zwei Athletinnen und Athleten im Alter von 15 bis 17 Jahren für die Olympischen Jugendspiele nominiert. Sophia Wessling wird in einer 24-köpfigen Damenkonkurrenz starten, deren Athletinnen größtenteils aus Europa, jedoch auch aus den USA, Kanada, Russland, dem Iran, China und Südkorea stammen. Einige ihrer Konkurrentinnen kennt sie bereits von der Weltmeisterschaft im vergangenen Frühjahr. Die Olympischen Jugendspiele 2020 finden vom 9. bis 22. Januar in Lausanne in der Schweiz statt. Die Wettkämpfe im Skibergsteigen werden in den Disziplinen Individual und Sprint am 10. und 13.1. (jeweils ab 10.30 Uhr) ausgetragen.

   

                                                                                                                                      Fotos von Moritz Hesener

Mit ihrer Nominierung hat die 16-jährige Lindauerin ein wichtiges Etappenziel erreicht: nun hat sie Gewissheit über ihre Teilnahme und kann sich gezielt auf ihren Saisonhöhepunkt vorbereiten. Federführend ist dabei Andrea Potratz vom Lindauer Trainingsspezialisten toMotion GmbH, die Sophia mit einem individuellen Trainingsplan betreut. Nach einem umfangreichen Grundlagenausdauertraining in der Saisonvorbereitung konzentriert sich das Training der Skibergsteigerin derzeit auf intensive Intervall-Einheiten und Sprints, um die Maximalleistung zu erhöhen und eine Wettkampfbelastung zu simulieren. Neben Bergläufen und Krafttraining trainiert sie mittlerweile sehr viel auf Ski. Ihr Trainingsumfang hat sich kurz vor Beginn der Wettkampfsaison auf sieben bis acht Wochenstunden reduziert, die Trainingsintensität hingegen gesteigert. Die junge Lindauerin ist ist optimistisch: „Ich konnte in dieser Saison aufgrund des Trainingsplanes von Andrea Potratz ein gutes und gezieltes Training durchführen. In diesem Jahr habe ich alles auf den Sport ausgerichtet und jetzt bin ich natürlich gespannt, welche Resultate ich in den Rennen dieser Wintersaison erlaufen werde.“ Mitte Dezember wird Sophia Wessling noch an einem Nacht-Verticalrennen in Flumserberg in der Schweiz teilnehmen. Über einen Start bei der Deutschen Meisterschaft im Vertical, die kurz vor den Olympischen Jugendspielen stattfindet, entscheidet sie kurzfristig.


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Wirsingkohl gehört zu den Gemüsearten, die das ganze Jahr über erhältlich sind. Eine besondere Bedeutung kommt dem Kohl als Vitaminlieferant daher vor allem im Winter zu: Menschen, die Wert auf regionale Produkte legen, kommen um den Wirsing nicht herum. Bereits in früheren Zeiten trug er dazu bei, die Menschen gesund durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Kalorienarm, aber reich an Chlorophyll, Eisen, Phosphor,B-Vitaminen und vor allem an Vitamin Ckann sich der Wirsing als echter Gesundheitsbote sehen lassen.

Vitamin C ist vor allem im Winter wichtig, da es das Immunsystem stärkt. Der Gehalt an Vitamin C in Wirsing ist hoch, und mit einer großen Portion kann der Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen gedeckt werden. Zusätzlich liefert Wirsing vor allem Vitamin B6, Folsäure sowie Kalzium, Kalium und Eisen. Damit möglichst viele der gesunden Inhaltsstoffe erhalten bleiben, sollte das Kohlgemüse immer nur so kurz wie möglich und schonend gegart werden. Idealerweise wird er gedünstet oder geschmort.

Das leckere Gemüse ist sehr kalorienarm: mit nur circa 25 Kilokalorien pro 100 Gramm eignet sich der Wirsingkohl daher gut für Menschen, die ihr Gewicht reduzieren wollen.

Wirsing kann auch roh verzehrt werden, stellt die Verdauung dann jedoch vor eine Herausforderung. Ab Oktober gibt es im Handel den Herbst- oder Winterwirsing. Er ist besonders robust und hat kräftige, dunkelgrüne und recht stark gewellte Blätter. Sein Geschmack ist sehr aromatisch und würzig und hat das typische Kohlaroma. Im Kühlschrank hält er sich bis zu zwei Wochen, verliert dabei aber zunehmend an Vitaminen. Ab Mai ist der Sommer- oder Frühwirsing frisch im Handel verfügbar. Seine Blätter sind hellgrün und weniger stark gekraust als die Wintervariante. Der Geschmack ist weniger intensiv und feiner, weshalb er in der Gourmetküche Verwendung findet. Im Gegensatz zum Herbst- und Winterwirsing ist der Frühwirsing nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar.

In der Zubereitung ist Wirsing sehr flexibel. Er eignet sich für Eintöpfe oder Suppen ebenso wie für Kohlrouladen oder sommerliche Salate. Ein schönes Rezept für Krautwickel mit Wirsing findest du auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 77.