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Top-Material für ein anspruchsvolles Projekt

Bei der Auswahl ihrer Ausrüstung setzen die drei Grande-Sassière-Abenteurer vor allem auf zwei Faktoren: Zuverlässigkeit und geringes Gewicht. Das Material muss leicht sein, da das Bike beim Aufstieg zum Gipfel viel getragen wird. Gerade im Hochgebirge sind jedoch auch Zuverlässigkeit und Stabilität von höchster Bedeutung, weil ein Defekt dort besonders unangenehm oder zum Teil sogar gefährlich ist. Einen Großteil der verwendeten Ausrüstung können die drei von den Partnern ihres MTB-Teams toMotion Racing by black tusk beziehen. Welche Teile im Einzelnen bei ihrem Projekt „Abfahrt von der Grande Sassière“ zum Einsatz kommen werden, verrät uns Andrea Potratz.

Bike: Propain Tyee CF 160mm, 27,5 Zoll

Das Tyee CF ist mit seinem Carbonrahmen sehr leicht -  mit der untenstehenden Ausstattung wiegt das Bike je nach Größe zwischen 12,4 und 12,6 kg. Das ist für ein 160 mm Enduro-Bike schon sehr leicht. Gleichzeitig ist das Tyee CF sehr stabil und zuverlässig.

 

Ausstattung:

Trickstuff Direttissima Bremse

Die Direttissima ist die beste Bremse, die ich bis jetzt gefahren bin - und ich bin schon einige gefahren. Sehr kraftvoll, dabei leicht. Man braucht wenig Handkraft zum Bremsen und sie ist sehr gut dosierbar. Dazu sieht sie auch noch verdammt gut aus und es gibt sie in vielen Farben.

Syntace Carbon-Lenker und Vorbau

Bei Lenker und Vorbau kommt bei uns schon seit Jahren nichts anderes mehr ans Bike als Syntace. Einfach Top-Produkte, leicht, aber auch nicht zu leicht und in Zuverlässigkeit und Funktion nicht zu überbieten.

Syntace W35 MX Laufräder

Auch bei den Laufrädern fällt die Wahl seit Jahren auf Syntace. Die Felgen sind schön breit (in unserem Fall die 35 mm Variante), was dem Reifen noch mehr Grip und eine breitere Form gibt. So kann man auch mit weniger Luftdruck fahren und hat weniger Rollwiderstand. Schön stabil, dabei doch leicht und auch gerade in der Tubeless-Variante sehr einfach handzuhaben. Die Verarbeitung ist wie immer bei Syntace hervorragend und die Haltbarkeit, vor allem die der Lager, super. Alulaufräder an einem Carbonbike erhöhen noch etwas den Komfort, da sie die Schläge etwas dämpfen und nicht so hart durchgeben wie Carbonlaufräder.


Syntace Numbernine Pedale

Super leichtes Flatpedal, leichter als die meisten Klickpedale, super Grip. Was will man mehr?


Vittoria Bereifung, tubeless

Vittoria Reifen fahren wir erst seit dieser Saison und wir sind super-zufrieden damit! Für das Grande-Sassière-Projekt haben wir den Barzo TNT in 2,35 Zoll ausgewählt. Der hat enorm viel Grip, was vor allem vorne wichtig ist für eine gute Führung des Vorderrades. Der Barzo macht seine Sache wirklich sehr gut! In der TNT-Variante ist er sehr pannensicher und super easy Tubeless zu machen. Außerdem ist er für einen Enduroreifen sehr leicht, was für das Tragen ein großer Pluspunkt ist.


SQLab Ergowave 611er Sattel

Auf den SQLab 611er Sätteln sitzen wir seit Jahren wirklich sehr gut. Das neue Ergowave-Modell hat die Sitzqualität noch einmal deutlich verbessert, wobei wir bei diesem Projekt kaum sitzen werden… ;-). In der Carbon-Variante ist der Sattel auch angenehm leicht. Roland und ich nutzen die active-Variante, Claudia die ohne active.


SRAM X0 Eagle 1x12 Antrieb

Aktuell gibt es für ein Enduro-Bike nichts Besseres auf dem Markt als die SRAM Eagle. Einfaches Prinzip, leicht, haltbar, zuverlässig, ausreichend Übersetzungsbreite und man kann sich den leichtesten Gang, den man braucht, über die Wahl des vorderen Kettenblattes entsprechend einbauen. Wenig Technik (ohne zweiten Hebel und Umwerfer) - dadurch kann auch nicht so viel kaputt gehen.

Rock Shox Pike 160 mm 2P – Federgabel

Handschuhe:

GripGrab Vertical

Der neue 2017er Vertical ist ein ganz feiner Handschuh von GripGrab, eine tolle Weiterentwicklung des letztjährigen Modells. Er liegt sehr gut an, schlägt keine Falten und man hat einen super Halt am Lenker.

Rucksack:

Evoc FR Trail
Seit Jahren fahren wir nur noch mit Evoc-Rucksäcken. Der eingebaute Rückenprotektor, den wir bisher zum Glück noch nie brauchten, schützt im Ernstfall. Die Rucksäcke sitzen sowohl im Uphill gut, wie auch (ganz wichtig) im Downhill. Da verrutscht nichts, der Rucksack bleibt zuverlässig zentral auf dem Rücken. Außerdem hat er eine super Raumaufteilung und durch die verschiedenen Größen kann man gut auswählen, welche Rucksack der für das Projekt Passende ist. Es muss ja auch einiges an Gepäck mit auf die Tour: Verpflegung, Bekleidung, Ersatzmaterial, Werkzeug, Schoner und natürlich (ganz wichtig) auch die Kamera…


Zur Unterstützung der körperlichen Leistungsfähigkeit sind natürlich auch FitRabbit und Sponser mit am Start. Wir nehmen den Sponser High Energyund den Oat Pack Creamy Caramel mit auf den Berg.  Zur Regeneration gibt es danach dann das Whey Protein sowie Magnesium.

Mit dieser Ausstattung dürfte dann hoffentlich nichts schief gehen! :-)


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Damit ein Bike lange Zeit zuverlässig hält und Freude macht, muss es regelmäßig gepflegt werden. Vorteil einer regelmäßigen Pflege ist auch, dass man Verschleiß oder Defekte schneller erkennt und dadurch z.B. nicht mitten auf einer Tour bemerkt, dass die Bremsbeläge schon komplett abgefahren sind… Je nach Wetter sollte das Bike ggf. nach jeder Nutzung gepflegt werden. Ist es trocken und nicht sehr staubig, reicht es auch nach jeder zweiten oder dritten Fahrt. Ist der Untergrund hingegen nass und schlammig, solltest du dein Bike am besten gleich nach der Fahrt reinigen, denn solange der Dreck noch nicht eingetrocknet ist, geht er am besten weg. Dampfstrahler sollten tabu sein, da durch den hohen Druck das Wasser in die Lager gepresst wird und diese dann deutlich schneller kaputt gehen. Verwende also am besten einen Gartenschlauch oder Eimer sowie zwei weiche Schwämme (einer für die nicht-schmierigen Teile und einer für die schmierigen Teile, wie den Antrieb). Wer keinen Gartenschlauch hat, nimmt einfach ein oder zwei Eimer mit Wasser und Schwämmen. Welche Produkte wir für die Pflege unserer Bikes verwenden und wie wir sie wieder fit für die nächste Ausfahrt machen, erfährst du im Folgenden.

  

Sprühe dein Rad mit Dynamic Fahrradreiniger ein. Lass ihn kurz einwirken lassen und wasche den Reiniger inkl. Dreck dann mit dem Schwamm und viel Wasser runter. Am besten arbeitest du von oben nach unten, denn in der Regel wird es dreckiger, je weiter man nach unten kommt. Dann sprühst du auch die Kette und den Antrieb mit dem Reiniger ein. Nach kurzem Einwirken ziehst du die Kette durch den zweiten Schwamm für die schmierigen Teile – so wird sie schön sauber. Verwende denselben Schwamm auch für die Kassette und die Kettenblätter. Achtung: vergiss nicht, auch die Röllchen am Umwerfer vom Dreck zu befreien. Hast du einen Gartenschlauch, kannst du das Rad am Ende nochmal mit dem Schlauch von Schaum und letzten Dreckresten befreien. Ansonsten machst du das mit viel Wasser aus dem Schwamm.

Danach trocknest du das Rad mit einem sauberen Lappen oder Zewa ab. Rahmen, Lenker, Laufräder, etc. müssen nicht unbedingt abgetrocknet werden, meistens sieht es mit Abtrocknen aber schöner aus. J Wichtig ist, den Antrieb wieder trocken zu machen und auch die Federgabel, die versenkbare Sattelstütze und den Dämpfer, wenn man solche Teile hat, damit man diese anschließend wieder schmieren kann. Ziehe die Kette durch den Lappen bzw. das Zewa, bis du am Lappen merkst, dass das meiste Wasser weg ist. Dann trockne auch die Kassette, Röllchen und Kettenblätter etwas ab. Je nach Zeitbudget kann man das Bike dann noch ein paar Minuten stehen lassen, damit es ganz abtrocknet.


Jetzt ist es wichtig, das Rad wieder richtig zu schmieren. Hier gilt nicht „viel hilft viel“, denn überflüssiges Öl bindet nur unnötigen Dreck.  Träufle unter Drehen des Antriebs etwas 2-K Kettenschmierstoff unten und oben auf die Kette und drehe sie dann schön durch. Dann kannst du mit dem PTFE-Spray die Gelenke an Schaltwerk und Umwerfer einsprühen. Gib auch an die Gabel, Dämpfer und versenkbare Sattelstütze etwas Dynamic Federgabel-Spray. Dann ein paar Mal etwas hoch- und runter schalten. Die Federung etwas ein- und ausfedern lassen und dann alle Rückstände des Öls und des Sprays mit einem Lumpen abwischen. Fertig! So freut sich das Rad wieder auf die nächste Ausfahrt und bleibt lange in Schuss.

toMotion Bikepflege-Angebot     (gültig vom 1. bis 12.8.2017)

 

 

1 x Dynamic Fahrradreiniger (Pumpflasche)

1 x Dynamic Fahrradreiniger (Nachfüllflasche)

1 x 2-K Kettenschmierstoff

1 x PTFE Spray

1 x Dynamic Federgabel-Spray

2 x Kettenputztücher

44,90 Euro statt regulär 58,30 Euro


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Projekt „Abfahrt von der Grande Sassière (3751 m)“ – Teil 1

Für den August 2017 steht ein besonderes Vorhaben im Kalender von drei Teammitgliedern von toMotion Racing by black tusk: eine Abfahrt vom Gipel der 3751 Meter hohen „Aiguille de la Grande Sassière“ (kurz „Grande Sassière“), die genau auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien liegt. Dieser Berg gehört zu den höchsten mit dem Mountainbike befahrbaren Gipfeln der Alpen und stellt die drei Fahrtechnik-Spezialisten vor eine große Herausforderung. Akteure des anspruchsvollen Projekts sind Andrea Potratz, Claudia Potratz und Roland Ast.

Andrea ist Geschäftsführerin des Lindauer Trainingsspezialisten toMotion GmbH und gleichzeitig Teamchefin des rund 120 Mitglieder umfassenden Mountainbike-Teams toMotion Racing by black tusk. Seit ihrer Jugend betreibt sie Leistungssport – seit etlichen Jahren hauptsächlich auf dem Mountainbike. Ihre hervorragenden Fahrtechnik-Kenntnisse werden ihr bei der Abfahrt vom Grande Sassière sehr zugute kommen.

Ihre Partnerin Claudia ist Ärztin und betreibt eine Urologie-Praxis in Lindau. Auch sie ist seit vielen Jahren auf dem Mountainbike unterwegs und verbringt zusammen mit Andrea fast jeden Urlaub in Gegenden, die mit adrenalinhaltigen Mountainbike-Touren glänzen. Abfahrten aus über 3000 m Höhe sind für sie keine Neuheit.

Roland, der im Unterallgäu wohnt, ist ein enger Freund von Claudia und Andrea. Der Diplomingenieur meisterte im August 2014 mit der Abfahrt vom 3610 m hohen Barrhorn  im schweizerischen Wallis ein ähnlich anspruchsvolles Projekt, gemeinsam mit Andrea. (Anmerkung der Redaktion: auch zu diesem Projekt gibt es einen Nachbericht, den wir euch auf Anfrage an presse@tomotion-gmbh.de gerne zukommen lassen).

Die Schweizer Mountainbike-Zeitschrift „Ride“ beschreibt die Abfahrt von der Grande Sassière so: „Die Tour an sich gehört in die Abteilung der Superlativen. Auf nur wenigen Routen muss das Bike so weit und so steil hochgeschleppt werden. Auf nur wenigen Gipfel ist die Aussicht so umwerfend wie hier – Mont Blanc, Grand Combin, Monte Rosa, Matterhorn und Gran Paradiso stehen in Reih und Glied. Und kaum eine Abfahrt ist atemraubender als dieser Pfad, eingeklemmt zwischen Gletscher und senkrecht abfallender Felsflanke. Kurz und gut: ein umwerfendes Erlebnis für gute Fahrtechniker mit hochalpiner Erfahrung.“

In unserem heutigen Newsletter möchten wir euch ein paar Hintergrundinfos dazu geben, wie Andrea, Claudia und Roland auf dieses Projekt kamen und wie sich die drei Mountainbiker darauf vorbereiten. Im Juli-Newsletter erfahrt ihr, welches Material sie für die geplante Abfahrt ausgewählt haben und warum. Und im August folgt dann der Nachbericht zu diesem Projekt, sicherlich gespickt mit sensationellen Bildern. Hier nun unser Interview mit Andrea, Claudia und Roland.

Andrea, wie bist du auf das Projekt gekommen?

Ich habe in der „Ride“ einen Bericht über die Befahrung der Grande Sassière gelesen. Kurz davor war ich mit Roland ja auf dem Barrhorn und damit war das nächste Projekt schon geplant… Das ganz ist zwar schon über zwei Jahre her, aber für so was muss auch die Vorbereitung stimmen - das Wetter, die Termine der Beteiligten und man sollte dafür auch nicht gerade gestresst sein. So hat es jetzt etwas gedauert, aber im August soll es dann soweit sein.

Hast du schon mal eine in dieser Länge oder Schwierigkeit vergleichbare Abfahrt gemacht?

Die Abfahrt wird eine Länge von 12 km und 1200 (1400 laut „Ride“?)Tiefenmetern haben, das ist schon lang, aber noch nicht extrem lang. Ich habe auch schon Abfahrten gemacht, die waren 2.500 Tiefenmeter am Stück, zu Beginn durch hochalpines Gelände, bis man dann irgendwann in den Weinbergen endet. Das dauert dann schon ein paar Stunden. Von der Schwierigkeit her denke ich, dass die Abfahrt vom Barrhorn anspruchsvoller ist, aber das weiß ich erst, wenn wir oben waren.

Bei solchen Bergen merkt man beim Abfahren auch die Höhe und man muss ganz schön schnaufen, besonders wenn es auch noch technisch anspruchsvoll ist.

Also, etwas Vergleichbares habe ich schon mal gemacht, aber trotzdem ist es jedes Mal wieder ein eigenes Abenteuer und wieder anders.

Claudia, was reizt dich besonders an diesem Projekt?
Mich reizt es, mit zwei mir sehr nahstehenden Menschen eine Herausforderung anzunehmen, die man nicht geschenkt bekommt. Meine Rennkarriere ist eine Weile her, aber als Leistungssportler braucht man ab und zu ein lohnendes Ziel.

Hast du schon mal eine vergleichbare Abfahrt gemacht?
Hochalpine Abfahrten in ähnlichem Gelände und auf über 3000 m Meereshöhe haben wir alle schon hinter uns gebracht z. B. im Aostatal, Zermatt oder im Wallis.

Wie bereitest du dich auf die Abfahrt vom Grande Sassière vor?
Wir alle fahren seit vielen Jahren Mountainbike und haben zudem noch Bergerfahrung. Die Vorbereitung zu einem solchen Projekt beginnt fast ein Jahr davor und reicht von leichten, gemütlichen Touren am flachen Bodensee bis zur Akklimatisierung kurz vor dem Vorhaben in Bormios Skigebieten. Auch das Material haben wir sehr sorgfältig ausgesucht und getestet, denn auf über 3000 Metern ist eine Radpanne besonders nervig und Materialfehler können sehr gefährlich werden.

Roland, wie sehen deine Vorbereitungen auf dieses Projekt aus?
Die Vorbereitung für das Projekt "Grande Sassière by bike" begann bei mir dieses Jahr im Januar. Statt einer Woche La Palma habe ich mir dieses Jahr zwei Wochen 'genehmigt'. Hier gibt es schon zu Jahresbeginn optimale Voraussetzungen, auf schweren Trails an Fahrtechnik und Sicherheit, die bei mir im Kopf beginnt, zu arbeiten. In der Phase Februar/März habe ich viel Life Kinetik zu Hause gemacht. Macht Spaß und bringt unglaublich viel für Gleichgewicht, Koordination, situatives Reagieren. Anfang April habe ich in Kärnten eine Woche Grundlagengekurbelt. Gleich im Anschluss hatte ich das große Vergnügen, mit dem toMotion Nachwuchs Team (TNT) in der Provence zu trainieren. Ende April dann ein Fahrtechniktraining mit meinen Freunden aus der „Knabengruppe Peter Pan“ bei Andrea (siehe Newsletter 5-2017).

Momentan bin ich in der Phase, den spezifischen Anforderungen des Projekts entsprechend zu trainieren. Konkret heißt das, das Bike viel tragen und das, so wie am langen Wochenende vom 15. - 18. Juni, teils über 1000 hm und an oder besser über die 3.000 m Marke. Im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten wird das auch das Konzept für die nächsten Wochen sein. Ende Juli sind dann noch 4 Tage im Wallis mit Andrea bei einem Enduro-Camp geplant. Das ist ideal vom Zeitpunkt und bietet die Möglichkeit, auch als Dreierteam noch einen Trainingsreiz zu setzen. Zusammengefasst: Um von der Grande Sassière abzufahren, muss man erst mal hoch kommen. 1500 hm Bike tragen auf eine absolute Höhe von 3.751 m ist eine Ansage.  Um dann so vom Berg abzuFAHREN, wie es mein Anspruch ist, darf am Gipfel nicht das letzte Körnchen verbraucht sein, damit ich stark genug bin, um die fahrtechnischen Fähigkeiten, die ich mir angeeignet habe, sowohl mental als auch körperlich noch abrufen zu können. Alle Vorbereitungen dienen diesem Ziel.

Was empfindest du beim Gedanken an dieses Projekt?
Nun, das Projekt gibt es für Andrea und mich nicht erst seit diesem Jahr. Geplant haben Andrea und ich das Projekt erstmals in 2014 (!). Seither noch unvollendet, obwohl jedes Jahr auf der Liste "must do" ganz oben, ist ja auch eine Aussage (=Gedanke) zur Qualität des Ziels. Da muss halt alles passen ... individuelle Fitness, Wetter, … Und weil sich die Gedanken schon so lange um dieses Projekt drehen, ist die Motivation hoch, es dieses Jahr nun endlich zu vollenden und die Vorfreude darauf ist das dominierende Gefühl dabei. Besonders schön finde ich, dass wir es dieses Jahr zu dritt, also Andrea, Claudia und ich, angehen wollen. Es ist bei mir so eine Mischung aus Respekt und Fokussierung (Ehrgeiz? Nein, … sowas kenne ich nicht J). Ich denke, das ist eine gesunde Mischung, die diesem Projekt angemessen ist. Ja, ich bin fokussiert, muss aber auch den Kopf einschalten, damit ich nicht verkrampfe. Wenn ich über die bisherige Vorbereitung zum Projekt nachdenke, spüre ich die Sicherheit, dass ich es „im Kreuz habe“ und wir/ich auf einem guten Weg sind/bin, da wir dieses Jahr das passende Wetter relativ flexibel in einem 14-tägigem Zeitfenster im August abpassen können. Denn zappelig werde ich nur bei den Dingen, die ich selber nicht beeinflussen kann.


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SQlab Ergowave – Leistungssteigerung durch perfekte Ergonomie

SQlab ist ein Partner, der das Team toMotion Racing by black tusk seit mehreren Jahren begleitet. Im Jahre 2015 präsentierte SQlab erstmals die neu entwickelte Sattelform Ergowave®, die aus einem dreijährigen Forschungsprojekt mit der FH und der Uniklinik Frankfurt entstand. Hierbei gelang es dem Forschungsteam erstmals in der Geschichte, die auftretenden Kräfte zwischen Mensch und Fahrradsattel bis in tiefe Strukturen des Körpers zu berechnen. SQlab nutzte die Erkenntnisse aus den Studien, um einen ergonomisch optimierten Fahrradsattel zu entwickeln, dessen Form Druckpunkte minimiert, eine natürliche Beckenbewegung zulässt und damit eine optimale Kraftübertragung und schmerzfreies Radfahren ermöglicht.

Hier einige Fakten zu den Ergowave-Sätteln von SQlab:

Perfekte Passform: die Sättel sind in vier Breiten von 12 bis 15 cm erhältlich. Anhand einer einfachen Sitzknochenvermessung wählst du die für dich optimal passende Sattelbreite.

Sportliches Heck: Das hochgezogene Heck ergibt mehr Halt nach hinten und sorgt für eine effizientere Kraftübertragung.

Energie sparen: Die sich vom Heck nach vorne streckende wellenförmige Erhebung der Ergowave® passt in Ihrer Form perfekt zu den meist bauchigen Sitzbeinästen. Der Fahrer muss keine kraftraubenden Schutzhaltungen einnehmen. Die ganze Energie steht dem Vortrieb zur Verfügung.

Der Dip: Die leichte Vertiefung in der Mitte des Sattels reduziert den Druck auf die empfindlichen
Strukturen des Dammbereichs.

Tiefergelegte Sattelnase: Die im Niveau tieferliegende Sattelnase drückt dementsprechend weniger stark auf die empfindlichen Stellen. Beim Mann und bei der Frau gleichermaßen.

Biomechanik: Durch die aus biomechanischer Sicht dem Laufen ähnliche seitliche Beckenbewegung der SQlab active Technologie um bis zu 7° erhöht sich die Effizienz der Tretbewegung. Gleichzeitig werden die Bandscheiben entlastet und der Komfort an den Sitzknochen erhöht.

Tief und flach: Die flache, nur sehr leicht gewölbte Form der Sattelnaseergibt eine maximale Kontaktfläche mit dementsprechend besserer Druckverteilung und weniger Druck auf empfindliche Bereiche. Dabei ist die Nase gleichzeitig sehr schmal und die seitliche Reibung während der Tretbewegung wird auf ein Minimum reduziert.

Fahrwerks-Setup: Die SQlab active Technologie ist über Elastomere in drei Härtegraden einstellbar.

     

Mehrere Teammitglieder von toMotion Racing by black tusk fahren seit längerer Zeit einen Ergowave-Sattel und berichten von ihren Erfahrungen.

Dennis Hussner: „Nach langen Ausprobieren von unterschiedlichsten Sätteln landete ich vor vier Jahren beim SQlab 611, dieses Modell fuhr ich auf all meinen Bikes. Anfang dieser Saison wechselte ich dann auf den neuen SQlab 612 Ergowave Carbon. Beim Auspacken fiel mir als erstes das geringe Gewicht auf. Der 612 überzeugte mich vom ersten Kilometer an mit einer nochmals deutlichen Verbesserung an den Problemzonen. Druckschmerzen auch bei langen Trainingseinheiten oder beim Rennen sind kein Thema mehr. Die Mischung aus Komfort, Steifigkeit und Leichtigkeit machen den Sattel zu meinem absoluten Favoriten.“

Marla Krauss: „Der Ergowave Sattel von SQ-Lab sieht auf den ersten Blick nicht so filigran aus wie andere Sättel und ist auch nicht unbedingt ein  Leichtgewicht. Dafür überzeugt er mit Riesen-Komfort bei längeren Touren. Durch die Sitzhöckervermessung und die daraus resultierende Sattelgröße habe ich den für mich perfekt passenden Sattel an meinem Fahrrad. Auch nach längeren Touren spürt man keine Druckstellen oder Schmerzen.“

Christian Ludewig: „Der Ergowave-Sattel ist extrem gut! Ich hatte vorher ja auch den 611 von SQlab und im Vergleich ist der neue in Bezug auf die Sitzposition und vom Gefühl her um Welten besser. Der Sattel ist leichter als sein Vorgänger. Was ich auch super finde ist,  dass er einen extra Schutz an den Seiten hat. So ist der Sattel bei einem Sturz nicht unbedingt gleich kaputt, sondern das Material fängt den Aufprall ab. Und für Männer sehr wichtig: nix schläft mehr ein! ;-) Also ich kann den Sattel nur empfehlen!“

Dr. med. Claudia Potratz, Urologin: „Schönes Design, sehr bequem, man bleibt im technischem Gelände nicht hängen, keinerlei Druckstellen im Genitalbereich auch bei längeren Fahrten. Sehr gute Verarbeitung. Noch mal deutlich besser als das alte 611er Modell.

Gerade auch für Männer der ideale Sattel, um die sensiblen Bereiche des Mannes gut zu entlasten. Den Sattel empfehle ich immer meinen Patienten und die kommen auch sehr gut damit klar.“

toMotion-Angebot vom 1. bis 15. Juli 2017:

  • 5 % Preisnachlass auf alle verfügbaren SQlab Ergowave-Sättel (solange Vorrat reicht).
  • Modell 611 Active Carbon zum Preis des TiTube-Modells für EUR 159,90 (anstatt regulär EUR 199,95)

Bestellung über shop@tomotion-gmbh.de oder telefonisch unter 0160-94846129.


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Eine Alpenüberquerung auf dem Mountainbike ist ein tolles Erlebnis und ein lohnendes Projekt für jeden, der Freude hat an sportlichen Herausforderungen, atemberaubenden Panoramen und einem einmaligen Naturerlebnis. Voraussetzung ist jedoch, dass du dir Zeit nimmst
für eine sorgfältige Vorbereitung – denn sie ist das A und O eines solchen Vorhabens. Was bei der Vorbereitung auf einen Alpencross beachtet werden sollte und welche Ernährungstipps wir dir für die Tour selbst geben können, erfährst du in unserem folgenden Beitrag.

Eine erfolgreiche Alpenüberquerung ist eine beachtliche Leistung – immerhin lässt man sich auf durchschnittlich sieben anstrengende Etappen mit Tagestouren von rund 75 km und bis zu 2500 Höhenmetern ein. Das will erst einmal gestemmt werden! Damit das Unternehmen am Ende mit Stolz belohnt wird und nicht im Frust endet, ist eine gründliche Vorbereitung notwendig. Trainingsspezialistin und toMotion-Geschäftsführerin Andrea Potratz zählt folgende Punkte auf:

Für einen Alpencross braucht man eine gute Grundlagenausdauer und zusätzlich Kraft. Das erwirbt man sich nur durch gezieltes Training. Die körperlichen Ressourcen für einen Alpencross erarbeitet man sich über mehrere Monate hinweg und beginnt am besten schon im zeitigen Frühjahr mit langen Grundlagenausdauer-Einheiten und gezieltem Krafttraining. Um möglichst effektiv und zeitsparend auf ein so großes Projekt hinzuarbeiten, sind ein Leistungstest und ein individueller Trainingsplan sinnvoll. Sie helfen dir, gezielt innerhalb der Leistungsbereiche zu trainieren, mit denen du den angestrebten Trainingsfortschritt am effektivsten erreichst.

 

Je nach Route ist auch einiges an fahrtechnischem Können erforderlich. Wer fahrtechnisch fit ist, hat auch in den Abfahrten Spaß und kommt entspannt unten an. Wer in diesem Punkt noch nicht ganz fit ist, kann an einem Mountainbike-Fahrtechniktraining teilnehmen. Hier bekommst du die Grundlagen der Mountainbike-Fahrtechnik, oder auch Fortgeschrittenen-Kenntnisse vermittelt, die dich in schwierigen Abschnitten sicherer machen und damit entscheidend zu einem stress- und verletzungsfreien Alpencross beitragen. toMotion bietet solche Fahrtechniktrainings an mehreren Standorten regelmäßig an. Nach Absprache sind jedoch auch individuelle Termine möglich.

 

Für den Rücken ist ein besonderes Kraft-Stabilitätstraining sinnvoll, damit er den Belastungen eines Alpencross gut standhält. Darauf kannst du im Fitness-Studio hinarbeiten. Besonders effektiv ist unserer Erfahrung nach das Redcord-Training, welches unter anderem die tiefliegende Rumpfmuskulatur stabilisiert und damit auch deinen Rücken stärkt.

Körper, Stoffwechsel, Gelenke, Hintern und auch den Kopf müssen daran gewöhnt werden, über mehrere Tage hinweg täglich vier bis sieben Stunden lang Leistung zu bringen. Lange Trainingseinheiten sind also unerlässlich. So merkt man z.B. auch, ob man mit seinem Sattel gut zurecht kommt und ob die Radgeometrie stimmt. Solltest du beim Biken regelmäßig Schmerzen bekommen oder unter eingeschlafenen Gliedmaßen leiden, könnte das Zauberwort für dich „Bike-Fitting“ heißen. Hierbei kannst du bei toMotion deine Sitzhaltung auf deinem Bike analysieren und optimieren lassen. Wenn dein Bike optimal auf dich eingestellt ist,  verschwinden viele Beschwerden von selbst.

In der Vorbereitungszeit solltest du regelmäßig mit Rucksack trainieren, um dich an das Gewicht zu gewöhnen.

Ebenfalls zur Vorbereitung gehört eine genaue Planung der Tour. Du solltest wissen, wie viele Kilometer und Höhenmeter dir jeden Tag bevor stehen, wie die gewählte Route genau verläuft und welche Schwierigkeiten sie bietet. Buche auch deine Übernachtungen im Voraus, damit du diesbezüglich keine bösen Überraschungen erlebst und unterwegs keinen organisatorischen Stress hast. Damit sich dein Körper möglichst gut von den Anstrengungen des Tages erholen kann, musst du nachts gut schlafen und dich unterwegs sinnvoll ernähren.  

Bezüglich der Ernährung ist in der Vorbereitungszeit folgendes zu beachten: Gerade am Berg zählt auch jedes Kilo, deswegen ist die Vorbereitungszeit die richtige Zeit, noch etwas am Gewicht zu tunen. Für die langen Belastungen ist es wichtig, dass die Fettverbrennung gut funktioniert und du nicht alle 30 Minuten etwas essen musst. Dazu solltest du gerade in der Vorbereitung deine Ernährung mehr auf Fett und Eiweiß abstimmen und die Kohlenhydrate eher etwas reduzieren. Damit lernt dein Körper, deine eigenen Fettvorräte zu nutzen, wird so von den Kohlenhydraten unabhängiger und kann besser und länger Leistung bringen. Gesünder ist es nebenbei auch noch.

Unterwegs solltest du dann aber schon darauf achten, auch wieder Kohlenhydrate zu dir zu nehmen, weil diese bei intensiver Belastung auf jeden Fall gebraucht werden. Trotzdem solltest du das Eiweiß nicht vernachlässigen. Gerade beim Frühstück ist es wichtig, dass du auch Eiweiß zu dir nimmst, also z.B. Eier oder auch Quark oder Fisch - je nachdem was es in deiner Unterkunft gibt. Dazu ein Müsli mit frischem Obst oder auch etwas Brot, und du bist gut für den Tag gerüstet. Tagsüber sollte die Nahrung leicht verdaulich sein, denn so ein Schweinebraten zieht dich am Anstieg ganz schön nach unten. Daher sind z.B. eher Müsli-Riegel, getrocknete Früchte und Nüsse zu empfehlen. Auf jeden Fall solltest du rechtzeitig vor deinem Alpencross testen, was du bei längerer Belastung am besten verträgt.

Bist du abends an deinem Etappenziel angekommen, ist es wichtig, dass du deine Energiespeicher wieder auffüllst und dem Körper auch die notwendigen Stoffe gibst, sich richtig zu regenerieren. Ein alkoholfreies Weizen ist für den Mineralstoffhaushalt schon mal sehr gut. Auf Alkohol solltest du ganz verzichten, weil er die Regenration stark verzögert. Die besten Kohlenhydrate für den Energiehaushalt sind Kartoffeln, Reis,  Amaranth oder Quinoa. Gemüse und Salat sollten auf jeden Fall einen großen Teil deiner Mahlzeit ausmachen, um den Körper mit Antioxidantien zu versorgen. Außerdem darf auch die Eiweiß-Quelle nicht fehlen. Fisch, Hähnchen oder auch anderes Fleisch sind da am besten geeignet. Viel weiter helfen kann zusätzlich ein Recovery-Shake in den ersten 30 Minuten nach der Ankunft, weil dein Körper am allerbesten regenerieren kann, wenn er schnellstmöglich Nachschub bekommt.

 

Wenn du möchtest, kann dich toMotion bei deiner Vorbereitung auf einen Alpencross in folgenden Punkten unterstützen:

  • Leistungsdiagnostik und Trainingsplanung
  • Fahrtechniktraining
  • Kraft-Stabilitätstraining
  • Ernährungsberatung
  • Bike-Fitting

Mehr darüber erfährst du hier auf unserer Homepage oder telefonisch unter der Nummer 08382-9479993 bzw. 0160-94846129.