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Käse ist besonders im westlichen Kulturkreis verbreitet. Er liefert dem Körper viel Kalzium und hochwertiges Eiweiß, allerdings auch viel Fett und Kalorien. Damit ist Käse ein hochwertiger Beitrag zu einer gesunden Ernährung, sollte jedoch – wie alle Lebensmittel – maßvoll genossen werden. In asiatischen Ländern ist die Leidenschaft für Käse noch relativ neu, da 90 % der Asiaten das milchzuckerverarbeitende Laktaseenzym  fehlt und sie daher nur lange gereifte Käsesorten mit geringem Milchzuckergehalt vertragen. Deutschland hingegen ist laut Wikipedia der drittgrößte Hersteller von Käse weltweit, nach den USA und Frankreich.

Käse ist ein festes Milcherzeugnis, das bis auf wenige Ausnahmen durch Gerinnen eines Eiweißanteils der Milch, dem Kasein, erzeugt wird. Zur Eiweißgerinnung wird in der Regel das Enzymgemisch Lab verwendet. Es sorgt dafür, dass die Milch eindickt, ohne dabei sauer zu werden. Die meisten Hart- und Schnittkäsearten werden mithilfe der Süßmilchgerinnung hergestellt. Ein wichtiger Prozess bei der Käseherstellung ist die Reifung. Diese kann z.B. bei Weichkäse nur wenige Tage oder Wochen dauern, bei Schnitt- und Hartkäse jedoch auch einige Monate oder sogar Jahre. Bei Sauermilchkäse (z.B. Harzer Käse oder Frischkäse), Schmelz- oder Kochkäse (z.B. Gouda), oder Molkeneiweißkäse wie z.B. Ricotta kommen andere Herstellungsverfahren zur Anwendung, die mengenmäßig jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielen.

 

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Zu den gesundheitlichen Vorzügen von Käse gehört sein hoher Kalziumgehalt. Kalzium trägt zur Stabilität der Knochen bei, unterstützt das Wachstum von Kindern und Jugendlichen sowie die Zahngesundheit. 30 Gramm Emmentalern beispielsweise liefern 250 mg Kalzium, also ein Drittel der empfohlenen Tagesdosis für Erwachsene.

Ein weiterer Vorteil von Käse ist sein Proteingehalt. Proteine spielen eine wichtige Rolle bei der Ausbildung und Versorgung der Zellen und unterstützen unter anderem den Muskelaufbau. Einige Käsesorten wie z.B. der Parmesan haben einen Proteingehalt von bis zu 36 %. Einige Studien deuten allerdings auch darauf hin, dass ein übermäßiger Verzehr von tierischem Eiweiß (also Fleisch, aber auch Milchprodukte und Käse) die Entstehung von Krebserkrankungen begünstigen könnte. Tierische Proteine erhöhen den IGF-1-Spiegel, also den Spiegel der Wachstumshormone. Diese sorgen für Wachstum, Regeneration und Muskelaufbau. Gleichzeitig aber lassen sie auch Krebstumore wachsen. Daher empfehlen wir, tierisches Eiweiß mit pflanzlichem Eiweiß – das besonders reichlich von Hülsenfrüchten, Ölsaaten und Nüssen geliefert wird - zu kombinieren.

Käse liefert zahlreiche Vitamine (darunter die wichtigen B-Vitamine), Mineralstoffe (z.B. Kalzium) sowie Phosphor. Zudem enthält guter Käse gesunde Omega-3-Fettsäuren, die für deinen Stoffwechsel unverzichtbar sind. Damit unterstützt Käse eine ausgewogene Ernährung, die den Körper mit vielen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Von Käse mit Zusatzstoffen, Analog- und Light-Käse solltest du jedoch lieber die Finger lassen. Light-Käse hat zwar einen verminderten Kaloriengehalt, dafür werden häufig Geschmacksverstärker und andere künstliche Zusatzstoffe zugesetzt, um den Aromaverlust durch den geringeren Fettgehalt wieder auszugleichen und Geschmack und Konsistenz dem Originalprodukt möglichst anzunähern.

Kulinarisch bietet Käse zahllose Möglichkeiten. In seiner Rohform tritt er von mild-cremig bis kräftig-kristallin auf. Außerdem ist er eine beliebte Zutat für viele Speisen – vom Streukäse auf dem Auflauf über Käsespätzle bis hin zum Käsefondue. Wir haben uns bei unserem Ernährungskärtchen Nr. 92 für Käse pur entschieden und bieten dir dort einen Gestaltungsvorschlag für eine Genießer-Käseplatte.

 

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Life Kinetik, Visual-/Kognitionstraining, Neuroathletik & Co.

Dein Gehirn steuert und regelt dein gesamtes Leben. Damit ist seine Funktion entscheidend für schlicht und ergreifend alles – für deine Wahrnehmung, deine Gefühlswelt, deine Bewegungsabläufe und noch vieles mehr. Ebenso wie der Körper kann das Gehirn gezielt trainiert werden, um seine Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Im Gehirntraining steckt ein enormes Potenzial – nicht nur für Sportler, sondern auch für Kinder, Senioren und überhaupt jeden, der sich persönlich weiterentwickeln möchte. Expertin dafür ist Anja Knaub, langjähriges Teammitglied von toMotion Racing by black tusk und Extremsportlerin, die zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin Dagmar Schliwa vor fünf Jahren die Firma Move for Brain gegründet hat. Dort bieten sie Kurse in den Bereichen Life Kinetik, Visual-/Kognitionstraining sowie Neuroathletiktraining an. Diese helfen zum Beispiel Sportlern, ihre Flexibilität und Handlungsschnelligkeit zu verbessern, entwickeln die Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit von Kindern und helfen Senioren, Stürzen und Demenzerkrankungen vorzubeugen. Berufstätige profitieren unter anderem von einer verbesserten Konzentrations- und Merkfähigkeit, Altersweitsichtigkeit lässt sich durch frühzeitiges Training hinauszögern bzw. verbessern. Im Gehirntraining steckt also ein enormes und vielseitiges Potenzial, das in den vergangenen Jahren unter anderem den jungen Athletinnen und Athleten im toMotion Nachwuchs Team (TNT) zu Gute gekommen ist.

  

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Was alle Trainingsformen vereint, ist der Gedanke, dass jegliches Tun und Handeln durch unser Gehirn gesteuert wird“, erklärt Anja. „Die Aussage von Horst Lutz, Entwickler des Life Kinetik®-Programms, hat uns damals vollkommen überzeugt:

 „Unser Gehirn steuert unser gesamtes Leben. Es legt fest, was und wer uns gefällt, was uns schmeckt, was wir wahrnehmen oder fühlen, welche Emotionen wir zeigen, wie wir uns bewegen, was wir sagen, denken oder durch Mimik und Gestik zum Ausdruck bringen. Es regelt unsere gesamte Persönlichkeit, unseren kompletten Alltag. Es wäre also sinnvoll, mindestens ebenso gut auf unser Gehirn zu achten wie auf unseren Körper,  weil das unser Leben bis ins hohe Alter entscheidend verbessern kann.“

Im Sport sind Facetten wie Bike-Tuning, Ernährung, wattgemessene Trainingssteuerung, mentales Training etc. bereits lange bekannt und gerade im Hochleistungssport oft auch schon ausgereizt. Die meisten SportlerInnen trainieren den Körper vom Hals abwärts, vergessen dabei aber das Entscheidende: dass unser Gehirn alles steuert und regelt. Hier kommt auch die Wahrnehmung, vor allem die visuelle Wahrnehmung, ins Spiel. Denn nur das, was ich sehe und tatsächlich auch wahrnehme (Input), kann im Gehirn richtig interpretiert und mit Erfahrungen abgeglichen werden, um danach eine passende Handlung (Output) entstehen zu lassen. Dabei kommt es darauf an, wie gut und schnell die Datenverarbeitung im Gehirn funktioniert. Gerade im Sport entscheiden manchmal Millisekunden über Erfolg und Misserfolg. Konzentrationsfähigkeit, Handlungsschnelligkeit, Inhibition (die Fähigkeit, impulsive bzw. automatische Reaktionen zu kontrollieren und durch bewusste Reaktionen zu ersetzen), sowie kognitive Flexibilität (die Fähigkeit, geplante Handlungen aufgrund von neuen Informationen zu hinterfragen und ggf. gezielt anzupassen) sind entscheidende Schlagwörter. Denn was hilft es mir, die ersten 90 % des Wettkampfes aufmerksam und konzentriert zu sein, wenn mir dann am Ende eine entscheidende Fehleinschätzung unterläuft, weil z.B. die Konzentration nachlässt? Die Leistung muss eben bis ins Ziel gebracht werden.

  

Anja im Jahr 2016 bei der 12-Stunden-WM in Weilheim, wo sie sich den Weltmeistertitel holte.

Weil die visuelle Wahrnehmung eine solch entscheidende Rolle spielt, und wir selbst gar nicht einschätzen können, wie viel wir eigentlich sehen und wahrnehmen, haben sich Anja und Dagmar dazu entschlossen, eine Ausbildung zur Visual- und Kognitionstrainerin zu machen. „Uns hat das absolut überzeugt und wir haben dieses Training auch selbst absolviert“, erinnert sich Anja. „Ich bin überzeugt, dass ich die letzten Erfolge meiner sportlichen Karriere (12 h-Weltmeisterin im MTB-Marathon 2016 und der Sieg beim 24 h-Rennen in München im Jahr 2017) auch dem Visual- und Life Kinetik®-Training zu verdanken habe. Denn die Konzentration und Aufmerksamkeit über einen so langen Zeitraum hoch zu halten, wäre mir vorher niemals gelungen. Es lohnt sich absolut, auf eine Trainingsstunde auf dem Rad zu verzichten und dafür ein solches Training einzuplanen und durchzuführen.“.

Inzwischen hat sich der hohe Nutzen des Gehirntrainings auch in Sportlerkreisen herumgesprochen, insbesondere in Ball- und Spielsportarten wie z.B. Tennis (Einzelsportart) oder Fuß- bzw. Handball (Mannschaftssportarten). Zeitgleich mit den beiden Geschäftsführerinnen von Move for Brain absolvierte der Torwarttrainer des 1. FC Köln die Ausbildung zum Visual- und Kognitionstrainer. Felix Neureuther als Botschafter für Life Kinetik® versucht schon lange, diese Trainingsmöglichkeiten voran zu treiben. Auch Manuel Neuer macht regelmäßig Visualtraining und Life Kinetik® Training und sagt darüber: "Durch Life Kinetik habe ich erkannt, wie wichtig es ist, ständig wechselnde koordinative Übungen mit Training der visuellen Wahrnehmung zu kombinieren. Denn wenn die Augen gerade in schwierigen Situationen nicht perfekt funktionieren, wird es wahnsinnig schwer, richtig zu reagieren."

Doch wie sieht so ein Gehirntraining eigentlich aus und was bewirkt es?

Visual- & Kognitionstraining

... ist das Training der visuellen Verarbeitung. Wir haben zwei Augen, aber nur ein Gehirn. Beide Seheindrücke müssen im Gehirn verarbeitet werden, was bei den einen besser, bei den anderen weniger gut funktioniert. Zwei verschiedene Bilder mit unterschiedlicher Achslage kommen überkreuz ins Gehirn und müssen dort nach Möglichkeit stressfrei überlagert werden, so dass sie ein eindeutiges Bild ergeben. Daraus abgeleitet wird das sogenannte Stereo-Sehen oder 3D-Sehen, was wiederum Raumwahrnehmung und Geschwindigkeitseinschätzung ermöglicht.

Gerade im Sport ist dies besonders wichtig. So erfordert z.B. die Verbindung von zentriertem und peripherem Sehen ein sehr hohes Maß an visuellen Fertigkeiten. So muss ein Fußballspieler gleichzeitig den Ball, aber auch seine Mit- und Gegenspieler im Blick behalten. Eine Mountainbikerin kann sich im Rennen nicht ausschließlich auf die Strecke konzentrieren, sondern muss gleichzeitig die anderen FahrerInnen um sich herum wahrnehmen und ggf. auf deren Aktionen reagieren. Dies kann gezielt trainiert werden.

 

In ihren Trainings ermitteln Anja und Dagmar zunächst in einem Screening, wie gut die visuelle Verarbeitung und Wahrnehmung sind. Dann erstellen sie einen Trainingsplan, nach dem zuhause drei Wochen lang trainiert wird – fünf Tage die Woche je ca. 10 – 15 Minuten. Im Drei-Wochen-Rhythmus gibt es weitere Treffen (auch via Zoom möglich), um bei Bedarf weitere Screenings durchzuführen und einen neuen Trainingsplan zu entwickeln und zu besprechen.

Neuroathletiktraining

... ist eine Weiterentwicklung des klassischen Athletiktrainings, indem das Gehirn und das Nervensystem als zentrale Elemente der Bewegungssteuerung mit ins Training einbezogen werden. Lars Lienhard ist Ex-Leistungssportler, Sportwissenschaftler und Athletik-Trainer und gilt als Gesicht der Neuroathletik im deutschen Sport. Er arbeitet seit Jahren mit Weltklasse-Athleten aus den unterschiedlichsten Sportarten zusammen und fasst den Begriff Neuroathletik so zusammen: „Neuroathletik beschäftigt sich mit den ganzen zentralnervösen Prozessen, die sich im Hintergrund abspielen und die Grundlage bilden, mit denen unser Gehirn das Bewegungsprogramm entwirft, bevor es dann zu einer Handlung kommt.“.

Gehirn und Nervensystem sind für drei Dinge verantwortlich:

  • Input – Informationen aus den Sinnesorganen empfangen
  • Integration – Informationen analysieren, interpretieren und mit bestehenden Erfahrungen abgleichen
  • Output – auf die Informationen mit einer Handlung reagieren

Ein Output kann eine motorische Bewegung, eine Muskelverhärtung, ein Gedanke oder Schmerz sein. Die klassische Herangehensweise beschäftigt sich fast immer nur mit dem Output. Neuroathletiktraining hingegen legt den Schwerpunkt auf den Input und die Integration. Wie präzise, kräftig, dynamisch oder koordiniert eine Bewegung erfolgt, ist das Endresultat aller Informationen, die im Gehirn ankommen, und ihrer Verarbeitung dort.

  

Life Kinetik

... ist eine Trainingsform,die durch das Provozieren neuer Herausforderungen neue Synapsen im Gehirn bildet und dadurch ungeahnte Leistungsreserven anzapft. Das Training ist abwechslungsreich, macht Spaß und vor allem: es ist effektiv! Verbesserungen durch Life Kinetik lassen sich in vielen Bereichen erzielen: Konzentrationsfähigkeit, Gleichgewicht, Koordination und Selbstbewusstsein sind nur wenige Stichworte, die mit diesem Training in Verbindung gebracht werden. Bei Life Kinetik Kursen werden die TeilnehmerInnen mit einfachsten Übungsgeräten wie Bällen, Badmintonschlägern und auf den Boden geklebten Linien vor Aufgaben gestellt, die sich in ihrer Komplexität immer weiter steigern und den Trainierenden eindrücklich bewusst machen, zu welchen Leistungen das Gehirn imstande ist. 

   

Roland Ast, Teammitglied von toMotion Racing by black tusk, fasst die Auswirkungen eines viermonatigen Life Kinetik Trainings so zusammen: „Technisch schwierige Stellen, die mir früher auf dem Mountainbike regelmäßig Probleme bereiteten, fahre ich nun sicher und souverän. Das Life Kinetik Training hat in nur kurzer Zeit zu einer spürbaren Verbesserung von Gleichgewicht, Koordination, Stabilität, Reaktionsvermögen, Fokussierung und wer weiß was sonst noch geführt. Ich wollte einfach mal DANKE sagen, Anja.“.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Gehirntraining für viel Menschen verschiedenster Altersgruppen spürbare Verbesserungen bringen kann. Auch ambitionierte SportlerInnen, die ihre Leistungsfähigkeit und Wettkampfergebnisse verbessern wollen, profitieren davon. Wir haben das Glück, mit Anja Knaub eine Expertin für Gehirntraining in unserem Team zu haben, die ausgebildete Life Kinetik-, Visual-/Kognitions- und Neuroathletik-Trainerin ist. Nach ihrem Umzug nach Lindau im Frühjahr 2021 arbeitet sie aktuell an neuen Konzepten, um Gehirntraining möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Wenn du Interesse hast und/oder weitere Informationen benötigst, kannst du dich gerne direkt mit Anja in Verbindung setzen:

Anja Knaub
Move for Brain GbR
www.moveforbrain.de
E-Mail:
info@moveforbrain.de
Tel.: 0176-529 854 82


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Sophia Wessling vor allem im Sprint stark

Sophia bei ihrem Sieg im Sprint-Halbfinale

Zum Abschluss einer Saison mit Höhen und Tiefen, bei der die gerade 18 Jahre alt gewordene Lindauer Skibergsteigerin Sophia Wessling erstmalig an Weltcuprennen teilnehmen durfte, stand sie vergangene Woche bei der Weltmeisterschaft im Skibergsteigen (englisch: Ski Mountaineering oder Skimo) am Start. Neben den beiden Einzeldisziplinen Sprint und Individual war sie vom Bundestrainer auch für das Staffelrennen der U18-Kategorie nominiert worden. Ihr stärkstes Ergebnis erreichte sie in der Sprintdisziplin, wo sie sich  als beste deutsche U18-Athletin im Finale Platz sechs erkämpfte. Krankheitsbedingt fuhr die deutsche Staffel am folgenden Tag nur auf Rang acht. Im Individual konnte Sophia Wessling auf einem verkürzten, einfachen Kurs ihre technische Stärke nicht ausspielen und musste sich mit Platz zehn begnügen. Trotzdem zieht sie eine positive Bilanz ihrer WM-Teilnahme. Die junge Athletin betreibt das Skibergsteigen erst seit drei Jahren als Leistungssport und wird seit 2019 vom Lindauer Trainingsspezialisten toMotion betreut.

Am vergangenen Dienstag wurde in Andorra die Weltmeisterschaft im Skibergsteigen eröffnet. Mit dabei: die 17-jährige Skibergsteigerin Sophia Wessling aus Lindau am Bodensee. In der Kategorie U18 starteten 17 Athletinnen, die corona-bedingt nur aus sieben, ausschließlich europäischen Ländern stammten. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl gab es beim Sprintrennen anstatt der üblichen zwei sogar drei Sprintdurchgänge. So musste Wessling zunächst einen Qualifikationslauf mit Einzelstarts bestreiten, bei dem sie sich für das Halbfinale qualifizierte. Ihren Halbfinallauf beendete sie als Siegerin und zog mit der insgesamt viertbesten Zeit ins Finale ein. Diese Platzierung konnte sie im letzten Sprintrennen nicht verteidigen und beendete die Sprintdisziplin mit einem hervorragenden sechsten Platz im 17-köpfigen Teilnehmerfeld.

  

Qualifikationslauf im Sprint                                  

Am folgenden Tag stand für sie gemeinsam mit ihren Teamkollegen Finn Hösch und Franz Eder die U18 Mixed-Staffel an. Aufgrund einer Lebensmittelvergiftung in der Nacht zuvor konnte die junge Skibergsteigerin an diesem Tag ihre gewohnte Leistung nicht abrufen und so musste sich die deutsche Staffel mit Rang acht begnügen.

Start des Staffel-Rennens

Das letzte Rennen am Samstag, den 6. März war die Königsdisziplin: das Individual, bei dem die Skibergsteiger sowohl lange Aufstiege, als auch Abfahrten zu bewältigen haben. Kurz vor dem Start wurde die Strecke aufgrund des Neuschnees von 1100 auf 820 Höhenmeter verkürzt und vom freien Gelände auf die Piste verlegt. Der relativ einfache Streckenverlauf war für die Lindauerin kein Vorteil, weil ihre Stärke vor allem in technisch schwierigen Aufstiegen und Abfahrten liegt. So erreichte Sophia Wessling in diesem Rennen mit einer Zeit von knapp über einer Stunde Platz zehn. Siegerin des Individual-Rennens wurde ihre deutsche Teamkollegin Antonia Niedermaier, die – ebenso wie in der Disziplin Vertical - den Weltmeistertitel mit nach Hause nahm. „Dies war für mich auf jeden Fall ein gelungener Abschluss für die WM 2021“, fasst Sophia Wessling, die am vergangenen Sonntag ihren 18. Geburtstag feierte, ihre WM-Teilnahme zusammen. „Die Saison 20/21 ist für mich nun beendet. Jetzt heißt es regenerieren und dann in der nächsten Saison wieder angreifen.“.

Auch ihre Trainerin Andrea Potratz von toMotion fasst die Saison positiv zusammen: „Sophia hat sich über die vergangenen Monate hinweg super entwickelt. Sie hat im Sommer trotz der Corona-Einschränkungen konsequent trainiert und ist mit einer Top-Form in die Wettkampsaison gestartet. Leider spiegeln die Ergebnisse das nicht bei allen Wettkämpfen wider. Sophia hat dieses Jahr mehrfach Pech gehabt und konnte ihre Leistung aufgrund äußerer Umstände (Krankheit, Schulstress etc.) nicht in vollem Umfang abrufen. Einige super Ergebnisse bei den Weltcups und auch beim WM-Sprintrennen zeigen aber, dass sie sich auf dem richtigen Weg befindet und wir arbeiten daran, ihre Leistungsfähigkeit langsam, aber nachhaltig zu entwickeln. Sie hat sich ihre Saisonpause redlich verdient und ich freue mich, wenn wir das Training in einigen Wochen wieder aufnehmen.“.


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Grüntee klingt nach Fernost und erinnert uns an China und Japan, wo Teezeremonien seit Jahrhunderten einen festen Platz in der Landeskultur haben. Doch auch in Europa erfreut sich grüner Tee zunehmender Beliebtheit, und das mit Recht. Denn richtig zubereitet, schmeckt Grüntee nicht nur wunderbar, sondern er unterstützt auch auf sanfte Weise unsere Gesundheit.

Grüntee wird aus denselben Rohstoffen hergestellt wie Schwarztee (die Triebspitzen der Teepflanze), die Herstellungsweise unterscheidet sich jedoch. Beim Grüntee wird der Fermentationsprozess durch Erhitzen unterbrochen, so dass die grüne Farbe und vor allem auch die gesunden Wirkstoffe der Teeblätter weitgehend erhalten bleiben. 

 

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Grüner Tee enthält Koffein, ist in seiner Wirkung jedoch deutlich verträglicher als Kaffee und schwarzer Tee. Das Besondere am Koffein in grünem Tee ist, dass es durch sogenannte Gerbstoffe gebunden wird und seine Wirkung dadurch langsamer entfaltet. Der Koffein-Schub im Kaffee kommt schnell, ist aber genauso schnell wieder dahin. Im grünen Tee wirkt das Koffein zwar langsamer, hält dafür aber länger an.

Die Gerbstoffe im grünen Tee sorgen nicht nur dafür, dass das Koffein langsamer und gleichmäßiger in deinem Körper freigesetzt wird, sondern unterstützen auch Magen und Darm. Zudem enthält Grüntee eine große Menge Flavonoide. Diese senken das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stärken dein Immunsystem und beugen Krebserkrankungen vor.

Sowohl grüner als auch schwarzer Tee enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie gehören beispielsweise zu den wenigen Nahrungsmitteln, die den Körper auch mit Fluoriden versorgen und damit dazu beitragen, deinen Zahnschmelz zu härten und Karies vorzubeugen.

Damit Grüntee wohlschmeckend wird und seine gesundheitliche Wirkung voll entfalten kann, gilt es bei der Zubereitung ein paar Dinge zu beachten:

  1. Verwende maximal elf bis 13 Gramm Teeblätter pro Liter Wasser. Loser Tee ist dabei empfehlenswerter als Teebeutel.
  2. Lasse das Wasser für deinen Tee nicht kochen, sondern gieße ihn mit einer Wassertemperatur von 70 bis 80 °C auf. Für besonders hochwertige japanische Grüntees werden manchmal sogar nur 60 °C empfohlen. Achte auf die Packungsangaben.
  3. Lasse deinen Tee nicht zu lange ziehen, damit nicht zu viele Gerbstoffe freigesetzt werden. Eine Ziehzeit von 60 bis maximal 120 Sekunden reicht völlig aus.

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Leider sind konventionelle, günstige Grüntees aus dem Supermarkt häufig stark mit Pestiziden belastet. Daher lohnt es sich auch hier, auf das Bio-Siegel zu achten, damit die segensreichen gesundheitlichen Wirkungen des Grüntees nicht durch irgendwelche Zusatzstoffe zunichte gemacht werden.

Da wir bald wieder ins Sommerhalbjahr starten, findest du auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 91 eine Anleitung zur Zubereitung eines erfrischenden Eistees aus Grüntee. Genieße den Start ins Frühjahr!


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Ganz leichtes Modell für den Sommer

Die GripGrab Aerolite InsideGrip Longfinger MTB-Handschuhe wurden mit einem Ziel entwickelt: den perfekten Handschuh für hochintensive Offroad-Renneinsätze sowie sehr warme Temperaturen zu entwickeln. Dieses Ziel basierte auf den Wünschen und Anforderungen professioneller Mountainbiker, die auch bei sehr warmen Temperaturen nicht auf die Vorteile von Handschuhen verzichten wollen.

Grip, Schutz und Komfort sind essentiell, wenn es auf der Strecke heiß her geht. Die ausschließliche Verwendung von extrem leichten, hoch-atmungsaktiven und stark dehnbaren Materialien lassen beim Aerolite beinahe das Gefühl entstehen, als würdest du gar keine Handschuhe tragen. Konsequenterweise hat GripGrab auf den Einsatz eines zusätzlichen Gel-Polsters bewusst verzichtet, um so eine direkte Verbindung von Fahrer und Bike zu gewährleisten. Um das handschuhlose Gefühl zu unterstützen, haben sie außerdem ihre mehrfach ausgezeichnete GripGrab InsideGrip™ Technologie im Handschuh verbaut: im Inneren des Handschuhs angebrachte Silikon-Texturen auf der Handinnenfläche sowie am Daumen, Mittel- und Zeigefinger sorgen für erhöhte Reibung zwischen deiner Haut und dem Material des Handschuhs, wodurch ein stark verbesserter Grip sowie ein Gefühl wie eine zweite Haut entstehen. Bediene deinen Rad-Computer, mache Fotos oder nimm einen Anruf entgegen, ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen, denn die Aerolite-Handschuhe sind am Daumen und Zeigefinger Touchscreen-kompatibel (GripGrab-Tipp: durch etwas Spucke auf den Fingerspitzen kannst du die meisten dünnen Handschuhe Touchscreen-kompatibel machen, oder die Kompatibilität weiter optimieren.) Diese Vollfinger-Mountainbike-Handschuhe bieten dir beispiellosen Grip, Atmungsaktivität und Kontrolle. Interessiert? Dann nutze unser toMotion-Angebot im März:

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