Sonne, Trails und Nervenkitzel: Rückblick auf das toMotion-Trainingslager auf Gran Canaria

„Die frühe Landung am Ankunftstag ermöglicht es uns, noch einen ersten kleinen Ausritt ins Hinterland von Maspalomas zu unternehmen. Außer Andrea sind alle zum ersten Mal auf Gran Canaria und sofort beeindruckt von der kargen und wilden Vulkanlandschaft, die sich unmittelbar hinter der Stadtgrenze auftut. Dieser Eindruck wird sich in den kommenden Tagen noch verstärken, je weiter wir ins Inselinnere vordringen.

Sonntag und Montag beginnen wir die Tage mit Frühgymnastik für Kraft, Stabilität und Koordination. Anschließend Frühstück und um 10:00 Uhr sitzen wir auf den Bikes, um zwischen 1000 und 1500 HM hochzukurbeln. Für die Abfahrt am Montag hat Andrea einen Trail vorgesehen, der unsere Fullys einer ersten Federwegüberprüfung unterzieht und uns ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubert.

Am Dienstag ist Fahrtechniktraining angesetzt. Konkret heißt das: Auffahrt mit dem Shuttle auf den Pico de las Nieves (1.949 m) und Abfahrt auf Trails bis ans Meer. Der vermeintliche Easy-going-Tag entpuppt sich als heftig anstrengender Spaßtag mit 2.500 Tiefenmetern, nach dem man nicht nur die Beine, sondern seinen ganzen Körper spürt und am Tagesende zufrieden aufs Bett sinkt!

Die Ansage von Andrea für den Mittwoch ist eindeutig: PAUSENTAG! Dies ist unserem leicht angeschlagenen Gesund-heitszustand geschuldet und erlaubt keinen Widerspruch. Wir verbringen den Tag am Strand und Oswald tritt den Beweis an, dass man sich auch am/im  Wasser mit einem Surfboard ordentlich zurichten kann. Gell, Oswald?

Am Donnerstag steht „Fahrwerkstest“ auf Andreas Trainingsplan. Das bezieht sich dann auf Material UND Mensch. Wir shuttlen noch mal auf den Pico und nehmen einen auch für Andrea noch unbekannten Trail mit der Schwierigkeits-bewertung S2 – S3. Das ist schon ganz ordentlich schwer und an verschiedenen kniffligen Stellen üben wir, bis die Linie passt und die Stelle gemeistert ist.

Die Fortschritte, die auf diesem Weg jeder macht, sind deutlich sichtbar und ganz besonders spürbar, als Gefühl von gesteigertem Sicherheitsempfinden auf dem Bike. Besonders in Erinnerung bleibt allen an diesem Tag ein Steilhang von ca. 200 HM, der mit vielen engen und ausgesetzten Kehren gespickt ist und volle Konzentration erfordert. Unten angekommen, den Blick zurück nach oben gerichtet, fragt sich jeder: „Ich, da runter…? Nee, kann nicht sein!“ Doch, es kann!

Beindruckend ist dann auch immer wieder zu sehen, wie Andrea, meist als Letzte, herunter kommt. Da trifft Souveränität auf Leichtigkeit. Oder anders: Wir haben’s/sind geschafft und Andrea hat’s gekonnt. Es gibt noch viel zu tun, so die Erkenntnis der staunenden Zuschauer…

Freitag, letzter Trainingstag. Das Training wird maximal „individualisiert“ (klingt doch viel besser als „jeder macht das, worauf er noch mal am meisten Lust hat“). Claudia, Bianca, Oswald und Anton kurbeln noch mal den Adlerpass hoch, um nach der Abfahrt am Ayagaures-Stausee vorbei am Strand einen groooooßen Eisbecher zu genießen. Andrea und ich machen eine Erkundungstour. Zu verführerisch sahen die  Einfahrten in verschiede-ne, uns noch unbekannte Trails aus, die wir die Tage zuvor gesehen hatten, als dass wir sie uns vom Bike aus nicht doch noch ansehen wollten.

Was wir an diesem Tag erlebten, war nochmals ganz großes Landschaftskino und verblockte Trails (manch einer würde sagen „senkrechte Geröllhalde“),  die unseren ganzen Einsatz forderten. Für alle ein schöner Abschluss eines noch schöneren, ich möchte fast sagen perfekten, Trainingslagers.

Dazu beigetragen haben insbesondere ANDREA, die schöne Unterkunft, das leckere Essen, viel Sonne, 23°C bis 27° C, beeindruckende Landschaften, coole Trails, das individuelle Training, Erfolgserlebnisse, Spaß und Freude teilen, das „Wir“…

Danke, Andrea, für die tolle Organisation und das schöne Gefühl, bei dir gut aufgehoben zu sein!“

Zwei weitere Teilnehmer-Stimmen:

Oswald: „Gran Canaria mal ganz anders - mit der Rundumbetreuung vom Team toMotion in traumhafter Umgebung!!! Ohne Animationsgeplänkel einige der schönsten Stellen der Insel mit dem Bike spielerisch entdeckt. Nebenbei noch einiges gelernt: wie man z.B. eine Sattelstütze entlüftet, Tubeless-Reifen mit Maxalami dicht bekommt und eine Menge Singletrail-Fahrtechnik und Red-Cord-Exercises. Da kann der erste schwierige MTB-Marathon gerne kommen!“

Bianca: „„Macht einfach nur SAUMÄßIG Fun mit euch. Die Woche war ganz großes Kino. Freue mich jetzt schon auf alles weitere, was folgt!“