Powern, bis nichts mehr geht…

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Beim Laktat-Leistungstest gingen sie an ihre körperlichen Grenzen: acht Sportlerinnen und Sportler, die bei der ersten Leistungsdiagnostik-Aktion am Standort Schwäbische Alb herausfanden, wie ihr Stoffwechsel funktioniert und bei welcher Leistung er von der aeroben Fettverbrennung zur anaeroben Kohlenhydratverbrennung übergeht. Ein Wissen, das wertvoll ist für die Gestaltung eines zielführenden und zeiteffizienten Training.

Nach dem Standortleiterwechsel im Herbst 2015 hatten sich toMotion-Geschäftsführerin Andrea Potratz und der neue Standortleiter Matthias Hiller vorgenommen, auch am Standort Schwäbische Alb erstmals einen Laktat-Leistungstest anzubieten. Der Termin wurde auf den 23. und 24. März festgelegt. Da die Lindauer Firma toMotion in der Region um Reutlingen noch weitgehend unbekannt ist, musste für diese Aktion zunächst kräftig die Werbetrommel gerührt werden. Unter anderem wurden alle Radsportvereine im Umkreis von Reutlingen über das Angebot informiert.

Unerwartete, aber  höchst willkommene Hilfe erfuhr Matthias Hiller vonseiten des örtlichen Radsportvereins in Neckartenzlingen. Dessen Abteilungsleiter, der vor etlichen Jahren bereits selbst einen Leistungs-test gemacht hatte, lud toMotion ein, bei der Jahreshauptversammlung der Abteilung Ski und Rad einen Vortrag zum Nutzen von Leistungs-tests zu halten. Außerdem beschloss der Verein, seine Jugendfahrer bei der Finanzierung des Leistungstests zu unterstützen. Mit durchschlagendem Erfolg: kurz darauf gingen bei toMotion Anmeldungen von vier Jugendlichen und zwei erwachsenen Fahrern ein.

Am 23. März war es dann soweit: im Wohnzimmer der Familie Hiller saß der erste Leistungstest-Teilnehmer auf seinem Bike und bekam bei stetig steigender Wattzahl einen roten Kopf. Mit zunehmender Anstrengung nahm er auch irgendwann den wunderschönen Panoramablick auf die Schwäbische Alb, der sich ihm beim Blick aus dem Fenster bot, nicht mehr wahr.

Noch zwei, drei Wattstufen, dann war es geschafft: das Maximum an Leistung aus dem Körper herausgekitzelt und das wohlige Gefühl, damit eine fundierte Grundlage gelegt zu haben für ein weiteres, effizientes Training. Denn jeder, der einen Leistungstest macht, hat ein sportliches Ziel – und mit den im Test gewonnenen Daten steigen die Aussichten, dieses Ziel auch zu erreichen, beträchtlich.

Am Abend des 24. März hatten insgesamt neun Bikerinnen und Biker ihr Bestes gegeben und sowohl Andrea Potratz, als auch Matthias Hiller waren hochzufrieden mit dem Erfolg ihrer Leistungsdiagnostik-Aktion. „Wir freuen uns sehr, dass wir so viel Zuspruch erfahren haben“, so Potratz. „Danke an die Radsportabteilung des TSV Neckartenzlingen für ihre Unterstützung – ich hoffe, ihr profitiert alle spürbar von eurem Leistungstest!“