Papaya – süßer Exot mit inneren Werten

Anonymous

Die Papaya gehört zu den Melonenbaumgewächsen und sieht daher auch ein wenig wie eine Melone aus. Sie wird heute überall in den Tropen und Subtropen angebaut und ist insbesondere für ihren Enzymreichtum bekannt. Das papayaspezifische Enzym heißt Papain und ist vor allem in der unreifen Frucht (wie sie in Asien beispielsweise für Salate verwendet wird) und in den Kernen der Papaya enthalten.

Papain trägt zur Thromboseprävention bei, hält die Gefäßinnenwände sauber und wirkt entzündungshemmend, so dass es bei den verschiedensten Entzündungskrankheiten zum Einsatz kommen kann. Papaya lindert Magen-Darm-Beschwerden und sorgt beispielsweise nach einer Antibiotikabehandlung oder Chemotherapie für die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora. Diese ist besonders wichtig für das Immunsystem. Darmparasiten können mit Papayakernen gezielt bekämpft werden. Auch in der alternativen Krebstherapie kommen Papayabestandteile zum Einsatz, da sie die Entwicklung von Krebszellen hemmen.

Papayakerne dienen als Pfefferersatz und können zum Würzen verwendet werden. Möchte man sie zu einem bestimmten Zweck einsetzen, kann man mehrmals täglich 5 bis 6 Kerne kauen, am besten nach den Mahlzeiten. Oder man rührt getrocknete, gemahlene Papayakerne in Säfte oder Smoothies und trinkt davon mehrmals täglich einen Schluck.

Wie man frische Papayasamen haltbar macht, erfährst du auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 48. Dort findest du auch ein leckeres Rezept für einen exotischen Obstsalat.