Sonnenuntergangsstimmung auf 2985 Metern Höhe

Anonymous

Das toMotion Enduro-Camp Wallis

Ende Juli waren sie angereist, um die Schweizer Hochalpen hautnah zu erleben und Spaß auf ihrem Enduro-Bike zu haben. Beste Voraussetzungen für toMotion-Guide Andrea Potratz, um gemeinsam mit sieben erfahrenen Enduro-Enthusiasten einzutauchen in die hochalpinen Trails des Schweizer Kantons Wallis. Höhepunkt des Wochenendes war sicherlich die Tour auf den Becs de Bosson mit Hüttenübernachtung auf knapp 3000 Metern Höhe. Traum-Sonnenuntergang inklusive. Wie Teilnehmer Jörg Junige und Roland Ast das Enduro-Wochenende erlebt haben, lest ihr hier:

Jörg: „Das Enduro-Camp im Wallis war mal wieder ein Riesen-Erlebnis mit ganz vielen schönen und neuen Eindrücken. Das Wallis bietet im Prinzip alles, was das Enduro-Herz begehrt, von hochalpinen, verblockten Trails bis hin zu flowigen, „von der Natur geshapten“ Trails in fast mediterran anmutender Landschaft, und das alles in allen Schwierigkeitsstufen. Wir haben es wieder mal sehr genossen, uns diesen Herausforderungen zu stellen und ganz viel dazu zu lernen und dabei Unmengen an Spaß zu haben in dieser Gruppe. Die Tour zum Becs de Bosson wird dabei in besonderer Erinnerung bleiben, weil wir die Bikes bis zur Hütte auf fast 3.000 m zum Teil hinauftragen mussten und dann mit einem Rundum-Blick auf einige 4.000er von Mont Blanc bis z.B. Dent Blanche entschädigt wurden. Mit diesen Bildern und die Aussicht auf eine 2.400 Tiefenmeter-Abfahrt (am Folgetag) im Kopf konnten wir sogar im Lager der Hütte auf 3.000 m gut einschlafen. Auf der Abfahrt sind wir alle in einen Trail-Rausch verfallen; es zaubert mir immer noch ein Lächeln auf die Lippen, wenn ich daran denke. Es ist schwer zu beschreiben; daher sollte man es selbst machen, um es zu erleben… :o)“

Roland: „Das Wallis war super! Dort ist es einfach gigantisch. Interessant, wie sich eine Tour wetterabhängig in der Wahrnehmung verändert. Das Illhorn vor zwei Jahren war gefühlt ganz anders… Ein Highlight für mich und alle anderen bestimmt auch war natürlich der Becs de Bosson. Hoch, wild, einsam, … und das Privileg, dort oben eine Sonnenuntergangsstimmung zu erleben, die noch ewig in Erinnerung bleiben wird. HAMMER!

Besonders ausgeprägt fand ich dieses Mal das Gruppenerlebnis, in meinen Augen auch bedingt durch das gemeinsame Campen. Das ist anders als zusammen im Hotel.“