toMotion Enduro-Camp am Gardasee: klein, aber fein!

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Zu viert waren sie nach Torbole in Italien gefahren, um die Saison 2017 auf den Trails rund um den Gardasee ausklingen zu lassen. Passend zur Saisonpause übernahm einen Großteil der Höhenmeter das Shuttle – und so blieb den Teilnehmern viel Zeit, die spektakulären Abfahrten zu genießen.

Hier der Bericht von TNT-Fahrer Sven Schmid:

„Vom 19. -22.10. fand das Enduro Camp am Gardasee statt, genauer in Torbole. Unsere Gruppe war ziemlich überschaubar und bestand aus Mirko, Markus, Andrea und mir. Das Wetter war - bis auf den letzten Tag - für Oktober noch wirklich sehr gut, nur gegen Nachmittag/Abend war immer wieder etwas Nebel zu sehen. Viele Höhenmeter mussten wir nicht bewältigen, da uns jeden Morgen das Shuttle einige der Höhenmeter abnahm. Dadurch konnten wir uns doch noch viel besser auf die Abfahrt konzentrieren, und hatten wirklich den gesamten Tag Zeit, Tiefenmeter zu bewältigen und das auch noch sauber und mit viel Spaß. Das Gelände war deutlich anders, als ich es gewohnt war, da hier viel mehr lose Steine und Geröll auf den Trails zu finden waren. Manchmal habe ich etwas Flow vermisst, doch die Trails waren wirklich sehr gut ausgesucht und boten auch mir immer wieder neue Herausforderungen und den einen oder anderen Spot, den es bei mir zuhause nicht gibt. Eine zusätzliche Herausforderung war die Jahreszeit, wodurch große Teile der Trails mit Laub bedeckt waren. Dies schränkte manchmal die Sicht ein und machte manche Trails ziemlich rutschig. Somit musste man entweder etwas langsamer fahren oder etwas Risiko eingehen, wobei ich letzteres vorziehe. Was natürlich nicht zu vergessen ist, ist die manchmal wirklich atemberaubende Landschaft und die Ausblicke von ca. 1700 m Höhe. Das Essen und besonders das Frühstück in unserem Hotel ließen nur wenig Wünsche offen, so dass ich meist noch gerne länger geblieben wäre. Nur früher aufstehen wollte ich deshalb auch nicht…  Der letzte Tag war ziemlich verregnet, was die Sache ungemütlich und auch gefährlich auf den Trails gemacht hätte, so dass wir etwas früher abgebrochen haben. Trotzdem bleiben mir die Tage in sehr guter Erinnerung.“