Weniger ist mehr (Teil 3 von 3) - Reduktion des Körpergewichts

Anonymous

Im ersten Teil unserer Themenserie „Weniger ist mehr“ haben wir uns eingehend mit den Möglichkeiten einer Gewichtsreduktion beim Bike befasst. Denn weniger Gewicht bedeutet natürlich, dass du weniger Leistung erbringen musst, um vorwärts zu kommen. Aber mal ehrlich – was ist einfacher und kostengünstiger? Das Gewicht deines Fahrrads 100-Gramm-weise und mit spürbaren Kosten zu reduzieren, oder einfach ein bisschen am eigenen Gewicht zu schrauben? Viele von uns tragen fünf bis zehn Kilogramm Körpergewicht zu viel mit sich herum. Selbst wenn du davon nur ein bis zwei Kilos los wirst, bist du deinem Ziel, auf dem Bike leichter unterwegs zu sein, ein gutes Stück näher gekommen – und das ohne zusätzliche Kosten. Denn als Faustregel gilt: 100 Gramm Gewichtseinsparung beim Bike erleichtern dein Konto um rund 100 Euro…

Was also kannst du tun, um dein Körpergewicht wirksam zu reduzieren? Zunächst natürlich darauf achten, dass du nicht mehr Energie zu dir nimmst, als du verbrauchst. Denn unser Körper hat die evolutionsbiologisch sinnvolle Angewohnheit, überschüssige Energie in Form von Fett für schlechtere Zeiten zurückzulegen. Da wir aber in einem Land des Überflusses leben, kommen da oft mehr Reserven zusammen, als uns lieb ist. Womit wir wieder bei dem altbekannten Spruch „FdH - Friss die Hälfte“ wären…

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das „was“. Für deine Ernährung solltest du die richtigen Energieträger wählen – also Kohlenhydrate reduzieren und diese nur gezielt und nach Bedarf (bei längerer körperlicher Belastung, z.B. in einem Rennen) zu dir nehmen. Nahrungsmittel mit einem hohen Kohlehydratgehalt, wie Getreide, Kartoffeln, Nudeln und vor allem Zucker, liefern viel Energie, die jedoch hauptsächlich auf deinen Hüften endet, da die Kohlenhydrate in der Regel schneller gespeichert als verbraucht werden – und so in Fett umgewandelt werden. Vor allem Zucker solltest du meiden – also weniger Süßigkeiten, aber auch weniger Fertignahrung, in der oft verborgener Zucker steckt.

Hochwertige Öle (z.B. Leinöl, Hanföl, Fischöl oder Olivenöl), fette Lebensmittel wie Avocado, Mandeln, Nüsse oder fetter Fisch und Eiweiße (Eier, Fleisch, Fisch, Milchprodukte) hingegen liefern deinem Körper hochwertige Energie und Bausteine. Auch Gemüse und Obst sind wichtige Nahrungsbestandteile, die ihn mit den notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Dabei solltest du vor allem zu Gemüse greifen, denn auch in Obst steckt durch den Fruchtzucker einiges an Kohlehydraten. Empfehlenswert ist also eine Ernährung, die bzgl. Energieträger auf hochwertigen Fetten basiert, flankiert von einem hohen Eiweißanteil und ergänzt durch Kohlenhydrate, deren Menge an deine Belastungssituation angepasst wird.

  

Falls du das Gefühl hast, dass du auf diesem Gebiet noch zu wenig Wissen hast, könnte dir eine Ernährungsberatung von toMotion weiterhelfen. Darin erklären wir dir, worauf es bei der Ernährung ankommt und geben dir Empfehlungen, welche Lebensmittel für dich die richtigen sind.