Rosmarin: Aroma steigert die Gedächtnisleistung

Anonymous

Wusstest du schon, dass die Heilwirkung des Rosmarins vor allem in seinen ätherischen Ölen liegt? Die Wissenschaftler des 21. Jahrhunderts sind sich mit den alten Griechen einig: Rosmarin steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Die entscheidenden Wirkstoffe, die sowohl das Gedächtnis stärken als auch vor Demenz und Alzheimer schützen sollen, stecken in den ätherischen Ölen der Heilpflanze.

Lange bevor die Heilkraft von Rosmarin auch wissenschaftlich belegt werden konnte, war das Kraut in alten Kulturen als antiseptisches Mittel gegen schädliche Keime und zur Steigerung der Gedächtniskraft bekannt. Die reinigenden Eigenschaften von Rosmarin finden selbst in der Bibel Erwähnung.

Bereits die alten Griechen waren überzeugt, dass Rosmarin das Gedächtnis maßgeblich verbessern kann. Forschungsberichte aus den Fachblättern The Journal of Neurochemistry und Nature Reviews Neuroscience bestätigen, was die Griechen schon vor 2.000 Jahren ahnten: Rosmarin enthält tatsächlich einen Inhaltsstoff, der das Gehirn gegen schädigende Einflüsse schützt. Neueste Untersuchungen haben den Beweis erbracht, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem ätherischen Rosmarinöl mit dem Wirkstoff Carnosolsäure und einer erhöhten Gedächtnisleistung gibt.

 

Abgesehen vom klinisch nachgewiesenen Einfluss von Rosmarinöl auf das Gehirn, birgt die Heilpflanze viele weitere Kräfte. So macht sich Rosmarin nicht nur antioxidativ gegen Krebs und Schäden der DNA stark, sondern auch antiseptisch als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Hefen und Schimmelpilze.

Interessant ist zudem die regulierende Wirkung von Rosmarin auf den Hormonhaushalt. So soll die Heilpflanze nicht nur den Monatszyklus normalisieren, sondern auch das Brustkrebs-Risiko senken,  indem sie einen bestehenden Östrogenüberschuss ausgleicht. Rosmarintee wirkt gegen Husten, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Nieren- und Blasenerkrankungen, Nervosität, niedrigen Blutdruck und allgemeine Erschöpfungszustände.

Viele gute Gründe sprechen also dafür, Rosmarin in der täglichen Küche regelmäßig zum Einsatz zu bringen. Auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 84 findest du ein Rezept für Provenzalische Tomaten, denen Rosmarin das Tüpfelchen auf dem „i“ verleiht.