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Termine an den Standorten Schwäbische Alb und Rhein-Main

Wer sich als Sportler über die Wintermonate gezielt auf die Saison 2020 vorbereiten will, profitiert von einer Leistungsdiagnostik. Die in einem Leistungstest ermittelten, persönlichen Werte dienen als Basis für ein zielgerichtetes Training, das eine solide Grundlage legt für deine Leistungsfähigkeit in der nächsten Saison. So kannst du in der dir zur Verfügung stehenden Trainingszeit viel effizienter trainieren!

Im Herbst und im Frühjahr bietet dir toMotion an mehreren toMotion-Racing-Standorten Leistungsdiagnostik-Aktionen, bei denen du einen Laktat-Leistungstest durchführen kannst. Die Termine der Herbst-Aktionen findest du unten, weitere Informationen zum Ablauf gibt es auf den Ausschreibungen. Folgetests an den toMotion-Standorten sind für das Frühjahr 2021 geplant. Die Termine kommunizieren wir dann rechtzeitig über unseren Newsletter.


Nutze diese Chance, dein Training effektiver zu gestalten!


Termine Herbst-Aktionen:                      

Mittwoch, 11.11.2020                     toMotion-Standort Schwäbische Alb                          Link zur Ausschreibung

Mittwoch, 21.11.2020                     toMotion-Standort Rhein-Main                                   Link zur Ausschreibung


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Jahrzehntelang fuhren und fahren Fahrräder auf Schlauchreifen durch die Welt. Das bedeutet, dass in einen Reifenmantel ein luftgefüllter Schlauch eingezogen wird. Doch es gibt noch ein weiteres, weitverbreitetes Reifensystem, das dem guten, alten Schlauch-Pneu Konkurrenz macht: Tubeless-Reifen. Diese sind wiederum beim PKW und Motorrad seit vielen Jahren Standard und finden auch im Radsport immer mehr Anhänger - darunter Andrea und Claudia Potratz, die auf „Tubeless“ schwören. Was die Vor- und Nachteile der schlauchlosen Reifen sind, wie Tubeless-Reifen montiert werden und was es zum Thema Reifen und Reifenpannen noch zu sagen gibt, erfährst du im Folgenden.

 Beim Tubeless-Reifen handelt es sich um ein spezielles Laufrad-System, das bei Autoreifen schon seit 60 Jahren und beim Motorradreifen seit rund 30 Jahren verwendet wird. Beim Tubeless-System wird der Reifen ohne Schlauch verwendet. Dafür muss die Wulst (also die Kontaktfläche zwischen Reifen und Felge) eine spezielle Form aufweisen, damit der Reifen die Luft auch ohne Schlauch auf Dauer halten kann. Da die Luft im Reifen durch die Speichenlöcher in der Felge entweichen würde, muss ein abdichtendes Felgenband auf den Felgenboden geklebt werden. Im Handel gibt es aber auch spezielle Felgen für Tubeless-Systeme, die keine Speichenlöcher aufweisen. Das Ventil wird direkt in das Ventilloch geschraubt. In den Reifen wird eine Dichtmilch gegeben, die sich durch die Rotation gleichmäßig im Reifen verteilt. Sie hat die Fähigkeit, kleine Löcher im Reifen innerhalb von Millisekunden zu verschließen.

 

Ventile bei Schlauch- und Schlauchlos-Reifen.                                         Tubeless-Ventil
Quelle: www.fahrradreparatur.net

Tubeless-Reifen erfreuen sich vor allem bei Mountainbikern zunehmender Beliebtheit. Das System funktioniert aber auch beim Rennrad, Gravelbike oder E-Bike. Ein Tubeless-Reifen weist gegenüber dem Schlauchreifen deutliche Vorteile auf, aber auch einige Nachteile. Zunächst ein kurzer Überblick:

Vorteile des Tubeless-Systems:

  • Deutlich höhere Pannensicherheit
  • Besseres Handling durch geringeren Luftdruck (Stoßabsorption/Federung)
  • Geringerer Laufwiderstand (weniger Reibung durch innenliegenden Schlauch)
  • In der Regel geringeres Gewicht
  • Bei häufigen Pannen auch günstiger

Nachteile des Tubeless-Systems:

  • Etwas höherer Erstmontage-Aufwand
  • Höherer Wartungsaufwand (regelmäßige Erneuerung der abdichtenden Dichtflüssigkeit)
  • Höherer Luftverlust, wenn das Fahrrad lange steht

Die Tubeless-Bereifung punktet vor allem im Hinblick auf Pannensicherheit, Komfort, Grip und Geschwindigkeit. Denn Tubeless-Reifen können mit einem viel geringeren Luftdruck (deutlich unter 2 bar) gefahren werden als Reifen mit Schlauch. Dadurch sind sie vor allem für Mountainbiker interessant, weil man mit einem geringeren Luftdruck spürbar mehr Grip und Komfort hat.

Pannensicherheit:

Durch ihre Konstruktion sind Tubeless-Pneus deutlich pannensicherer. Viele Pannen beim Fahren mit Schlauch resultieren aus Durchschlägen, wenn beispielsweise beim Überfahren eines Bordsteins der Schlauch zwischen Reifen und Felge eingequetscht und dabei beschädigt wird (ein sogenannter „Snakebite“). Beim Tubeless-Reifen hingegen gibt es keinen Schlauch, der bei Durchschlägen platzen könnte. Durch die innenliegende Dichtflüssigkeit (umgangssprachlich auch „Dichtmilch“ genannt) sind Tubeless-Reifen sogar in der Lage, sich selbst zu heilen: kleinere Löcher werden innerhalb von Millisekunden vom Dichtmittel geschlossen. Zudem entweicht die Luft auch bei Rissen, Löchern oder Schlitzen langsamer, als sie es bei einem beschädigten Fahrradschlaucht tut, so dass diese Schäden nicht zu einem abrupten Sturz führen.

Komfort und Grip:

Kleinere Stöße und vor allem Vibrationen werden von den weichen Reifen „geschluckt“. Zudem schmiegt sich der Fahrradreifen besser an den Untergrund an. Das bringt am Vorderrad eine hervorragende Führung und auch beim Hinterrad eine bessere Traktion, was vor allem Mountainbiker zu schätzen wissen.

Schnelligkeit:

Messungen haben ergeben, dass der Rollwiderstand bei Schlauchlos-Reifen geringer ist als bei herkömmlichen Schlauchreifen. Dies ist natürlich ein Vorteil für Racer.

Herausforderungen bei der Montage

Die Montage eines Tubeless-Reifens ist etwas komplexer als die eines Reifens mit Schlauch. Trotzdem ist es kein Hexenwerk und wenn du dir die Montage selbst nicht zutraust, kannst du auch die Werkstatt deines Vertrauens damit beauftragen. Beim bikeDoc in Lindau ist die Montage von Tubeless-Reifen inzwischen Standard, so dass Andrea dir bei Bedarf auf jeden Fall kompetent weiterhelfen kann.

Der bikeDoc: „Eine perfekte Tubeless-Symbiose: Syntace W28i Laufräder, Vittoria Bereifung, Tune Tubeless Ventile, Tune One Shot Dichtmilch.“

Grundsätzlich gilt: alle Komponenten eines Tubeless-Reifens müssen aufeinander abgestimmt sein, damit das System einwandfrei funktioniert. So können schlauchlose Reifen nicht auf alle Felgen montiert werden. Durch das Tubeless-Konzept müssen die Felgenwände einem deutlich höheren Druck standhalten, als es Felgen für Schlauchreifen tun. Felgen, die sich für Tubeless-Reifen eignen, sind mit dem „Tubeless-ready“-Emblem gekennzeichnet. Haben die Felgen Speichenlöcher, benötigst du ein Tubeless-Felgenband in der passenden Breite, das auf den Felgenboden geklebt wird und die Speichenlöcher luftdicht abschließt.

Außerdem benötigst du für die Montage Tubeless-Ventile, Dichtflüssigkeit und etwas Seifenlauge. Die Seifenlauge kommt bei der Montage der schlauchlosen Reifen auf den Felgen zum Einsatz – sie bildet einen Gleitfilm, der die Reifen über die Felgen rutschen lässt. Damit das Tubeless-System funktioniert, haben die Tubeless Reifen sehr viel dickere Reifenwülste und die Felgen haben spezielle Innenräume, um die Reifen luftdicht zu fixieren. Abhängig vom jeweiligen Reifen und der Felge benötigst du daher eventuell einen starken Hochdruck-Schub, um die Reifenwulst in den Felgen-Innenraum zu drücken und sie so luftdicht zu fixieren.

Quelle: www.schwalbe.com/de/tubeless

Dafür benötigst du bei der Montage gegebenenfalls eine Hochdruck-Luftpumpe oder einen Kompressor. Sind die Tubeless-Reifen einmal fixiert, lassen sie sich aber mit allen herkömmlichen Fahrradpumpen aufblasen. Auch deshalb macht es gegebenenfalls Sinn, die Erstmontage von einer Werkstatt durchführen zu lassen und anschließend nur die anstehenden Wartungen selbst vorzunehmen. Hier die Kontaktdaten vom bikeDoc in Lindau:

der bikeDoc
Bregenzer Str. 35, 88131 Lindau
www.der-bikedoc.de
Andrea Potratz, Tel. 0160 94846129, andrea@der-bikedoc.de

Das Tubeless-System an sich ist bereits luftdicht und auch ohne Dichtmilch fahrbar. Es ist jedoch üblich, in den Reifen eine kleine Menge Dichtmilch zu geben, um die Pannensicherheit zu erhöhen. Die Dichtmilch kann bei fertig montierten Reifen über das Ventilloch eingefüllt werden (natürlich bei ausgeschraubtem Ventil). Wer handwerklich begabt ist, kann den Mantel auch nur einseitig auf die Felge aufziehen, dann die gewünschte Menge Dichtflüssigkeit (bis zu 60 ml) in den offenen Mantel schütten und schließlich vorsichtig die zweite Mantelseite aufziehen. Danach das Ventil einschrauben und anschließend die Tubeless-Reifen mittels Kompressor oder Hochdruck-Luftpumpe (auch Blast-System genannt) fixieren. Möchtest du für die Montage CO2-Patronen verwenden, musst du darauf achten, eine Dichtmilch zu verwenden, die dadurch nicht zersetzt wird. Abschließend solltest du das Laufrad schnell drehen oder gleich eine Runde fahren, damit sich die Dichtmilch gut verteilt.

Quelle:www.taylor-wheels.de

Wartung eines Tubeless-Reifens

Die Dichtmilch bleibt als vorbeugender Pannenschutz mehrere Monate lang im Reifen aktiv. Dabei variiert die Zeitspanne in Abhängigkeit der Temperatur. Danach trocknet die Milch zu einem Gummifilm. Latexhaltige Milch kann sich in Latexkorallen und Flüssigkeit trennen. Deshalb macht es Sinn, die Dichtflüssigkeit im Reifen regelmäßig auszutauschen oder zumindest nachzufüllen. Nachfüllen geht schneller, aber so schleppst du natürlich das Mehrgewicht der eingetrockneten Milch mit dir herum.

Mit einer Nadel kannst du testen, ob die Dichtmilch noch funktionsfähig ist. Dazu stichst du einfach in die Lauffläche ein und lässt den Reifen dann rotieren. Wenn das Loch nicht automatisch abgedichtet wird, musst du Dichtflüssigkeit nachfüllen bzw. ersetzen. Dein „Testloch“ wird dann spätestens von der neuen Dichtflüssigkeit wieder repariert.

Wenn das System einmal dicht ist, musst du die Milch nicht unbedingt nachfüllen. Die zusätzliche Schutzwirkung gegen Pannen hast du allerdings nur, solange es noch aktive Milch im Reifen gibt. Daher empfiehlt es sich, eingetrocknete Milch spätestens vor Wettkämpfen oder langen Touren nachzufüllen oder zu ersetzen.

 

Schutz vor und Erste Hilfe bei Pannen

Zwei Begriffe möchten wir in diesem Zusammenhang noch ansprechen: Tubeless-Inserts, die die Pannensicherheit weiter erhöhen, und Reifen-Plugs, mit deren Hilfe du Löcher im Reifen schließen kannst, welche die Dichtmilch alleine nicht schafft.

Tubeless-Inserts

Unter einem Reifen-Insert versteht man ein zusätzliches Teil, das im Reifen montiert wird und dessen Pannensicherheit erhöht. Diesbezüglich gibt es eine große Zahl unterschiedlicher Produkte auf dem Markt. Angeboten werden flache Schaumstoff-Einlagen ebenso wie Wülste, die einem Reifenschlauch aus Schaumstoff ähneln. Allen gemein ist, dass sie eine dämpfende Schutzschicht über der Felge bilden und so Reifen und Felge gleichermaßen vor Einschlägen von Steinen und Wurzeln schützen. Selbst wenn du es schaffst, deinen Reifen trotz installiertem Insert platt zu fahren, kannst du auf dem Insert immerhin noch weiterrollen und bist nicht zum Schieben verurteilt.

 

Der bikeDoc: „Perfekte Partner für ein sorgenfreies Tubeless-Laufrad, das super rollt, viel Grip hat und einfach Spaß macht: Syntace - W28i Straight Laufrad, Vittoria-Reifen „Barzo“ und PTN – Pepi’s Tire Noodle.“

Allerdings haben die Inserts auch Nachteile, angefangen bei dem zusätzlichen Gewicht, das du mit dir herumfährst. Zudem ist die Montage und Demontage oft mühsam – je besser das Insert funktioniert, desto schwieriger ist es auf die Felge zu bekommen. Inserts saugen eine Menge Dichtmilch auf, denn selbst wenn die Flüssigkeit nicht in sie eindringen kann, benetzt sie doch die gesamte Oberfläche und geht dem System damit verloren. So kann es sein, dass im Falle eines Durchstichs nicht mehr genügend Dichtflüssigkeit zur Verfügung steht, um das Loch abzudichten.

So sind die Tubeless-Inserts ein zweischneidiges Schwert und jeder muss selbst entscheiden, ob die erhöhte Pannensicherheit die Nachteile des Produkts aufwiegt.

Reifen-Plugs

Auch wenn ein Tubeless-System deutlich pannensicherer ist als ein Reifen mit Schlauch, kann es auf dem Trail trotzdem einen Durchstich im Profil oder in der Seitenwand geben, der zu groß ist, um vom Dichtmittel allein verschlossen zu werden. Dafür verantwortlich sind oftmals Dornen oder spitze Steine. Diese Durchstiche lassen sich schnell und einfach mit einem sogenannten Reifen-Plug reparieren. Dieser wird in das Loch gesteckt und dichtet es dann gemeinsam mit der Dichtmilch ab.

In diesem Zusammenhang möchten wir dir kurz das Produkt „MaXalami“ vorstellen, das vom mehrfachen Deutschen Meister (Marathon und Cross Country) Max Friedrich entwickelt wurde. Der Ingenieur brachte seine Reifen-Plugs bereits im Jahr 2012 auf den Markt und ist damit einer der Pioniere auf diesem Gebiet. Mit dem MaXalami Flickenset können Schäden an Tubeless-Reifen direkt auf dem Trail in Sekundenschnelle repariert werden, ohne den Reifen auszubauen. Nach Bedarf wird die aufgetretene Schadstelle zunächst mit einem Reinigungswerkzeug behandelt. Danach drückst du die MaXalami mit Hilfe eines Montagewerkzeugs direkt in das Reifenloch. Sie dichtet ohne weitere Hilfsmittel Schnitte bis zu 10 mm ab. Nach dem Entfernen des Einführwerkzeugs pumpst du den Reifen wieder auf, prüfst ihn auf Dichtheit und weiter geht die Fahrt. Eine pfiffige Erfindung, die Tubeless-Fahrer immer dabei haben sollten. Hier der Link zum Produkt:

https://www.maxalami.de/Standard-Tubeless-Repair    (Beachte auch unser toMotion-Angebot für MaXalami-Produkte im November 2020)

   


Unser Fazit: wir empfehlen Tubeless jedem, der mit seinem Fahrrad regelmäßig im Gelände unterwegs ist. Die Vorteile von Tubeless sind für Mountainbiker und Vielfahrer enorm! Wenn du dein Bike hingegen nur unregelmäßig nutzt und die Performance-Vorteile von Tubeless nicht brauchst, dann ist ein System mit Schlauch leichter zu installieren und erfordert weniger Wartungsaufwand.


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Sie kommt in vielen verschiedenen Farben und Formen daher: die Paprika. Und in höchst unterschiedlichen Schärfegraden. Denn feurige Chilis gehören ebenso zur Pflanzengattung der Paprika wie die milden Gemüsepaprika.Allgemein unterscheidet man zwischen Gewürzpaprika, die durch ihren hohen Capsaicin-Gehalt relativ scharf schmecken, und Gemüsepaprika, die nur wenig Capsaicin enthalten.

Paprika (Capsicum) gehören, ebenso wie beispielsweise Tomaten, Auberginen und Kartoffeln, zur Familie der Nachtschattengewächse. Die verschiedenen Farben der Paprika spiegeln den Reifegrad des Gemüses wider: Im unreifen Zustand sind alle Paprika grün, werden mit zunehmendem Reifegrad aber gelblicher oder rötlicher und damit auch süßlicher im Geschmack.

 

Foto von Barbara Jackson auf Pixabay                                                   Foto von idaun auf Pixabay

Egal ob rot, gelb oder grün, die Inhaltstoffe der Paprika unterscheiden sich nur wenig voneinander. Alle Paprika haben kaum Kalorien, je nach Reifegrad bringen es 100 Gramm Paprika gerade einmal auf 19 bis 28 Kilokalorien. Doch Paprika sind nicht nur gesund, weil sie kaum Kalorien haben, sondern auch wegen ihrer Inhaltsstoffe. So besitzt die Paprika große Mengen an Kalium, Magnesium, Zink und Calcium. Außerdem ist sie reich an Vitaminen. Neben A- und B-Vitaminen ist in Paprika besonders viel Vitamin C enthalten. In roten Paprika ist der Vitamin C-Gehalt im Vergleich zu andersfarbigen Paprika besonders hoch. Während 100 Gramm grüne Paprika etwa 140 Milligramm Vitamin C enthalten, sind es bei einer roten Tomatenpaprika etwa 400 Milligramm. Damit zählt die Paprika zu den Vitamin C-reichsten Nahrungsmitteln überhaupt.

Für die Schärfe der Paprika ist der Stoff Capsaicin verantwortlich. Durch Capsaicin werden die Geschmacksnerven auf der Zunge nicht gereizt, sondern es wird ein Hitze- und Schmerzreiz ausgelöst. Die Schärfe von Paprika wird mithilfe des Scoville-Index bestimmt. Er gibt den Capsaicin-Gehalt in der jeweiligen Frucht an. Eine normale Gemüsepaprika wird auf dieser Skala als mild eingestuft, als pikant gelten Kirschpaprika oder Peperoni, als mittelscharf sind Jalapenos und als scharf Cayenne-Pflanzen eingeordnet.

 

Foto von Vijaya Narasimh auf Pixabay                                                    Foto von Christine Sponchia auf Pixabay

Seit man Anfang des 19. Jahrhunderts den Wirkstoff Capsaicin entdeckte, wird ihm von wissenschaftlicher Seite aus ein großes Interesse entgegengebracht. Anderen, nicht scharfen Capsaicinoide wurde jedoch lange gar keine Aufmerksamkeit geschenkt. Sie schmecken zwar nicht scharf (wirken also nicht auf die Schmerzrezeptoren im Mund), aktivieren aber Schmerzrezeptoren im Darm und könnten damit als Wirkstoffe in der Schmerzbehandlung interessant sein.

Paprika aus konventionellem Anbau sind leider oft stark mit Pestiziden belastet. Daher empfiehlt es sich, Bio-Paprika zu kaufen. Als Gemüse kann die Paprika sowohl roh als auch gefüllt, gedünstet oder gebraten verwendet werden. Ein besonders beliebtes Gericht in Deutschland sind gefüllte Paprika mit Reis oder Hackfleisch. Anstatt mit Hackfleisch kann man die Paprika alternativ auch mit Gemüse und Schafskäse füllen. Auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 86 findest du ein Rezept für eine Ajvar-Würzpaste, die in der Küche vielfältig einsetzbar ist.


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Der Helm für den Enduro-Einsatz

Heute wollen wir euch einen Helm unseres Partner KED vorstellen, den wir bei unseren Enduro-Touren tragen: den KED Pector ME-1. Wir empfinden ihn als leicht, sehr gut belüftet und fühlen uns damit sehr gut geschützt. Der Helm wird in vier Farben angeboten und entspricht der Norm NTA 8776, d.h. er ist auch als Helm für S-Pedelecs zugelassen. Der Pector hat darüber hinaus ein paar weitere Features, die wir an ihm schätzen:

 

MIPS – Brain Protection System (BPS)

Die EPS-Innenschale der KED-Helme sorgt bei einem Sturz für höchste Aufpralldämpfung. Das MIPS-System bietet durch die Reduzierung der auf das Gehirn einwirkenden Rotationskräfte ein zusätzliches Sicherheitsfeature. Die reibungsarme Schale des MIPS-Systems ermöglicht bei schrägem Aufprallwinkel ein Gleiten von 10-15 mm in alle Richtungen.


FIDLOCK®

Die Fidlock®-Technologie macht das Schließen des Gurtschlosses noch einfacher. Durch die Kombination von magnetischer Kraft und mechanischer Rastung schließt der Fidlock®-Buckle quasi selbstständig und lässt sich mit nur einer Hand bedienen. Ein ungewolltes Einklemmen der Haut ist ausgeschlossen. Dabei sind die Verschlüsse höchst zuverlässig, robust und sicher.


BOA® SYSTEM

Das Boa® System wurde für höchsten Komfort in unseren 360°-Kopfring nahtlos integriert. Mit genial einfacher Einhand-Bedienung kann die Feinanpassung auch während der Fahrt vorgenommen werden. Das Boa® System garantiert einen sicheren und perfekten Sitz in allen Situationen.

Uns persönlich hat der Pector absolut überzeugt und er ist bei unseren Enduro-Touren immer dabei. Falls wir dich neugierig gemacht haben, findest du weitere Informationen unter diesem Link:  https://www.ked-helmsysteme.de/de/radhelme/Pector-ME-1  


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Hochwertige Fahrräder gut sichern und versichern

Passionierte und sportlich ambitionierte Radfahrer nennen (im Gegensatz zum „Normalbürger“) oft ein hochwertiges Bike – oder auch mehrere – ihr Eigen. Diese hochwertigen Fahrräder zu schützen, ist eine Herausforderung. Daheim hast du in der Regel einen abschließbaren Aufbewahrungsort für sie – sei es die Garage, der Keller oder im Zweifelsfall auch der Wohnraum. Doch unterwegs sieht das schon anders aus. Wie kannst du dein Rad vor Diebstahl oder – falls es dann doch gestohlen wird – dich selbst vor den hohen Kosten einer Neuanschaffung schützen?

Besonders beliebt bei Dieben sind natürlich teure Fahrräder. Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden in Deutschland im Jahr 2019 278.000 Räder gestohlen. Nur gut die Hälfte davon (155.000) waren versichert. Trotz eines leichten Rückgangs der Fallzahlen liegt der Wert der entwendeten versicherten Räder unverändert bei rund 110 Millionen Euro, da die gestohlenen Räder im Schnitt immer teurer sind. Im Durchschnitt zahlten die Versicherer im vergangenen Jahr 720 Euro pro gestohlenem Bike – im Vorjahr waren es „nur“ 650 Euro, vor zehn Jahren im Schnitt 420 Euro. Die rasante Wertzunahme dürfte auf die steigende Zahl der versicherten E-Bikes zurückzuführen sein. Im Jahr 2019 war bereits jedes dritte verkaufte Fahrrad ein E-Bike. Doch auch hochwertige Rennräder und Mountainbikes, die oft mehrere tausend Euro wert sind, tragen zu dieser Wertexplosion bei.

Eine gute Versicherung lohnt sich

Wenn ein Fahrrad aus verschlossenen Abstellräumen, Kellern oder Wohnungen gestohlen wird, übernimmt die Hausratversicherung – soweit vorhanden – den Schaden. Geklaut wird jedoch meist auf offener Straße. Dagegen kann man sich mit einer Zusatzklausel in der Hausratpolice oder einer separaten Fahrradversicherung versichern. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben von den gut 26 Millionen Hausrat-Policen 47 Prozent eine Fahrradklausel eingeschlossen. Viele Hausratversicherungen haben in den letzten Jahren ihre Leistungen erweitert und umfassen nun auch den Versicherungsschutz der zum Haushalt gehörenden Fahrräder, wenn diese „auf Achse“ sind. Diese Klausel sorgt dafür, dass die Versicherung für einen Fahrraddiebstahl aufkommt, wenn das Fahrrad unterwegs durch ein verkehrsübliches Schloss gesichert wurde. Die Hausratversicherung zahlt daraufhin den Neuwert, jedoch nur bis zu einem vertraglich vereinbarten Höchstbetrag (also z.B. max. 2 % der Versicherungssumme). Dieser Betrag reicht bei hochwertigen Fahrrädern für eine Neubeschaffung aber oft nicht aus.

Für Besitzer hochwertiger Räder oder E-Bikes empfiehlt es sich, eine spezielle Fahrradversicherung abzuschließen. Sie gilt als eigenständige Versicherung und erweist sich vor allem bei teuren und hochwertigen Fahrrädern als sinnvoll. Der Grund: Fahrradversicherungen beinhalten in der Regel höhere Versicherungssummen. Die Entschädigungssumme richtet sich hierbei nicht wie bei der Hausratversicherung nach der Versicherungssumme, sondern nach dem Wert des versicherten Fahrrads. Eine Fahrradversicherung gilt jedoch nur für das jeweilige Rad. Wer weitere Fahrräder versichern möchte, muss dafür separate Verträge abschließen.

Ob E-Bikes im Hausrat mitversichert sind, hängt von der Leistung des Rades ab. Pedelecs oder E-Bikes mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 Stundenkilometer können in die Hausratversicherung eingeschlossen werden. Für S-Pedelecs mit einer höheren Motorleistung und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h ist hingegen wie für Mofas und Mopeds eine KFz-Haftpflichtversicherung vorgeschrieben.

Bianca Schneider, seit vielen Jahren Teammitglied unseres Mountainbike-Teams toMotion Racing by black tusk, betreibt in Konstanz eine Versicherungsagentur der AXA/DBV. Wenn du dich über Fahrradversicherungen informieren möchtest, kannst du dich gerne an sie wenden:

AXA/DBV Generalvertretung
Bianca Schneider

Telefon: +49 (0)7533/9317 0
Telefax: +49 (0)7533/9317 30

www.axa-betreuer.de/Bianca_Schneider
www.dbv-betreuer.de/Bianca_Schneider-dbv

 

Die Polizei verständigen – aber richtig

Die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen ist mit nur 10 % erschreckend niedrig. Um die Polizei im Fall des Falles bei der Aufklärung zu unterstützen, solltest du im Vorfeld folgende Dinge beachten:

  • Hebe die Rechnung über den Fahrradkauf auf.
  • Notiere die Rahmennummer.
  • Notiere dir eindeutige Kennzeichen wie Marke, Farbe, Zubehör etc.
  • Fotografiere das Fahrrad.

Mit diesen Informationen ausgestattet, hat die Polizei die Chance, gestohlene und wieder aufgetauchte Fahrräder ihrem rechtmäßigen Besitzer zuzuordnen.

Gute Schlösser schrecken ab

Die Polizei bemängelt, dass Fahrradbesitzer es den Dieben aufgrund billiger Schlösser oft zu leicht machen. Um das Rad vor Diebstahl zu schützen, sollten Verbraucher also in ein gutes Fahrradschloss investieren. Als Faustregel gilt, dass fünf bis zehn Prozent des Fahrradpreises für ein entsprechend gutes Schloss angemessen sind. Der Grund: Je stabiler das Schloss, desto länger brauchen Fahrraddiebe, um es zu knacken. Da Fahrraddiebe häufig unter Zeitdruck arbeiten, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Rad geklaut wird. Diebe nehmen sich im Schnitt keine drei Minuten Zeit, um ein Schloss zu knacken, dann suchen sie das Weite. Grund genug, in ein Schloss zu investieren, das mindestens die kritischen drei Minuten Aufbruchzeit übersteht.

Das Wichtigste an der Sicherung mit einem Schloss ist, das Fahrrad mit dem Rahmen an einem festen Gegenstand (Laterne, Fahrradständer etc.) festzumachen und alle Teile, die sich leicht abnehmen lassen (z. B. Sattel oder Räder, die nur mit Schnellspannern mit dem Fahrrad verbunden sind) entweder selbst abzumontieren und mitzunehmen oder getrennt nochmals mit einem Schloss zu sichern. Auf dem Markt gibt es auch codierte Verschraubungen, die sich nur mit einem Spezialwerkzeug öffnen lassen – damit ist es dann nicht mehr notwendig, die abnehmbaren Teile separat zu sichern.

 

Foto: Sandro Bolognesi                                                                          Foto: Markus Spiske

Fahrradschlösser gibt es in vielen Varianten, aber nicht alle bieten ausreichend Sicherheit. Bügelschlösser sind in puncto Aufbruchsicherheit die beste Wahl. Die Bauart mit gehärtetem Stahlbügel und einem darauf gesteckten Schlosselement erlaubt eine Konstruktion ohne Schwachstellen. Mit mindestens 900 Gramm sind sie gerade noch „rucksacktauglich“. Durch die starre Konstruktion und die feste Bügelweite sind die Anschließmöglichkeiten jedoch auf Schildermasten und Radständer begrenzt. Laternenpfähle oder Bäume sind oft nicht geeignet.

Abus Granit XPlus 540, Testsieger bei den Bügelschlössern im Test 2020 des Mountainbike Magazins.

Faltschlösser hingegen bieten eine vergleichbare "Anschlussfähigkeit" wie Ketten, da sie ähnlich einem Zollstock aus beweglich miteinander verbundenen Flachstahlstäben bestehen. Diese Konstruktion bietet zwar eine etwas geringere Aufbruchsicherheit als die der Bügelschlösser, macht die Faltschlösser jedoch leichter handhabbar.

Abus Bordo Granit XPlus 6500, Testsieger bei den Faltschlössern im Test 2020 des Mountainbike Magazins

Kabel- und Kettenschlösser sind aufgrund ihrer Flexibilität sehr beliebt, bieten aber nur bei hohem Materialaufwand und folglich sehr hohem Gewicht (bis zu 5 kg) die nötige Sicherheit. Daher kommen sie für die mobile Anwendung kaum in Frage. Schwächeren Kabelschlösser schützen dein Rad höchstens davor, dass ein Passant es sich mal kurz „ausleiht“, um es nach Gebrauch in irgendeinem Gebüsch liegen zu lassen.

 

Litelok Gold Wearable: Beispiel für ein Bandschloss, das laut Hersteller wie ein Gürtel um die Hüfte geschnallt und so mitgeführt werden kann.

Das Mountainbike Magazin hat Anfang 2020 einen Fahrradschloss-Test durchgeführt, bei dem verschiedene Schlösser (12 Bügel-, 7 Falt- und 4 weitere Schlösser) auf ihre Aufbruchsicherheit und ihre Handhabung hin getestet wurden. Preislich lagen sie zwischen 20 und 150 Euro, beim Gewicht zwischen 69 Gramm und knapp 2 Kilogramm. Hier der Link zum Test: https://www.mountainbike-magazin.de/zubehoer/test-20-fahrradschloesser-12-buegel-und-8-faltschloesser/

Eine Möglichkeit, sein Fahrrad rund um die Uhr bewachen zu lassen, sind GPS-Tracker, z.B. von Spybike.  Sie sind nicht ganz günstig, aber sehr effektiv. Gut versteckt im Vorbau oder getarnt als Rücklicht, schlägt das System Alarm, wenn das Fahrrad entwendet wird, und sendet eine Alarm-SMS an den Besitzer. Der GPS-Tracker übermittelt darüber hinaus den aktuellen Standort in Echtzeit auf einen Trackingserver. Der Besitzer kann dadurch die Position seines Bikes online verfolgen und die Polizei informieren.

 

Es lohnt sich also durchaus, dass du dich mit dem Thema „Sicherheit für dein Bike“ fundiert auseinander setzt und – gerade wenn du stolzer Besitzer eines hochwertigen Fahrrads bist - gegebenenfalls eine angemessene Summe in ein sicheres Schloss und eine Fahrradversicherung investierst. Denn kaum etwas ist ärgerlicher, als sich mit den Risiken und Nebenwirkungen eines gestohlenen Fahrrads auseinandersetzen zu müssen…