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Die richtige Fahrtechnik in schwierigem Gelände

Wer erstmalig einen toMotion-Fahrtechnikkurs bei Andrea Potratz besucht, hat oft ein Aha-Erlebnis. Denn innerhalb von kurzer Zeit lernst du dort grundlegende Techniken, die dich auf deinem Bike sicherer machen und dir über knifflige Stellen im Gelände hinweghelfen. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die auf dem Trail dann aber einen Riesen-Unterschied machen. Drei Bereiche wollen wir dir im folgenden kurz vorstellen. Denn solange in Corona-Zeiten keine Mountainbike-Rennen stattfinden, kannst du die Zeit nutzen, um an deiner Fahrtechnik zu feilen.

Der Körperschwerpunkt

Beim  Mountainbiken fährt man einen Großteil der Zeit im Stehen – immer dann, wenn es bergab geht oder wenn das Gelände technisch wird. Dabei gibt es eine „Grundposition“ und eine „Aktivposition“. Die Grundposition ist entspannt und kraftsparend, wobei du nicht auf dem Sattel sitzt, sondern auf deinen Pedalen stehst. Die Kurbel steht waagerecht (die Pedale sind also auf gleicher Höhe), deine Beine sind gestreckt, die Fersen leicht abgesenkt, die Arme nur ganz leicht nach außen gebeugt. Jeweils ein Finger liegt an den Bremsen, dein Blick ist nach vorne gerichtet.

                                                                                                                                                                    Ganz entspannt - die Grundposition

Sobald du bremsen musst, eine Kurve fährst oder Hindernisse (Stufen, Wurzeln oder ähnliches) zu bewältigen hast, nimmst du die Aktivposition ein. Dabei lässt du deinen Körperschwerpunkt zentral über der Kurbel, senkst ihn aber so weit wie möglich ab. Das erreichst du, indem du die Arme stark nach außen abwinkelst („Gorilla-Position“) und gleichzeitig in die Knie gehst, wobei deine Schienbeine senkrecht bleiben und du die Oberschenkel nach hinten abwinkelst. Dadurch senkt sich dein Oberkörper ab und dein Schwerpunkt geht weiter nach unten, bleibt aber trotzdem weiterhin zentral über dem Bike. Dabei kann dein Po etwas hinter den Sattel wandern. Das ist aber in Ordnung so und kein Problem, da dein Rumpf und damit dein Schwerpunkt weiterhin zentral über dem Bike bleibt. Durch diese Haltung schaffst du es auch, mehr Druck aufs Vorderrad zu bringen, was z.B. in den Kurven oder auch beim Bremsen sehr wichtig ist, damit das Vorderrad gut Grip hat. Deine Fahrposition wird so stabiler und gleichzeitig nutzt du Arme und Beine als Verlängerung der Federelemente, um Stöße noch besser abzufedern.

Natürlich erfordert diese Haltung viel Kraft. Daher ist es wichtig, dass du in die Grundposition zurückgehst, sobald es die Strecke zulässt. So kannst du deine Arme und Beine entlasten und dich erholen, bis du die nächste knifflige Stelle erreichst.

 

 

Die Kurventechnik

Vom Motorradfahren kennen wir es so, dass sich das Motorrad samt Fahrer in die Kurve legt. Anders ist das beim Mountainbiken. Dort legst du idealerweise nur das Bike in Kurve, nicht aber dich selbst. Das sieht anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig aus (und fühlt sich auch so an), ist aber zielführend, denn mit dieser Haltung kommst du sicherer und schneller durch die Kurve.

Ausgangsposition für das Kurvenfahren ist die Aktivposition. Geht es in die Kurve, streckst du deinen kurveninneren Arm und beugst den kurvenäußeren Arm, um dein Rad in die Kurve zu drücken. Dein Körperschwerpunkt bleibt dabei senkrecht über dem kurvenäußeren Pedal. Das hat zwei Vorteile: Zum einen erzeugst du mehr Druck auf die Reifenstollen und gewinnst dadurch mehr Traktion, zum anderen kommt automatisch das Innenpedal hoch, wodurch sich die Sturzgefahr verringert. Dadurch, dass du in der Aktivposition (angewinkelte Arme und zentraler Körperschwerpunkt) bist, kannst du gut Druck auf das  Vorderrad ausüben, so dass es genügend Traktion hat und nicht so leicht wegrutscht. Wenn dein Hinterrad in der Kurve mal etwas „schmiert“, ist das weniger ein Problem, als wenn du die Kontrolle über das Vorderrad verlierst. Also: Bike in die Kurve legen, selbst aber relativ senkrecht und am Kurvenäußeren bleiben, mit Druck auf dem Lenker und auf dem Außenpedal. Dadurch dass du dein Bike bewegst (welches leichter ist als du), dich selbst aber kaum bewegst, bewegt sich insgesamt wenig Masse. Wenig Masse in Bewegung bedeutet wenig Kräfte, die wirken und dich vom Weg abbringen können.

 

Bremsen – ein Finger reicht!

Moderne Mountainbike-Bremsen haben eine enorme Bremskraft. Vor allem die von uns bevorzugten Trickstuff-Bremsen sind wahre Wurfanker. Du brauchst also nicht viel Kraft, um dein Bike effektiv abzubremsen – auch bei hohen Geschwindigkeiten und steilem Gefälle. Daher ist es sinnvoll, jeweils nur einen Finger an der Bremse zu haben. Dadurch umfassen neben dem Daumen weitere drei Finger den Lenker, wodurch du mehr Kontrolle über dein Bike hast. Ein weiteres Argument für das Bremsen mit einem Finger ist der Verlauf der Nervenbahnen in der Hand. toMotion-Cheftrainerin Andrea Potratz, die approbierte Ärztin ist, erklärt das so: „Daumen und Zeigefinger werden gemeinsam durch einen Nerv versorgt, die restlichen drei Finger durch einen anderen. Bremst du mit zwei Fingern (liegt also dein Mittelfinger mit an der Bremse), muss ein einziger Nerv gleichzeitig dem Mittelfinger sagen „bremse“ und den anderen zwei Fingern „haltet euch fest“. Da ein Nerv aber nicht zwei verschiedene Befehle zur gleichen Zeit senden kann, kannst du dich dann weniger gut am Lenker festhalten und deine Hand verkrampft. Auch deshalb ist es sinnvoll, nur mit dem Zeigefinger zu bremsen.“

 

Insgesamt sitzt du entspannter auf dem Rad, wenn du nur einen Finger an der Bremse hast. Du kannst dich besser festhalten, gewinnst dadurch an Sicherheit, bist entspannter und hast mehr Spaß. Wer bisher mit zwei Fingern gebremst hat, wird für die Umstellung vermutlich ein bisschen Zeit und Übung brauchen. Aus den oben genannten Gründen lohnt sich das aber.

Die richtige Haltung auf dem Bike ist bei der Fahrtechnik also entscheidend. Um den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ihrer Fahrtechnikkurse anschaulich vermitteln zu können, woran sie konkret noch feilen können, arbeitet Andrea Potratz bei ihren toMotion-Fahrtechnikkursen oft mit Videounterstützung. Dabei filmt sie die Teilnehmer bei den Übungen, bespricht die Aufzeichnungen mit ihnen und kann ihnen so anschaulich darstellen, wie sie ihre Haltung oder ihre Bewegungen auf dem Bike noch optimieren können.

Wenn du dich bisher noch nicht so intensiv mit dem Thema Fahrtechnik auseinandergesetzt hast, gibt es also genügend Bereiche, an denen du arbeiten kannst. Probiere unsere Anregungen doch einfach mal aus. Wenn du unsicher bist und dir Unterstützung wünschst, kannst du dich bezüglich eines Fahrtechniktrainings auch an Andrea Potratz wenden. Ein Personal Training (also eine Fahrtechnikstunde zu zweit oder im kleinen Kreis) ist auch in Corona-Zeiten möglich.

Andrea Potratz, Tel. 0160 948 461 29, E-Mail: a.potratz@tomotion-gmbh.de


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Viele von uns kennen sie vom Sport, aber einige werden auch in anderen Situationen davon überrascht oder sogar nachts heimgesucht: Krämpfe. Ein plötzliches, schmerzhaftes Zusammenziehen der Muskulatur, das in der Regel für einige Minuten anhält und willentlich kaum zu lösen ist. Sportler werden dadurch im Wettkampf oft weit zurückgeworfen. Auch im Alltag sind Krämpfe ein Ärgernis, in seltenen Fällen sogar Anzeichen einer schweren Erkrankung. Wie Krämpfe entstehen, wie du dich im akuten Fall am besten verhältst und wie du ihnen vorbeugen kannst, erklärt Andrea Potratz von der toMotion GmbH, die als approbierte Ärztin, aktive Sportlerin und Cheftrainerin des Mountainbiketeams toMotion Racing by black tusk eine Menge Erfahrung mit diesem Thema hat.

Wenn sich die Muskeln plötzlich schmerzhaft zusammenziehen, spricht man von einem Krampf. Er dauert normalerweise ein paar Minuten an und löst sich dann wieder. Zurück bleiben jedoch oft lang anhaltende Schmerzen. Ist ein Krampf an einer bestimmten Stelle einmal aufgetreten, kann diese Muskelpartie eine Krampfneigung entwickeln. In der Folge zieht sich immer wieder dieselbe Stelle unkontrolliert zusammen. Auch in der krampffreien Zeit bleibt diese Muskelpartie verhärtet und entspannt sich nicht mehr ganz. So kann sich mit der Zeit eine Krampfneigung entwickeln – man spricht von Wiederkehrenden Krämpfen.

Wiederkehrenden Krämpfen treten am häufigsten in der Wade auf. Dies liegt an der generell hoch beanspruchten Muskulatur in diesem Bereich. So wird die Muskulatur in der Wade nicht nur bei bestimmten Sportarten beansprucht, sondern auch im alltäglichen Leben. Selbst bei einfachem Gehen wird die Wadenmuskulatur am stärksten belastet. Hinzu kommt, dass Verkürzungen der Muskulatur in der Waden sehr häufig sind. Krämpfe, welche aufgrund von verkürzten Muskeln entstehen, treten in der Regel nachts auf. Auch Sportarten wie Joggen, Fußball oder Ballsportarten, bei denen das Laufen eine große Rolle spielt, sind prädestiniert für das Auftreten von Krämpfen in den Waden.

Kalzium sorgt im Körper dafür, dass sich die Muskeln zusammenziehen können. Sein Gegenspieler ist Magnesium, das für die Muskelentspannung sorgt. Daher wurde Magnesiummangel in der Zelle lange Zeit für Muskelkrämpfe verantwortlich gemacht. Inzwischen hält man jedoch Natriummangel für den Hauptauslöser von Krämpfen unter starker sportlicher Belastung. Neue Untersuchungen zeigen außerdem, dass fehlgeleitete Nervenimpulse dafür verantwortlich sein könnten, dass Muskeln mitten in der Nacht krampfen.

Um Muskelkrämpfen vorzubeugen, solltest du ausreichend Flüssigkeit zu dir nehmen und dynamische Dehnübungen in dein Trainingsprogramm integrieren. Am Wettkampftag kann die gezielte Zufuhr von Kochsalz Muskelkrämpfe verhindern und lindern. Die Flüssigkeitszufuhr sollte bei Ausdauersportarten etwa 0,25 ml alle 20 Minuten betragen. Die exakte notwendige Flüssigkeitsmenge richtet sich nach Anstrengung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Um Natriummangel vorzubeugen, solltest du ein bis zwei Gramm Kochsalz pro Stunde Trainings- oder Wettkampfbelastung zu dir nehmen. Isotonische Getränke und Getränkepulver enthalten meist 1 - 1,5 Gramm Kochsalz pro Liter. Nach dem Sport ist es sinnvoll, das durch die sportliche Belastung verbrauchte Magnesium zu ersetzen. Dadurch wird auch eine bessere Muskelregeneration gewährleistet.

Wie lösen Störungen im Mineralstoffhaushalt (Elektrolythaushalt) Krämpfe aus?

Salze, also Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium, spielen für die Muskelaktivitäten eine entscheidende Rolle. Sie sind zu einem großen Teil in den Flüssigkeiten des Körpers gelöst und werden in dieser Form als Elektrolyte bezeichnet. Als elektrisch geladene Ionen leiten sie Nervensignale an die Muskelzellen weiter, damit diese sich nach Bedarf verkürzen oder dehnen.

Unser Körper besteht zu mehr als zwei Dritteln aus Wasser, das sich in den Körperzellen, den Räumen dazwischen und im Blutkreislauf befindet. In einem fein abgestimmten Verhältnis enthält es neben Mineralstoffen noch weitere lebenswichtige Stoffe wie Eiweiße. Das Wasser nimmt der Körper in erster Linie über den Verdauungstrakt auf und scheidet es größtenteils über die Nieren wieder aus. Ein Teil verdunstet auch über die Haut und die Atmung.

Aufnahme und Ausscheidung sollten möglichst ausgeglichen sein. Wenn wir zu wenig trinken oder heftig schwitzen, verliert der Körper mit der Flüssigkeit auch Salze. Können wir den Verlust nicht rasch ersetzen, entstehen Ungleichgewichte im Elektrolythaushalt und damit Mangelzustände. Darunter leidet dann unter anderem die Muskulatur. Vor allem Sportler haben durch das Schwitzen einen erhöhten Flüssigkeits- und Mineralstoffbedarf, weshalb es vermehrt zu Krämpfen kommen kann, wenn dieser nicht entsprechend ausgeglichen wird.

Nicht nur ein Mineralstoffmangel, sondern auch einige andere Faktoren können Krämpfe auslösen: zu eng sitzende Socken, zu eng geschnürte Schuhe, hohe Absätze, kaltes Wetter sowie Infektionen. Aber auch Personen, die ihre Muskeln zu lange unterfordert haben, müssen mit Krämpfen rechnen. Durch lange Untätigkeit verkürzen sich die unterforderten Muskeln. Werden sie dann wieder eingesetzt, reagieren sie widerwillig. Auch eine unnatürliche Körperhaltung, die die Muskeln ständig unter Spannung hält – dazu gehört auch das häufige Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen – kann das Auftreten von Krämpfen begünstigen.

Ein Magnesiummangel kann, muss aber nicht unbedingt verantwortlich sein für Muskelkrämpfe. Es gibt im Prinzip drei Auslöser für einen Magnesiummangel, die natürlich auch in Kombination auftreten können. Diese sind ein zeitweise erhöhter Bedarf (z.B. beim Sport, bei Stress, aber auch in der Schwangerschaft), eine erhöhte Ausscheidung (z.B. haben manche Medikamente als Nebenwirkung eine erhöhte Ausscheidung von Mineralstoffen zur Folge) und eine verminderte Aufnahme von Magnesium (z.B. durch einseitige Ernährung). Ob du tatsächlich unter einem Magnesiummangel leidest, lässt du am besten von einem Arzt überprüfen.

Ärztlichen Rat solltest du auf jeden Fall in Anspruch nehmen, wenn Krämpfe mehr als dreimal pro Woche und in ungewöhnlich heftiger Form vorkommen. Besonders dann, wenn sie nicht in Zusammenhang mit einer starken, körperlichen Belastung stehen. In Ausnahmefällen können Krämpfe nämlich auch die Symptome einer ernstzunehmenden Erkrankung sein.

Was hilft, wenn sich deine Muskulatur verkrampft?

Erste Hilfe: ein aktives, aber vorsichtiges Dehnen der verkrampften Muskulatur. Auch Lockerungsübungen können den Krampf schneller abklingen lassen.

Präparate wie Muscle Relax von Sponser können als Notfall-Medikament zu Wettkämpfen oder intensiven Trainingseinheiten mitgenommen werden. Im Akutfall eingenommen, tragen sie dazu bei, den Krampf schnell zu lösen.

Warme Wannen- oder Fußbäderkönnen ebenfalls hilfreich sein - durch die Wärme entspannt sich die Muskulatur. Vor allem nach starken sportlichen Belastungen kann ein heißes Bad die Muskulatur lockern.

Wie kannst du Muskelkrämpfen vorbeugen?

Sicher ausschließen lassen sich Muskelkrämpfe nie. Du kannst aber einiges tun, um das Risiko von Krämpfen zu verringern.

  • Ernähre dich ausgewogen – so beugst du einem Mineralstoffmangel vor. Einige Nahrungsmittel sind von Natur aus reich an Magnesium, etwa Vollkornbrot, Nüsse und Bananen sowie manche Mineralwässer.
  • Achte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und trinke dabei vor allem Mineralwasser statt gesüßter Getränke. Nimm täglich mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit zu dir.
  • Bei Anstrengung, Sport und Hitze solltest du deutlich mehr trinken, am besten Mineralwasser, Elektrolytgetränke oder Apfelsaftschorle, da diese viele Mineralstoffe enthalten.
  • Bewege dich regelmäßig. Eine unterforderte Muskulatur neigt, ebenso wie eine überforderte, zu Krämpfen.
  • Stress ist ein Magnesiumfresser. Du tust also nicht nur deiner seelischen, sondern auch deiner körperlichen Gesundheit viel Gutes, wenn du versuchst, dein Stresslevel zu reduzieren.
  • Massiere deine Muskeln oder lass dich massieren.

Muskelkrämpfe beim Sport vermeiden:

  • Um Muskelkrämpfen aufgrund von Überlastung entgegenzuwirken, sollte jede Trainingseinheit mit einer lockeren Aufwärmrunde starten.
  • Dehne deine Muskeln vor und nach dem Sport. Vor allem nach dem Sport ist dies angenehm und wirkt einer Muskelverkürzung entgegen.
  • Regelmäßige Übungen mit der Black Roll oder an Redcord-Schlingen tragen dazu bei, deine Beweglichkeit zu erhalten und Muskelverkürzungen und –verhärtungen entgegen zu wirken.
  • Trainiere beim Sport so, dass es deiner Leistung angemessen ist. Steigere dein Trainingspensum nur langsam.
  • Auch im Wettkampf solltest du auf deine persönliche Belastungsgrenze achten und deine Muskeln nur soweit beanspruchen, wie es dein derzeitiger Trainingszustand erlaubt. Wird die Belastungsgrenze überschritten, können sich die Muskeln verkrampfen.
  • Du kannst Krämpfen durch große Anstrengung vorbeugen, indem du während der Belastung bei passender Gelegenheit Salztabletten zu dir nimmst. Trinke dann aber unbedingt genügend, da du sonst deine Nieren zu sehr belastest.
  • Außerdem wichtig: Trainingspausen einlegen! Der Muskel benötigt Zeit für die Regeneration, in der er auch wachsen und stärker werden kann.

Wenn du dich gut und abwechslungsreich ernährst, deine Muskulatur regelmäßig dehnst, dir vor und nach sportlichen Belastungen genügend Zeit zum Dehnen nimmst und im Wettkampf deine persönliche Belastungsgrenze nicht aus den Augen verlierst, brauchst du dir normalerweise keine Sorgen zu machen wegen Krämpfen. Auch sportlich nicht aktive Menschen profitieren von einer ausgewogenen Ernährung, moderater Bewegung und regelmäßigen Dehnübungen, damit ihre Muskeln sich nicht verkürzen und verhärten.


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Der feinwürzige Blattsalat Rucola ist inzwischen buchstäblich in aller Munde. Kaum vorstellbar, dass er erst in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus Italien nach Deutschland kam und seitdem einen Siegeszug durch die deutschen Gärten und Küchen feierte. Das aromatische Blattgemüse hat sich bei uns inzwischen einen festen Platz in den Feinschmeckerherzen erobert. Dabei wurde die Rauke, wie sie hierzulande auch genannt wird, bereits im Altertum bei den Germanen angebaut, geriet später jedoch weitgehend in Vergessenheit. Rucola ist nicht nur wegen seines würzig-scharfen Geschmacks ein Erlebnis, sondern hat auch einige gesundheitliche Stärken zu bieten.

 

Rucola hat mit 62 mg pro 100 g einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C und ist in diesem Punkt sogar der Orange überlegen. Neben Vitamin C zählen auch noch Magnesium, Zink, Phosphor, Kalzium, Eisen, Kalium und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe zu den wichtigen Inhaltsstoffen im Rucola. Dazu kommen die Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6 und Vitamin E. Somit liefert Rucola einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung. Darüber hinaus hat er gerade einmal 27 Kalorien auf 100 Gramm.

Anders als viele andere Blattsalate hat Rucola ein würziges Eigenaroma – die Blätter schmecken nussig, leicht bitter und scharf. Dafür sorgen schwefelhaltige Substanzen namens Glucosinolate. Sie sind typisch für die Familie der Kreuzblütler, zu der neben Rucola auch Kohlgemüse, Meerrettich, Radieschen oder Kresse gehören. Beim Zerkleinern des Pflanzengewebes spalten sich die Glucosinolate, und es setzen sich Senföle mit viel gesundem Potenzial frei. Senföle hemmen das Wachstum von Viren und Bakterien und haben im Körper eine entzündungshemmende Wirkung. Außerdem wirken sie schmerzstillend und entkrampfend.

Leider reichert Rucola besonders viel Nitrat an, eine Stickstoffverbindung, die die Pflanze zum Wachsen braucht. Sie kommt natürlicherweise im Boden vor und findet sich auch in Düngemitteln. Nitrat selbst schadet der Gesundheit nicht, doch im Körper kann es bei der Verdauung zu Nitrit umgewandelt werden. Daraus können wiederum Nitrosamine entstehen, die als krebserregend gelten. Besonders die Blattstiele speichern viel Nitrat, deshalb solltest du sie bei der Zubereitung stets entfernen. Außerdem sollte man Rucola nicht in rauen Mengen essen.

Eine gute Möglichkeit ist, den Rucola mit anderen Salatarten zu mischen und mit Vitamin-C-haltigen Zutaten zu kombinieren. Das Vitamin bremst die Bildung von Nitrosaminen. Du kannst die Salatsauce mit Zitronensaft anmachen, rote Paprika in den Salat schneiden oder ein Glas Orangensaft dazu trinken. Außer Vitamin C verhindert auch Vitamin E die Entstehung von Nitrosaminen. Es steckt zum Beispiel reichlich in Weizenkeimöl, Sonnenblumen- und Rapsöl oder in Haselnüssen.

 

Von April bis November hat Rucola Saison. Du kannst ihn im Bund oder verpackt in durchsichtigen Kunststoffschalen kaufen. Meistens handelt es sich dabei um Zucht-Rucola bzw. sogenannte Salatrauke. Die Wilde Rauke – zu erkennen an besonders schmalen, dunkelgrünen Blättern – schmeckt intensiver, ist aber seltener zu bekommen. Rucola lässt sich im Garten oder auf dem Balkon problemlos selbst anbauen. Einmal geschnitten, welkt der zarten Salat ziemlich rasch und sollte daher nach der Ernte möglichst schnell zubereitet werden. Notfalls hält er sich – in einen Plastikbeutel verpackt oder lose mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt – auch ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Ein Rezept für einen frisch-leckeren Rucola-Salat findest du auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 82.


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toMotion-Trainingslager mutiert wegen Corona zur Saison-Abschlusswoche

In Corona-Zeiten müssen viele Pläne umgeworfen und neu strukturiert werden. Dazu gehört auch das toMotion-Trainingslager in der Provence, das für Mitte April geplant war. Da die Grenzen zu Frankreich aufgrund der Corona-Pandemie im Frühjahr dicht waren, konnte das Trainingslager nicht wie geplant stattfinden. Damit die Teilnehmer trotzdem in den Genuss der südfranzösischen Trails kommen, bietet toMotion-Chefin Andrea Potratz nun anstelle des Frühjahrs-Camps eine Saison-Abschlusswoche in Südfrankreich an und tröstet: „In der Provence kann man auch im Herbst wunderbar biken und die Saison abschließen.“

Leicht gefallen ist ihr die Entscheidung nicht und so sagte die Teamchefin des Lindauer Mountainbike-Rennstalls toMotion Racing by black tusk das ursprünglich für den Zeitraum vom 10. bis 18. April 2020 geplante Trainingslager in der Provence auch erst Ende März endgültig ab. „Inzwischen wissen wir, dass in Frankreich noch mindestens bis zum 15. April eine Ausgangssperre gilt, bei der man nicht einmal Radfahren darf und die Unterkünfte auch niemanden aufnehmen dürfen“, begründete sie ihren Entschluss. Da die toMotion-Trainingslager traditionell ein Highlight in der Teamgemeinschaft sind, bedauerte sie die Absage ebenso sehr wie ihre Schützlinge.

Da die Vorfreude auf die gemeinsame Woche bei allen angemeldeten Teilnehmern groß war, münzte sie das eigentlich als Trainingslager für die Saison 2020 geplante Camp kurzerhand in eine Saison-Abschlusswoche im Oktober um. „Ich hoffe, dass die meisten Trainingslager-Teilnehmer auch im Herbst dabei sein können“, wünscht sie sich. Die Trainerin kennt die Gegend in der Provence nach zahllosen Aufenthalten wie ihre Westentasche und kann den Bikerinnen und Bikern dadurch eine Woche voll unvergesslicher Touren und Trails, Spaß und Gemeinschaft garantieren. Vermutlich werden trotzdem nicht alle der ursprünglich zum Trainingslager angemeldeten Teilnehmer im Oktober Zeit haben und so können sich auch neue Interessenten für die Saison-Abschlusswoche in der Provence bei Andrea Potratz melden.

Link zur Ausschreibung

Anmeldung per E-Mail unter a.potratz@tomotion-gmbh.de oder telefonisch unter 08382 9479993 bzw. 0160 948 461 29.

 

 


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Schickes Trainings-Shirt für dein Workout

Die neuen, coolen Trainings-Shirts von Bioracer sind eingetroffen und ab sofort bei toMotion erhältlich.

 

Material:             Funktionsfaser

Größen:              XS bis SL

Preise:                 Kurzarm: EUR 55,00
                             Langarm: EUR 69,00

Bestellung:         per E-Mail unter a.potratz@tomotion-gmbh.de oder telefonisch unter 08382 9479993 bzw. 0160 948 461 29.