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Grüntee klingt nach Fernost und erinnert uns an China und Japan, wo Teezeremonien seit Jahrhunderten einen festen Platz in der Landeskultur haben. Doch auch in Europa erfreut sich grüner Tee zunehmender Beliebtheit, und das mit Recht. Denn richtig zubereitet, schmeckt Grüntee nicht nur wunderbar, sondern er unterstützt auch auf sanfte Weise unsere Gesundheit.

Grüntee wird aus denselben Rohstoffen hergestellt wie Schwarztee (die Triebspitzen der Teepflanze), die Herstellungsweise unterscheidet sich jedoch. Beim Grüntee wird der Fermentationsprozess durch Erhitzen unterbrochen, so dass die grüne Farbe und vor allem auch die gesunden Wirkstoffe der Teeblätter weitgehend erhalten bleiben. 

 

Foto von roshan977 auf Pixabay                                                                          Foto von Peggy und Marco Lachmann auf Pixabay

Grüner Tee enthält Koffein, ist in seiner Wirkung jedoch deutlich verträglicher als Kaffee und schwarzer Tee. Das Besondere am Koffein in grünem Tee ist, dass es durch sogenannte Gerbstoffe gebunden wird und seine Wirkung dadurch langsamer entfaltet. Der Koffein-Schub im Kaffee kommt schnell, ist aber genauso schnell wieder dahin. Im grünen Tee wirkt das Koffein zwar langsamer, hält dafür aber länger an.

Die Gerbstoffe im grünen Tee sorgen nicht nur dafür, dass das Koffein langsamer und gleichmäßiger in deinem Körper freigesetzt wird, sondern unterstützen auch Magen und Darm. Zudem enthält Grüntee eine große Menge Flavonoide. Diese senken das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stärken dein Immunsystem und beugen Krebserkrankungen vor.

Sowohl grüner als auch schwarzer Tee enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie gehören beispielsweise zu den wenigen Nahrungsmitteln, die den Körper auch mit Fluoriden versorgen und damit dazu beitragen, deinen Zahnschmelz zu härten und Karies vorzubeugen.

Damit Grüntee wohlschmeckend wird und seine gesundheitliche Wirkung voll entfalten kann, gilt es bei der Zubereitung ein paar Dinge zu beachten:

  1. Verwende maximal elf bis 13 Gramm Teeblätter pro Liter Wasser. Loser Tee ist dabei empfehlenswerter als Teebeutel.
  2. Lasse das Wasser für deinen Tee nicht kochen, sondern gieße ihn mit einer Wassertemperatur von 70 bis 80 °C auf. Für besonders hochwertige japanische Grüntees werden manchmal sogar nur 60 °C empfohlen. Achte auf die Packungsangaben.
  3. Lasse deinen Tee nicht zu lange ziehen, damit nicht zu viele Gerbstoffe freigesetzt werden. Eine Ziehzeit von 60 bis maximal 120 Sekunden reicht völlig aus.

Foto von Desislava Dermendzhieva auf Unsplash

Leider sind konventionelle, günstige Grüntees aus dem Supermarkt häufig stark mit Pestiziden belastet. Daher lohnt es sich auch hier, auf das Bio-Siegel zu achten, damit die segensreichen gesundheitlichen Wirkungen des Grüntees nicht durch irgendwelche Zusatzstoffe zunichte gemacht werden.

Da wir bald wieder ins Sommerhalbjahr starten, findest du auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 91 eine Anleitung zur Zubereitung eines erfrischenden Eistees aus Grüntee. Genieße den Start ins Frühjahr!


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Ganz leichtes Modell für den Sommer

Die GripGrab Aerolite InsideGrip Longfinger MTB-Handschuhe wurden mit einem Ziel entwickelt: den perfekten Handschuh für hochintensive Offroad-Renneinsätze sowie sehr warme Temperaturen zu entwickeln. Dieses Ziel basierte auf den Wünschen und Anforderungen professioneller Mountainbiker, die auch bei sehr warmen Temperaturen nicht auf die Vorteile von Handschuhen verzichten wollen.

Grip, Schutz und Komfort sind essentiell, wenn es auf der Strecke heiß her geht. Die ausschließliche Verwendung von extrem leichten, hoch-atmungsaktiven und stark dehnbaren Materialien lassen beim Aerolite beinahe das Gefühl entstehen, als würdest du gar keine Handschuhe tragen. Konsequenterweise hat GripGrab auf den Einsatz eines zusätzlichen Gel-Polsters bewusst verzichtet, um so eine direkte Verbindung von Fahrer und Bike zu gewährleisten. Um das handschuhlose Gefühl zu unterstützen, haben sie außerdem ihre mehrfach ausgezeichnete GripGrab InsideGrip™ Technologie im Handschuh verbaut: im Inneren des Handschuhs angebrachte Silikon-Texturen auf der Handinnenfläche sowie am Daumen, Mittel- und Zeigefinger sorgen für erhöhte Reibung zwischen deiner Haut und dem Material des Handschuhs, wodurch ein stark verbesserter Grip sowie ein Gefühl wie eine zweite Haut entstehen. Bediene deinen Rad-Computer, mache Fotos oder nimm einen Anruf entgegen, ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen, denn die Aerolite-Handschuhe sind am Daumen und Zeigefinger Touchscreen-kompatibel (GripGrab-Tipp: durch etwas Spucke auf den Fingerspitzen kannst du die meisten dünnen Handschuhe Touchscreen-kompatibel machen, oder die Kompatibilität weiter optimieren.) Diese Vollfinger-Mountainbike-Handschuhe bieten dir beispiellosen Grip, Atmungsaktivität und Kontrolle. Interessiert? Dann nutze unser toMotion-Angebot im März:

toMotion-Angebot im März (gültig vom 1. bis 15.05.2021):

Race-Handschuhe Aerolite InsideGrip Longfinger

Farben: weiß, schwarz, rot
Größen: 8-12 (S-XXL)

Angebotspreis: EUR 41,90 (anstatt regulär EUR 49,95)


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Foto: Nils Lang

In ihrer ersten Weltcup-Saison musste die Lindauer Skibergsteigerin Sophia Wessling bisher noch auf Erfolgserlebnisse warten. Diese nahm sie nach dem Marmotta-Weltcup im Martelltal am vergangenen Wochenende freudestrahlend mit nach Hause: im Individual fuhr die junge Lindauerin auf Platz sieben, im Sprint erkämpfte sie sich sogar Rang sechs von zwölf Teilnehmerinnen. Kommende Woche findet in Andorra die Weltmeisterschaft im Skibergsteigen statt. Wegen ihrer starken Weltcup-Leistungen wird Sophia Wessling dort nicht nur in den Einzeldisziplinen Individual und Sprint starten, sondern wurde auch für die deutsche Mixed U20-Staffel nominiert.

Sophia Wessling ist überglücklich: endlich konnte sie bei einer Weltcup-Veranstaltung der Skibergsteiger ihre volle Leistung abrufen und in der U20-Alterskategorie als eine der jüngsten Teilnehmerinnen gute Ergebnisse einfahren. Im Martelltal im italienischen Südtirol stand für sie am Samstag zunächst das Sprintrennen auf dem Programm. „In der Altersklasse U20 weiblich durchlaufen die Athleten den ersten Durchgang des Sprintparcours einzeln“, erklärt die junge Skibergsteigerin. „Über die erzielte Zeit qualifiziert sich die Läuferin für das Finale, denn nur die besten Sechs dürfen dann im zweiten Rennen den Sieger untereinander ausmachen. Mir gelang es bei diesem Weltcup mit der fünftbesten Zeit zum ersten Mal, mich für das Finale zu qualifizieren.  Im Finale selbst konnte ich diesen Platz leider nicht verteidigen, freue mich aber trotzdem sehr über Rang sechs. Dies ist bisher mein bestes Weltcupergebnis.“.

 

Aufstieg Sprintrennen. Foto: Maurizio Torri                                                      Abfahrt Sprintrennen. Foto: Maurizio Torri

Am folgenden Tag fand das Individual-Rennen statt, bei dem die weiblichen U20-Teilnehmerinnen 12,75 Kilometer und 1.160 Höhenmeter in zwei Aufstiegen mit jeweils einer Tragepassage und einer Abfahrt zu bewältigen hatten. In einer Höhe von bis zu 2920 Metern war dieses Individual ein sehr alpines und anspruchsvolles Rennen. Trotz eines Stockbruchs Mitte des ersten Aufstiegs erreichte Sophia Wessling als Siebte das Ziel. „Für mich war es ein großer Erfolg, bereits im ersten Weltcupjahr als eine der jüngsten Teilnehmerinnen solch gute Ergebnisse zu erreichen“, freute sich die 17-Jährige. Mit ihren Erfolgen vom vergangenen Wochenende liegt sie in der Weltcup-Gesamtwertung aktuell auf Platz 8 von 18 U20-Skibergsteigerinnen und ist damit zweitbeste Athletin des Jahrgangs 2003.

 

Aufstieg Individual. Foto: Thomas Koller                                                           Abfahrt Sprintrennen. Foto: Patrick Kathrein

Nun fiebert Sophia Wessling der Weltmeisterschaft im Skibergsteigen entgegen, die vom 2. bis 6. März 2021 in Andorra stattfindet. „Aufgrund meiner Ergebnisse im letzten Weltcup darf ich nicht nur beim Individual und Sprint starten, sondern wurde auch für die dreiköpfige deutsche Mixed U20 Staffel nominiert“, berichtet die junge Lindauerin. „Neben mir werden Finn Hösch und Franz Eder starten.“


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Regeneration unterstützen und das Immunsystem stärken

Einige unserer Teamfahrer kennen sie bereits: die berühmt-berüchtigte „Sadistenbrühe“ von toMotion. Eigentlich ging die Spezialmischung unter der Bezeichnung „Regenerationsdrink“ ins Rennen, aber es dauerte nicht lange, bis sie von einem besonders leidensfähigen Teammitglied in Sadistenbrühe umgetauft wurde. Ein Name, der sich gehalten hat – auch wenn dieser Drink unbestreitbare Gesundheitsvorteile hat, von etlichen Teammitgliedern regelmäßig zubereitet und konsumiert und von einigen sogar gemocht wird. Im Folgenden weitere Infos für alle, die die toMotion-Sadistenbrühe und ihre Vorzüge noch nicht kennen.

Kommerzielle Regenerationsdrinks gibt es viele – die meisten werden einfach mit Wasser angerührt und unterstützen laut Herstellerversprechen nach Rennen oder Trainingseinheiten den Körper bei der Regeneration. Die Zubereitung der toMotion-Sadistenbrühe erfordert etwas mehr Aufwand. Da das Getränk im Kühlschrank mehrere Tage haltbar ist, kann es jedoch ebenfalls schon vor dem Rennen oder Training vorbereitet und dann einfach mitgenommen werden.

Das Besondere am Regenerationsdrink von toMotion sind die größtenteils natürlichen Zutaten. Viele Pflanzen und Gewürze verfügen über Inhaltsstoffe, die den Körper in seinen Funktionen unterstützen – auf ganz natürliche Weise. Im Training oder Rennen bildet sich im Körper vermehrt Säure, die während der Regeneration wieder abgebaut werden muss. Basische Nahrungsmittel beschleunigen diesen Vorgang. Mineralstoffe und Vitamine stärken das Immunsystem und unterstützen ebenfalls den Regenerationsmechanismus. Eine Kombination von Zutaten, die basisch sind und/oder über die gewünschten Inhaltsstoffe verfügen, ist damit ideal zur Unterstützung der Regeneration und zur Stärkung des Immunsystems.

Zutaten für die toMotion-Sadistenbrühe

  • Saft einer halben ausgepressten Zitrone
  • 50 ml Aroniasaft
  • 1 Ampulle flüssiges Magnesium (z.B. von Sponser)
  • 1 Teelöffel Zimt
  • ½ Teelöffel Kurkuma, in etwas Leinöl eingerührt
  • 2 Teelöffel Kakao
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Chilipulver
  • 1 cm frisch geriebenen Ingwer
  • 2-3 Messlöffel Whey Eiweißpulver Neutral (gibt es auch von Sponser)
  • 150 g frische Beeren

Je nach Flüssigkeitsbedarf mit Wasser auffüllen. Alles in den Mixer geben und gründlich durchmixen.

Speziell für die Regeneration enthält der Drink Eiweißpulver sowie flüssiges Magnesium. Beim Eiweißpulver haben wir bewusst die Variante „Neutral“ gewählt, damit es nur hochwertiges Eiweiß für den Muskelaufbau ohne irgendwelche Zusatzstoffe liefert. Auch die basischen Elemente (Zitronensaft, Aroniasaft, Beeren, Ingwer) tragen zur Regeneration bei, indem sie die beim Training entstandene Säure wieder ausgleichen. Magnesium und Zink sind wichtig für den Energiestoffwechsel, für die Bildung von Regenerationshormonen und werden außerdem für über dreihundert weitere Stoffwechselreaktionen benötigt.

 

Pflanzenstoffe wie Kakao, Ingwer, Kurkuma, Chili und Beeren sind bedeutsam für die strukturelle Regeneration des Körpers, also die Reparatur des Gewebes und den Aufbau von neuen Strukturen. Sie vermindern auch den Muskelkater.Das Kurkumapulver wird in Leinöl gelöst, weil es vom Körper dann besser aufgenommen und seine Wirkung dadurch noch verstärkt wird.

Wer sich aktuell noch in der Trainingspause befindet, im Hinblick auf Corona und andere, vermehrt kursierenden Krankheitserreger sein Immunsystem aber gerne stärken möchte, kann das Rezept auch ohne die Elemente Eiweißpulver und Magnesium zubereiten. Ob mit oder ohne Eiweiß und Magnesium: die toMotion-Sadistenbrühe wird deinen Körper in der kalten Jahreszeit dabei unterstützen, der kombinierten Belastung von Arbeit, (Training) und Krankheitserregern besser standzuhalten.

Aroniasaft, der ein wesentlicher Bestandteil der toMotion-Sadistenbrühe ist, kann und sollte aber auch pur genossen werden. Wir verwenden für unseren Regenerationsdrink BIO Aronia Qi, ein Produkt unseres langjährigen Teampartners Fitrabbit. Das blau-rote Getränk mit dem herben Geschmack besteht zu 80 % aus Direktsaft der Aronia-Beere, ergänzt durch Topinambur-Konzentrat, Passionsfruchtpüree und Kräuterextrakte. Hauptakteur in Sachen Gesundheit ist dabei zweifellos die Aroniabeere. Aroniabeeren enthalten den höchsten in Obst gemessenen Wert an Anthocyanen und OPC! Diese Polyphenole sind hochwirksame Antioxidantien, die das Immunsystem stärken, freie Radikale fangen und damit auch Krebserkrankungen vorbeugen.

Über die Wintermonate nehmen wir täglich ein 60 ml-Gläschen des Aroniasafts zu uns – pur oder vermischt mit anderem Saft oder Wasser oder auch mit Joghurt, ggf. gesüßt mit etwas Honig. Unserer Erfahrung nach verringert das die Anfälligkeit für die im Winter typischen Erkältungskrankheiten deutlich. Und an den Tagen, an denen wir trainieren, gönnen wir uns zusätzlich einen Becher Sadistenbrühe. So sind wir in den vergangenen Jahren gut durch den Winter gekommen. Probier es doch einfach mal aus!

Wer noch keinen Aroniasaft zuhause stehen hat, hat vielleicht Interesse an unserem März-Angebot:

toMotion-Aktionspreis, gültig bis zum 15. März 2021:

Bio Aronia Qi, 3 Liter (Bag in Box-System): EUR 26,90 (anstatt regulär EUR 29,90)

Was den toMotion Regenerationsdrink betrifft, so wird der mit Beginn der Rennsaison bei manchen Teammitgliedern wieder regelmäßig zum Einsatz kommen. Vor allem bei Etappenrennen hat sich der toMotion-Spezialdrink bewährt und dafür gesorgt, dass die teilnehmenden Teammitglieder am Morgen gut erholt am Start der nächsten Etappe standen. Wir drücken die Daumen, dass in diesem Jahr wieder viele Rennen stattfinden können und ihr damit genügend Gelegenheit habt, euch von den Vorzügen der toMotion-Sadistenbrühe zu überzeugen! ;-)


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Produkte aus Soja sind ein zweischneidiges Schwert. In kleinen Mengen genossen, können sie zu einer gesunden Ernährung beitragen und Ressourcen schonen, aber dazu müssen einige Dinge beachtet werden.

Sojaprodukte kommen bei uns in der Regel als Tofu, Sojasoße, Sojamilch, Sojafrischkäse und Sojajoghurt auf den Tisch. Für viele Vegetarier und Veganer sind sie inzwischen eine wichtige Proteinquelle, da Soja viel pflanzliches Eiweiß enthält. Auch zur Versorgung des Körpers mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen und Ballaststoffen tragen Sojaprodukte bei. Der Konsum von Soja nahm in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig zu.

 

Foto: Ally J auf Pixabay                                                                                 Foto: bigfatcat auf Pixabay

Tofu beispielsweise besteht aus pürierten Sojabohnen oder aus Sojamilch, die mit Hilfe eines weiteren Stoffes (z. B. Nigari, einem aus Meerwasser gewonnen Gerinnungsmittel) zum Ausflocken gebracht werden. Dadurch entsteht eine quarkähnliche Masse, die anschließend entwässert und zu einem Block gepresst wird.

Von Soja-Kritikern wird oft angeführt, dass für die großen Sojaplantagen in Südamerika riesige Regenwaldflächen abgeholzt werden. Außerdem seien 90 % der weltweit angebauten Pflanzen gentechnisch verändert. Dazu muss man jedoch wissen, dass rund 80 % des weltweiten Sojaanbaus als Viehfutter genutzt werden und damit der Fleischproduktion dienen. Außerdem gibt es inzwischen auch in Europa einen wachsenden Anbau von Sojapflanzen, oft auch in Bio-Qualität. Für den Bio-Anbau dürfen nur Sojapflanzen verwendet werden, die gentechnisch nicht verändert sind. Daher empfiehlt es sich, beim Kauf von Sojaprodukten auf die Herkunft zu achten und sich für Marken zu entscheiden, deren Rohstoffe aus Europa stammen, am besten aus Deutschland oder Österreich.

 

Fotos (beide): https://www.ecowoman.de

Ein zweiter Kritikpunkt ist, dass Soja sekundäre Pflanzenstoffe enthält, die den menschlichen Hormonhaushalt beeinflussen können. Das ist zum Beispiel für Menschen wichtig, die an einer Schilddrüsenerkrankung leiden – sie müssen bei regelmäßigem Sojaverzehr auf eine ausreichende Jodzufuhr achten. Soja kann jedoch auch Auswirkungen auf andere Hormone haben, z.B. die männlichen Geschlechtshormone. Vor allem für Männer ist es daher wichtig, Soja nicht in zu großen Mengen zu verzehren. Gichtpatienten sollten auf den Verzehr von Sojaprodukten besser ganz verzichten, weil die Bohnen zu einem Anstieg des Harnsäurespiegels im Körper führen.

Ein weiteres kritisches Thema sind die im Soja enthaltenen Omega 6-Fettsäuren. Im Gegensatz zu ihren Gegenspielern, den Omega 3-Fettsäuren, fördern sie Entzündungen im Körper. Auch deshalb ist es ratsam, Sojaprodukte nicht im Übermaß auf den Tisch zu bringen.

Es gibt also einige gute Gründe, die dafür sprechen, Fleisch gelegentlich durch Soja zu ersetzen – solange du auf die Herkunft achtest und Produkte aus Soja nur in geringen Mengen verzehrst. Weitere pflanzliche Eiweiß-Lieferanten, die du ebenfalls mal ausprobieren kannst, sind beispielsweise Lupine, Pilze, Grünkern, Hülsenfrüchte und Hanfsamen.