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Mais ist botanisch gesehen eine Getreidesorte, die uns mit seinen dicken, sonnengelben „Ähren“ verwöhnt. Im Gegensatz zu vielen anderen Getreidearten enthält Mais kein Gluten und ist deshalb auch für Menschen mit Zöliakie geeignet. Kolumbus brachte die überdimensionalen Ähren aus Südamerika mit nach Europa. Aber Mais ist nicht gleich Mais. In Deutschland wird vor allem Futtermais angebaut, Gemüsemais stammt vorwiegend aus den USA. Zuckermais enthält relativ viele Kohlehydrate und damit auch viele Kalorien: fast 90 Kilokalorien pro 100 Gramm. Die gleiche Menge Tomaten enthält dagegen im Vergleich nur 17 und Blumenkohl nur 22 Kilokalorien.

Im Mais stecken viele gesunde Inhaltsstoffe. Neben Beta-Carotin enthält er insbesondere Kalium und Magnesium - eine gesunde Mischung für Muskeln und Herz. Sekundäre Pflanzenstoffe schützen die Sehkraft des Auges und wirken als freie Radikale positiv gegen Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der hohe Ballaststoffanteil im Mais fördert die Verdauung. Zudem ist Mais eine hervorragende pflanzliche Eiweißquelle. Besonders gesund ist die Kombination aus Mais und Bohnen, da die Hülsenfrüchte essenzielle Aminosäuren liefern, die dem Mais fehlen.

Am gesündesten ist frischer Mais, der direkt vom Feld kommend zubereitet wird, denn er steckt voller Vitamine und Mineralstoffe. Abseits der Erntezeit ist das Getreide meist nur in Dosen erhältlich. Wenn möglich solltest du zu Tiefkühlmais greifen, denn dieser enthält mehr Nährstoffe als Konserven. Aber auch in Konserven steckt noch ein hoher Anteil an Mineralstoffen. Der Vitamingehalt kann allerdings deutlich absinken.

Bei uns weit verbreitete Maisprodukte sind Cornflakes und Popcorn. Doch Mais wird beispielsweise auch in Form Polenta, Maismehl für Tortillas oder Maiskeimöl verwendet. Frischer Mais sollte vor dem Verzehr gekocht werden. Dabei kannst du entweder den ganzen Kolben kochen oder die Körner vorher ablösen. Alternativ kann man Maiskolben auch grillen oder in einer Pfanne anbraten. Ein leckeres Rezept für gegrillte Maiskolben findest du auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 75.


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Körperfett ist des einen Leid, des anderen Freud. Vor allem für Ausdauersportler spielt es eine wichtige Rolle und kann sehr effektiv und strategisch eingesetzt werden, wenn wir damit umzugehen wissen. Was es mit dem Körperfett auf sich hat und wie du am besten damit umgehst, erklärt dir Andrea Potratz, approbierte Medizinerin und Geschäftsführerin der toMotion GmbH.

„Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland ist übergewichtig“, titelte das Ärzteblatt in einem Beitrag vom April 2019. Darin heißt es, dass 53 Prozent aller Menschen im Alter von über 18 Jahren 2017 einen Bodymaßindex (BMI) von 25 oder darüber hatten, wie vom Statistischen Bundesamt ermittelt und anlässlich des Weltgesundheitstages mitgeteilt wurde. Die WHO stuft Menschen mit einem BMI ab 25 als übergewichtig ein. Der BMI Wert wird berechnet, indem das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern geteilt wird. Beispiel: eine Frau mit einer Körpergröße von 1,70 Metern und einem Gewicht von 65 Kilogramm hat einen BMI von 22,5 (Berechnung: 65 : (1,7 x 1,7) = 22,5).

Diese Methode ist jedoch nicht wirklich aussagekräftig, weil der BMI nicht unterscheidet, ob das Körpergewicht aus Muskulatur oder Fett besteht, wobei Muskeln sogar schwerer sind als Fett. Die genaueste Methode, um den Körperfettanteil zu ermitteln, ist die Körperfettzange, auch „Caliper“ genannt. Mit dieser Zange wird die Dicke von Hautfalten an verschiedenen Körperstellen gemessen. Auch Alter und Geschlecht werden bei der Berechnung mit berücksichtigt. Die Bestimmung des Körperfettanteils mittels der Hautfalten-Messung ist eine sehr genaue Methode, die vor allem für die Dokumentation von Trainingsfortschritten ideal ist. Bei toMotion kommt die Körperfettzange bei Leistungstests ebenso wie bei einer Ernährungsberatung routinemäßig zum Einsatz.

 

Wir vermuten stark, dass der Prozentsatz an Übergewichtigen bei der Kundschaft und Leserschaft der toMotion GmbH deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt, trotzdem wird sich der eine oder andere schon Gedanken gemacht haben über das Thema Körperfett. Warum haben wir es? Welche Menge ist notwendig, was ist zu viel?

Funktionen des Körperfetts

Körperfett dient vielen Zwecken: als Energiespeicher, Polster gegen Schläge und Stöße, Hülle gegen Wärmeverlust, als Baustoff von Geweben, Organen und Hormonen sowie als Trägersubstanz für Vitamine und andere wichtige Elemente des Stoffwechsels, um nur einige zu nennen.

Fett als Energiereserve

Nahrungsmangel war eine ständige Bedrohung während der gesamten Entwicklung des Menschen. Ohne Fett als leistungsstarken Energiespeicher wäre die Menschheit schon lange vor der Steinzeit ausgestorben. Überfluss an Nahrung ist hingegen neu in der menschlichen Geschichte, kaum älter als ein Jahrhundert, und auch nur in einigen Gegenden der Welt. Im Überfluss ist der Notmechanismus zu wirksam und baut mehr Fett auf, als benötigt wird, denn die überflüssige Energie wird in Form von Fett als Reserve im Körper eingelagert.

Kritische Perioden im menschlichen Leben

Eine gute Versorgung mit Energie ist besonders wichtig in der frühen Kindheit, in Zeiten von Krankheit und schlecht funktionierender Verdauung, und im fortgeschrittenen Alter. So ist der Babyspeck eine Versicherung gegen eine mögliche, zeitweise Energieknappheit, die das Wachstum gefährden könnte. Im Laufe des Wachstums baut sich das Fett nach und nach ab, bis es im frühen Erwachsenenalter ein Minimum erreicht.

Auch bei Krankheit scheint ein bisschen mehr Körperfett recht nützlich zu sein. In medizinischen Studien wurde beispielsweise nachgewiesen, dass Herzpatienten mit einem etwas höheren Körperfettanteil bessere Überlebenschancen haben als schlanke. In solchen Situationen ist ein starkes Untergewicht von Nachteil.

Muskeln und Fett bei Senioren

Im Alter von sechzig Jahren ist der Körperfettanteil in der Regel höher als mit zwanzig. Der Verlust an Muskelmasse ist somit durch die wachsenden Fettpolster mehr als ausgeglichen worden.

Alter ist keine Krankheit, aber eine Herausforderung, die für den Körper ähnliche Folgen haben kann. Eine davon ist anscheinend die Energieversorgung. Bei Krankheit hat sich etwas mehr Körperfett oft als vorteilhaft erwiesen. Im hohen Alter ist Abnehmen oft ein Zeichen schlechter Gesundheit. Deshalb scheint die Zunahme des Körperfettanteils mit dem Alter ein sinnvoller physiologischer Vorgang zu sein.

Körperfettanteil bei jungen Erwachsenen

Betrachten wir nun aber das frühe Erwachsenenalter, in dem viele von uns sportlich aktiv sind. Hier gilt es, beim Körperfett ein ausgewogenes Gleichgewicht zu finden, das uns genügend Reserven bietet, aber auch nicht mit zu viel Gewicht belastet. Wer im sportlichen Wettkampf nicht mehr Gewicht als benötigt mit sich herumträgt, ist eindeutig im Vorteil. Ein Körperfettanteil von 12 bis 20 Prozent ist bei Männern normal, d.h. gesundheitlich unbedenklich, bei Frauen ist es etwas mehr: 20 bis 25 Prozent. Männliche Leistungssportler, besonders in Sportarten, bei denen das Körpergewicht von Bedeutung ist (z.B. Radsport und Laufen), können sich an einem Körperfettanteil von 10 Prozent oder etwas weniger orientieren. Unter 6 % sollte er aber nicht sinken. Bei Frauen sind 14 bis 17 Prozent optimal, bei ihnen sollte der Wert nicht unter 12 % liegen.

Ein gewisser Körperfettanteil ist notwendig und auch für Leistungssportler wichtig. Denn er liefert Energie, wenn die Kohlenhydratreserven aufgebraucht sind. Dabei kann man dem Körper „beibringen“, seine Körperfettreserven frühzeitig anzuzapfen und damit die Kohlenhydratreserven zu schonen. Ein gezieltes Grundlagenausdauertraining in Verbindung mit der passenden Ernährung bringt die Körperfettverbrennung in Schwung und sorgt dafür, dass der Körper bei Anstrengung frühzeitig auf seine Fettreserven zugreifen kann. Positiver Nebeneffekt: bei sportlicher Betätigung purzeln dann die Pfunde, ohne dass es gleich zu einem „Hungerast“ (also zu einer Unterzuckerung)  kommt.

Wie bei vielen Dingen gilt: auf das richtige Maß kommt es an. Körperfett ist nicht per se schlecht, sondern eine gewisse Menge ist lebensnotwendig und wird in vielen Situationen gebraucht. Ein Zuviel ist jedoch schädlich und verursacht Krankheiten. Wenn du mit deinen Pölsterchen kämpfst und wissen möchtest, wie du dauerhaft dein persönliches Idealgewicht erreichen kannst, dann mach dir doch mal Gedanken über eine toMotion-Ernährungsberatung. Sportler, die ihre Körperfettreserven auf ihre sportlichen Ziele abstimmen wollen, sind mit einer Leistungsdiagnostik und einem toMotion-Trainingsplan gut beraten.

Fragen bzgl. einer Ernährungsberatung, Leistungsdiagnostik oder Trainingsplanung richtest du bitte an

Andrea Potratz, Tel. 08382-9479993 bzw. 0160-94846129, E-Mail: a.potratz@tomotion-gmbh.de



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Skibergsteigerin Sophia Weßling strebt eine Teilnahme an den Olympischen Jugendspielen 2020 an

Seit Juli 2019 betreut toMotion eine junge Athletin, die im Frühjahr 2020 an den Olympischen Jugendspielen in Lausanne in der Schweiz teilnehmen möchte: die Skibergsteigerin Sophia Weßling aus Lindau. Ihre Sportart soll 2020 erstmals olympisch werden und Sophia hat beste Aussichten, für die Jugend-Olympiamannschaft des DAV nominiert zu werden. Was es mit dem „Skibergsteigen“ auf sich hat, wie Sophia zu ihrer Sportart gekommen ist und welche Erfolge sie in ihrer jungen Sportlerkarriere bereits verbuchen konnte, erfährst du in unserem Interview:

Hallo Sophia, bitte stelle dich kurz vor.

Ich heiße Sophia Weßling, bin 16 Jahre alt und wohne in Lindau-Aeschach. Zu meiner Familie gehören meine Mutter Petra und mein Vater Rüdiger, außerdem mein 21-jähriger Bruder Jakob.

 

Was möchtest du uns aus deinem Privatleben verraten?

Bis zur 10. Klasse habe ich im Bodensee-Gymnasiums Lindau den sprachlichen Zweig (Englisch, Französisch und Italienisch) besucht. Mein Schulweg war in dieser Zeit ein Katzensprung: zu Fuß gerade mal fünf Minuten. Doch im kommenden Schuljahr werde ich auf die Droste-Hülshoff-Schule in Friedrichshafen wechseln, da diese Schule einen biotechnologischen Zweig anbietet. Also lässt sich schon erahnen, dass ich später beruflich eventuell in diesem Bereich tätig sein möchte. Mal sehen was daraus wird…. Im Vergleich zu meinem bisherigen Schulweg ist eine Anfahrt von 30 Minuten mit dem Zug bis nach Friedrichshafen schon gigantisch für mich.

Für andere Hobbys bleibt mir nun keine Zeit mehr. Aus diesem Grund lege ich nach sechs Jahren Geigenunterricht eine Pause ein, doch ganz damit aufzuhören kommt für mich nicht in Frage.

Mir ist es besonders wichtig, trotz des vielen Trainings meine Freunde nicht aus den Augen zu verlieren. Auch wenn ich viel Zeit in den Sport investiere, findet sich immer wieder eine Gelegenheit, mich mit ihnen zu treffen.

Welche Sportarten betreibst du und seit wann?

Alpinskifahren im ESV Lindau seit 2008

Leichtathletik im TSV Oberreitnau seit 2014

Skibergsteigen im DAV deutscher Leistungskader seit 2018

Könntest du uns die Sportart Skibergsteigen bitte vorstellen?

Wie sich aus dem Wort „Skibergsteigen“ schon ableiten lässt, wird ein Berg meist abseits der Piste mit Ski erklommen. Um beim Aufstieg ein Hinabrutschen zu verhindern, werden an der Skiunterseite „Felle“ angeklebt. Im Gegensatz zum normalen Skitourengehen werden im Rennbereich Felle verwendet, die nur zwei Drittel der Unterseite bedecken und keine Spannhaken besitzen. Dies ermöglicht ein besseres Gleiten in Flachstücken und ein schnelles Abfellen, bergauf erfordert es aber eine gute Aufstiegstechnik. Auch die Bindung unterscheidet sich wesentlich von den üblichen Skitourenbindungen: sie ist deutlich leichter und hat keine Höhenverstellung. Im Wettkampf spielt natürlich das Gewicht der gesamten Ausrüstung eine ganz große Rolle, das heißt ultraleichte Skier, Schuhe, Stöcke, Anzug und Rucksack.  Die Rennausrüstung hat aufgrund ihres Gewichts kaum mehr etwas mit dem gängigen Alpinskisport zu tun. Zum Vergleich: ein Skitourenschuh wiegt 623 g, ein Alpinskischuh 1863 g, ein Skitourenrennski wiegt 730 g, ein Alpinski 2900 g.

 

Im Rennsport Skibergsteigen gibt es drei verschiedene Disziplinen:

Beim „Vertical“ geht das Rennen nur bergauf. Dabei werden 500 bis 700 hm zurückgelegt. Die Strecke verläuft in manchen Wettkämpfen nur auf der Piste, anspruchsvoller und abwechslungsreicher ist es aber, wenn sie durchs freie Gelände führt.

Beim „Sprint“ ist die Gesamtstrecke wesentlich kürzer. Hier legen pro Durchgang maximal sechs Skibergsteiger nur etwa 100 hm zurück. Das Rennen besteht aus vier Abschnitten: erst geht es kurz bergauf mit Ski, dann folgt eine steile Tragepassage mit Ski auf dem Rücken, dann wieder weiter mit Ski und letztendlich bergab in einem gesteckten Parcours. Die Schnellsten eines Rennens kommen weiter, bis im vierten Durchgang der Sieger ermittelt wird. Diese Disziplin erfordert starke Nerven: die Skier müssen möglichst schnell ab- und angeschnallt sowie am Rucksack befestigt werden, die Felle müssen vor der Abfahrt schnell heruntergerissen werden. Den Skiwechsel bzw. das An- und Abfellen übt man hunderte Male auch im Sommer im Keller oder in der Garage.

 

Die Königsdisziplin ist das „Individual“, wo Mädchen in meiner Altersklasse bis zu 1000 hm zurücklegen. Das Rennen besteht aus einem Wechsel von mehreren Aufstiegen, Abfahrten sowie teilweise extrem steilen Trage- bzw. Kletterpassagen. Das Rennen kann in meiner Altersklasse durchaus mal über 1 Stunde und 30 Minuten dauern.

Wie bist du zu diesem Sport gekommen und was bedeutet er dir?

Dank meiner Eltern habe ich die Sportart schon sehr früh ausgeübt. Durch die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft 2018 (am Jennerstier) wurde der DAV auf mich aufmerksam. Richtig intensiv betreibe ich Skibergsteigen daher erst seit einem Jahr, seit ich in die Beobachtungsmannschaft des DAV aufgenommen wurde. Das Schöne am Skibergsteigen ist, dass man die Möglichkeit hat an Orte zu kommen, zu denen kein Lift hinaufführt. Aber nicht nur die Natur und die schöne Winterlandschaft machen diesen Sport so abwechslungsreich, sondern auch die alpinen Aufstiege und einzigartigen Tiefschneeabfahrten.

Wie trainierst du (was und wie viele Stunden pro Woche)?  

Im Winter unternehme ich mit meiner Familie so viele Skitouren wie möglich. Im Sommer geht das natürlich nicht. In dieser Zeit unternehme ich viele Rennradtouren im Hinterland, ich mache viele Bergläufe auf dem Pfänder oder lange Bergtouren im Vorarlberg. Leichtathletik ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil meines Trainings. Vor kurzem haben ich mir noch Skiroller gekauft, die dem Bewegungsablauf des Skibergsteigens sehr nahe kommen und auf denen ich jetzt regelmäßig einmal die Woche trainiere. Seit Juli 2019 trainiere ich nach einem Trainingsplan von toMotion, somit kann ich mich auf ein zielführendes und ausgewogenes Training verlassen. Insgesamt komme ich damit auf (mindestens) 10 Stunden Training pro Woche.

 

 

Wie gut schaffst du es, dein Training mit Schule, Familie und Freunden in Einklang zu bringen?

Mit der Schule war es, seit ich in der Beobachtungsmannschaft des DAV bin, auf jeden Fall nicht einfach. Ich habe aufgrund der vielen Trainingslager des DAVs sehr oft gefehlt, da diese zum Teil schon Mitte der Woche begannen. Nach und nach habe ich jedoch zwischen Schule und Sport eine gute Balance gefunden. Ich muss mir auf jeden Fall die Zeit gut einteilen und schon für den nächsten Tag einen Plan im Kopf haben. Mit meiner Familie verbringe ich dank des Sports ziemlich viel Zeit, da vor allem mein Bruder ein super Trainingspartner für mich geworden ist. Mit Freunden kann ich natürlich nicht so viel Zeit verbringen wie vielleicht andere in meinem Alter, doch alle meine Freunde haben vollstes Verständnis für meinen Sport und hin und wieder ergibt sich ein schönes Treffen mit ihnen, welches ich dann umso mehr genießen kann.

Passt du deine Ernährung an den Sport an und wenn ja, worauf achtest du?

Auf meine Ernährung habe ich bisher noch nicht so sehr geachtet. Ich versuche einige Tipps von Andrea Potratz mit einzubauen. Insgesamt gilt für mich die Regel, von allem ein bisschen und von keinem übermäßig viel zu essen. Da meine Mama auch noch selber abwechslungsreich für uns kocht, fällt mir dies besonders leicht.

Gibt es für dich noch etwas anderes als Schule und Sport?

Wenn es in der Schule besonders stressig ist, kommt es mir manchmal schon ein bisschen so vor als bestünde das Leben nur noch aus Schule und Sport. Allerding ist das für mich keineswegs etwas Schlimmes, da der Sport nie langweilig ist und ich aufgrund meiner vielen Outdoor-Sportarten immer etwas Neues erleben darf.

Was hast du in deiner Sportart schon erreicht? 

 Deutsche Meisterschaften: 3. Platz im Vertical (2018), 1. Platz im Sprint (2019) 
 Alpencup: 1. Platz gesamt (2019) 
 Weltmeisterschaft: 10. Platz im Individual (2019) 

Welche sportlichen Ziele hast du dir für die kommende Saison gesetzt?

Ich habe vielleicht im Januar 2020 die Chance, an den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lausanne in der Schweiz teilzunehmen, wo Wettbewerbe im Skibergsteigen erstmalig olympisch ausgetragen werden. Das wäre natürlich ein riesiger Traum für mich. Für dieses Event habe ich mir auf jeden Fall das Ziel gesetzt, gesund zu bleiben und mein Bestes zu geben. Direkt danach darf ich an den Europameisterschaften im Skibergsteigen teilnehmen. Auch hier habe ich mir vorgenommen, fit an den Start zu gehen.


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Im gesamten Orient ist der Pfirsich ein Symbol für Unsterblichkeit, da er viele verjüngende Substanzen enthält. Dazu zählen unter anderem die Vitamine A, C und E, die stark antioxidativ wirken. Darüber hinaus stärkt der Pfirsich die Abwehrkräfte und zögert die Faltenbildung, Erschlaffung und andere Alterserscheinungen der Haut hinaus. Doch nicht nur gesundheitlich punkten Pfirsiche: für viele von uns sind sie im Sommer ein unübertroffener kulinarischer Genuss.

Pfirsiche schmecken höchst aromatisch und zuckersüß. Aufgrund ihres hohen Wassergehalts sind sie trotzdem vergleichsweise kalorienarm. Gerade an heißen Sommertagen ist der saftige Pfirsich mit ca. 40 Kilokalorien pro 100 Gramm eine gesunde Alternative zu Süßigkeiten und Snacks.

Vor allem in der Schale des Pfirsichs – insbesondere beim Roten Weinbergpfirsich, der auch als Blutpfirsich bezeichnet wird – stecken viele Anthocyane. Dies sind Farbstoffe, die Laborstudien zufolge vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen können.

Das Besondere am Pfirsich und seinen Verwandten ist, dass in ihnen eine besondere Mixtur aus bioaktiven Substanzen – in erster Linie Chlorogensäure, Quercetin und Catechine – enthalten ist, die allen Symptomen des sogenannten "metabolischen Syndroms" gleichzeitig entgegenwirken. Darunter versteht man eine Kombination der heute am weitesten verbreiteten Zivilisationskrankheiten, nämlich Übergewicht, Insulinresistenz (Diabetes Typ 2 oder dessen Vorstufe), Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck. Der Genuss von Pfirsichen beugt all diesen Krankheiten vor.

Da vor allem die Haut der Pfirsiche viele wertvolle Inhaltsstoffe enthält, sollte sie auf jeden Fall mit verzehrt werden. Beim Kauf achtest du am besten auf Bio-Qualität, weil Pfirsiche leider zu den Obstsorten zählen, die häufig mit Spritzmitteln belastet sind.

Damit es nicht langweilig wird, kannst du diese Frucht auch mit verschiedenen Gemüsesorten kombinieren. In Salaten beispielsweise schmeckt Pfirsich ausgezeichnet! Deshalb haben wir auch für unser Ernährungskärtchen Nr. 73 ein Rezept für einen unwiderstehlichen Tomaten-Pfirsich-Salat ausgesucht.


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Seit April 2019 ist der bikeDoc in Lindau Test- und Servicecenter für Bold Cycles. Von diesem innovativen Schweizer Bike-Hersteller stammt die „Internal SuspensionTechnology“ (kurz: IST), ein im Rahmen verbauter Dämpfer, mit der Bold bereits Innovationspreise gewonnen hat. Die Ingenieure von Bold nutzen dabei die vielfältigen Möglichkeiten, die der Werkstoff Carbon im Rahmenbau bietet, nicht nur optisch, sondern auch konstruktiv konsequent aus. Die Funktionsweise und Vorteile der IST-Technologie erläutert Pascal Schmutz von Bold so:

Die Hebelkonstruktion der patentierten Internal Suspension Technology IST bildet das eigentliche Herzstück des Systems. Der dreiteilige Link leitet die äusseren Hebelkräfte ins Innere des Rahmens. Über eine einzige zentrale Titanschraube mit Feingewinde werden die drei Hebelarme passgenau zusammengefügt.


Am Unterrohr befindet sich – abgedeckt durch den mit zwei Schrauben befestigten Unterrohrschutz – die Wartungs- und Montageöffnung für den Dämpfer. Diese Öffnung dient auch zur Einstellung des Fahrwerks: Ventil und Rändelrad zur Zugstufeneinstellung sind somit geschützt und über die zwei Schrauben einfach zu erreichen. Durch das Lösen einer einzigen Titanschraube lassen sich die beiden äußeren Hebel vom inneren Hebel trennen und vom Rahmen entfernen. Der Dämpfer kann dadurch zusammen mit dem inneren Hebel auf einfache Weise aus dem Rahmen entfernt werden. Der bikeDoc in Lindau kennt sich als offizieller Servicepartner von Bold mit dem IST-Dämpfersystem übrigens bestens aus.

Präzises Engineering und sorgfältige Herstellung für einen kompakten und steifen Umlenkhebel – das Herzstück eines jeden Bold Bikes. Abgebildet sind die ersten im 3D-Druckverfahren hergestellten Hebel sowie die finale Version:

Durch den im Rahmeninnern platzierten Dämpfer ergeben sich sieben wesentliche Vorteile zu den bisherigen Konstruktionen:

  1. Geringes Gewicht und hohe Steifigkeit über ein extrem kompaktes und steifes Wippensystem. Die Wippe, die den Dämpfer direkt anlenkt, befindet sich nach der Drehachse innerhalb des Rahmens, wodurch mit der Internal Suspension Technology nicht „um Rahmenrohre herum“ konstruiert werden muss. Die Wippenarme können massiv kürzer gehalten werden als bei herkömmlichen Wippensystemen, was das Gewicht spürbar reduziert.
  2. Beste Fahrdynamik durch einen tiefen Schwerpunkt des Rahmens. Dämpfer und Wippe sind an der absolut tiefsten Position innerhalb des Rahmendreiecks eingebaut, wodurch ein unschlagbar tiefer Gesamtschwerpunkt des Rahmens geschaffen wird.
  3. Rundum geschützter Dämpfer. Nicht nur Schmutz, Schlamm und Staub können dem Dämpfer bei herkömmlichen Systemen zusetzten. Auch UV-Strahlen schwächen mit der Zeit Dichtungen und andere Gummi- und Kunststoffkomponenten. Mit der Internal Suspension Technology werden Dichtungen deutlich weniger beansprucht und herumwirbelnde Steine oder Stürze stellen keine Gefahr für das sensible Herzstück der Feder- und Dämpfungstechnologie dar.
  4. Null Querkräfte. Bei der Internal Suspension Technology werden auftretende Kräfte aus dem Hinterrad über die Wippenkonstruktion auf einen 42 mm Lagersitz geleitet und massiv abgestützt. Erst dann werden sie über eine solide 30 mm Achse ins Rahmeninnere geleitet. Der Dämpfer befindet sich zwischen den zwei groß dimensionierten Wippenhauptlagern und ist konstruktiv von eintretenden Querkräften des Hinterbaus vollkommen entkoppelt. Dadurch wird der Dämpfer zu 100 % in seiner konstruktiv vorgesehenen Linearachse belastet und es werden keine Querkräfte über den Dämpfer abgestützt. Das erhöht die Langlebigkeit des Dämpfers spürbar.
  5. Steifigkeit und Gewichtseffizienz durch gerade Rohrverbindungen. Die Kompaktheit der IST Feder- und Dämpfungstechnologie schafft Raum. Wo andere Systeme mittels gekrümmter Rohre nachträglich Bauraum für Dämpfer oder Trinkflasche schaffen müssen, setzt Bold auf die Effizienz gerader und direkter Rahmenrohre. So findet selbst in Rahmengrösse „S“ (small) eine große Trinkflache ohne weiteres Platz.
  6. Absolut intuitive Bedienung. Der Dämpfer wird wahlweise über einen Hebel oder einen Drehgriff am Lenker in zwei (Rock Shox) oder drei Stufen (DT Swiss) angesteuert. Mit dieser intuitiven Bedienung ist der Dämpfer in Sekundenschnelle im gewünschten Modus.
  7. Neutralität bzgl. Antriebs- und Bremsverhalten. Durch die Kompaktheit des Dämpfersystems fahren sich die Bold Bikes auch im Open Mode mit viel Vortrieb und Grip.

Haben wir dein Interesse geweckt? Bold-Testräder sowie Experten, die dir Fragen zum IST-Dämpfersystem beantworten können, findest du beim bikeDoc in der Bregenzerstr. 35 in Lindau am Bodensee: www.der-bikedoc.de.
Weitere Informationen zum Produkt findest du auf der Bold-Homepage: https://www.boldcycles.com/