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Gültig von Montag, 7.12.2020 bis Sonntag, 13.12.2020

In der kalten Jahreszeit arbeitet dein Immunsystem auf Hochtouren. Von allen Seiten springen uns die Bazillen an und auch mit der Witterung hat unser Körper zu kämpfen. Gut, wenn er dabei Unterstützung bekommt. Für ein starkes Immunsystem kannst du viel tun – ausführlich auf dieses Thema eingegangen sind wir im Titelbeitrag unseres Newsletters 09-2019 (zu finden unter diesem Link:http://www.tomotion-gmbh.de/toMotion-News/2019/09/26/Dem-Immunsystem-auf-die-Spr%C3%BCnge-helfen). Neben viel Bewegung im Freien, ausreichend Schlaf, kalt-warmen Wechselduschen, Saunieren und Kneippen ist es vor allem deine Ernährung, anhand derer du deinem Immunsystem auf die Sprünge helfen kannst. Die Säfte von fitrabbit liefern hierbei einen wertvollen Beitrag und wir haben uns daher entschlossen, in der zweiten Adventswoche ein Paketangebot für Bio Aronia Qi und Bio RübenHerz zu machen.

Bio Aronia Qi besteht zu 80 % aus dem Direktsaft der Aronia-Beere, ergänzt durch Topinambur-Konzentrat, Passionsfruchtpüree und Kräuterextrakte. Seine gesundheitliche Stärke liegt im Zellschutz und einer Stärkung des Immunsystems sowie des Stoffwechsels.

Bio RübenHerz ist ein natürlicher Nährstoffkomplex aus den konzentrierten Säften der Roten Bete, Granatapfel und Sauerkirsche, ergänzt mit einem ausgewogenen Kräuter-Gewürzextrakt, Vitamin C-reicher Acerolakirsche und Magnesium. Seine Inhaltsstoffe wirken sich positiv auf Leistungsfähigkeit, Blutgefäße und Blutdruck aus.

toMotion Adventsangebot Nr. 2:

1 x Aronia Qi (3 Liter) und 1 x RübenHerz (3 Liter), Bag-in-Box System

Paketpreis:        EUR 59,90 (statt regulär EUR 74,80)

Solange Vorrat reicht!

Bestellung: Andrea Potratz, Tel. 0160-948 461 29, a.potratz@tomotion-gmbh.de


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Gültig von Dienstag, 1.12.2020 bis Sonntag, 6.12.2020

Brauchst du für dein Training noch ein cooles Trainings-Shirt aus Funktionsfaser? Eignet sich auch hervorragend zum Verschenken. :-)

Dann nutze unser Adventsangebot mit 20 % Preisnachlass auf die

toMotion Athletic-Shirts

Material:             Funktionsfaser
Hersteller:           Bioracer
Größen:              XS bis SL
Preise:                Kurzarm: EUR 47,20 (statt regulär EUR 59,00)
                            Langarm: EUR 60,00 (statt regulär EUR 75,00)

Solange Vorrat reicht!

 

Bestellung: Andrea Potratz, Tel. 0160-948 461 29, a.potratz@tomotion-gmbh.de


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Im Winter Mangelware

Vitamin D3 hat in unserem Körper ein breites Aufgabenspektrum und ist daher auf vielfältige Weise an unserer Gesundheit beteiligt. Im Gegensatz zu anderen Vitaminen kann D3 von unserem Körper selbst hergestellt werden. Dazu wird jedoch die UVB-Strahlung der Sonne benötigt. Zusätzlich wird Vitamin D3 über die Nahrung aufgenommen. Reicht die körpereigene Vitamin D3-Bildung zusammen mit der Aufnahme über die Nahrung nicht aus, können Vitamin D-haltige Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz kommen. Wann aber ist dies sinnvoll? Welche Dosierung ist die richtige und warum solltest du weder zu wenig noch zu wenig Vitamin D3 zu dir nehmen?

Die Aufgaben von Vitamin D3 in unserem Körper sind vielfältig. Es trägt bei zu:

  • einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor
  • einem normalen Calciumspiegel im Blut
  • der Erhaltung normaler Knochen
  • der Erhaltung einer normalen Muskelfunktion
  • der Erhaltung normaler Zähne
  • einer normalen Funktion des Immunsystems
  • einer normalen Zellteilung

Im Gegensatz zu den anderen Vitaminen kann unser Körper Vitamin D3 selbst herstellen. Die Vitamin D-Bildung geschieht unter Verwendung von vorhandenen Vorstufen in der Haut – jedoch nur, wenn diese UVB-Strahlen aus der Sonnenstrahlung aufnehmen kann. Man schätzt, dass Menschen in unseren Breiten und bei regelmäßigem Aufenthalt im Freien etwa 80 bis 90 % des benötigten Vitamin D3 selbst bilden und nur 10 bis 20 % über die Nahrung zuführen müssen. Für eine ausreichende Versorgung empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal pro Woche für jeweils fünf bis 25 Minuten (je nach Hauttyp) Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz der Sonne auszusetzen. Sonnenbrand solltest du dabei jedoch unbedingt vermeiden. Übrigens: die Vitamin D3-Bildung in der Haut lässt sich durch eine Verlängerung des Sonnenbadens nicht beliebig steigern, da die Vorstufen von Vitamin D in unserer Haut nur in begrenztem Maße zur Verfügung stehen und  nach einer gewissen Zeit aufgebraucht sind.Auch ein Sonnenbad hinter einer Fensterscheibe ist nicht zielführend, weil die UVB-Strahlen (im Gegensatz zu den UVA-Strahlen) durch das Glas fast komplett abgeblockt werden.

In den Wintermonaten greift der Körper auf im Gewebe gespeichertes Vitamin D zurück. Zusätzlich sind in dieser Zeit Spaziergänge zur Mittagszeit empfehlenswert, wenn die Sonne am höchsten steht. Unsere Speicherkapazität für Vitamin D3 ist relativ groß und trägt zur Vitamin-Versorgung im Winter bei. Hauptspeicherorte sind das Fett- und Muskelgewebe, in geringem Maße auch die Leber.

Trotzdem deuten Studien darauf hin, dass fast 60 % der Bundesbürger die gewünschte Blutkonzentration von Vitamin D3 nicht erreichen. Insbesondere ältere Menschen sind davon betroffen. Zum einen halten sich ältere Menschen tendenziell weniger an der frischen Luft auf und wenn, dann meiden sie die direkte Sonne. Hinzu kommt, dass die Fähigkeit, Vitamin D3 in der Haut zu produzieren, mit dem Alter abnimmt.

Weltweit wurden viele Studien über den Vitamin D3-Bedarf durchgeführt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Aufnahme von 20 Mikrogramm (µg) täglich. Davon kann jedoch nur ein sehr kleiner Teil über übliche Lebensmittel aufgenommen werden - bei Kindern geschätzt ein bis zwei µg und bei Jugendlichen und Erwachsenen zwei bis vier µg pro Tag. Gute Vitamin D3-Lieferantenin der Nahrung sind beispielsweise fetter Seefisch (z.B. Lachs, Hering, Makrele), Leber, Eigelb und einige Pilzarten. Auch Milch und Milchprodukte steuern geringe Mengen an Vitamin D zur Versorgung des Körpers bei. Reicht die Aufnahme über Lebensmittel zur Ergänzung der über die Haut gebildeten Menge an Vitamin D3 nicht aus, können Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz kommen. Hier gibt es z.B. Vitamin D3 in Form von Tabletten oder ölige Tropfen. Diese sollten jedoch nicht ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden.

 

Foto von Alexei Chizhov auf Pixabay                                                            Foto von Myriams Fotos auf Pixabay

Willst du beurteilen, ob du insgesamt genügend Vitamin D gebildet bzw. aufgenommen hast, musst du den Vitamin-D-Spiegel in deinem Blut bestimmen lassen. Dafür nimmt der Arzt bei Verdacht auf einen Vitamin-D-Mangel Blut ab und lässt im Labor den 25-Hydroxyvitamin-D-Wert bestimmen, der als Marker für den Vitamin-D-Status gilt.

Warum bilden viele Menschen nicht mehr genügend Vitamin D3 über die Haut?

Die völlig berechtigten Bedenken, was die Entstehung von  Hautkrebs betrifft, aber auch die Erkenntnis, dass die Haut unter starker UV-Strahlung schneller altert, führten in den letzten Jahren dazu, dass vermehrt Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor zum Einsatz kommen. Man nimmt an, dass bereits ab einem Faktor von 10 kaum noch UVB-Strahlen die Haut erreichen und so die Vitamin D-Produktion anregen können. Ein Weg, dies zu umgehen ist, die Haut zunächst eine Zeitlang (je nach Hauttyp mehr oder weniger lang) ungeschützt der Sonne auszusetzen und sie erst danach einzucremen.

Wenn du dich täglich im Freien aufhältst und deine Haut langsam an die Sonnenbestrahlung gewöhnst, passt sie sich mit einer leichten Bräunung an. Oft kommst du dann im Gesicht und an Armen und Beinen auch ohne Sonnencreme aus. Eine Ausnahme stellen Sonnenbäder dar, bei denen du Körperpartien, die sonst von der Kleidung bedeckt sind, für längere Zeit der Sonne aussetzt. Vorsicht auch im Hochgebirge: hier ist die Sonneneinstrahlung intensiver und verursacht schneller einen Sonnenbrand. In diesen Fällen ist der Gebrauch von Sonnencreme absolut empfehlenswert.

 

Foto von chezbeate auf Pixabay                                                                    Foto von Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay

Zudem bedeckt unsere Kleidung in der kalten Jahreszeit einen Großteil der Haut, so dass im Winter eigentlich nur noch Gesicht und Hände von der Sonne beschienen werden. Manche Menschen gehen insgesamt viel zu wenig an die frische Luft und bekommen deshalb das gesamte Jahr über zu wenig UVB-Strahlen ab. All diese Faktoren führen dazu, dass unsere Vitamin D3-Depots im Körper mit der Zeit aufgebraucht, dann aber nicht mehr ausreichend nachgefüllt werden.

Solarien sind in der Regel nicht zur Vitamin D3-Produktion geeignet, da die meisten Sonnenbänke nur UVA-Licht spenden. Zur Produktion von Vitamin D3 brauchen wir jedoch UVB-Strahlen.

Unterversorgung und Überversorgung mit Vitamin D3

Ein Großteil der Deutschen erreicht daher nicht mehr den laut DGE optimalen Vitamin D3-Blutspiegel von 50 nmol/l des Markers "25-Hydroxyvitamin D" im Blut. Doch von einem klinischen Vitamin D-Mangel, der auch gesundheitliche Auswirkungen hat, sind viele trotzdem weit entfernt. Ein ausgeprägter Vitamin-D-Mangel liegt laut IMO Klassifizierung erst bei einer "25-Hydroxyvitamin D"-Konzentration unter 30 nmol/l vor. Am bekanntesten und offensichtlichsten sind diejenigen Mangelerscheinungen, die mit der Knochenbildung einhergehen (Rachitis, Osteomalazie, Osteoporose). Da Vitamin D3 aber an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen beteiligt ist, kann ein Vitamin D3-Mangel auch verschiedene andere Krankheiten in ihrer Entstehung begünstigen. Zusätzlich wird immer mehr darüber diskutiert, ob ein Zusammenhang bestehen könnte zwischen Vitamin D und Phänomenen wie Winterdepressionen oder Frühjahrsmüdigkeit. Dies wäre auch ein plausibler Erklärungsansatz dafür, dass im Frühjahr Erkältungen, Infektionen und Schwächegefühle gehäuft auftreten. 

Bei einer Konzentration ab 125 nmol/l liegt eine möglicheÜberversorgung vor, die für den Körper ebenfalls negative gesundheitliche Folgen haben kann. Eine Überdosierung kann zu ernsthaften Gesundheitsproblemen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, reduziertem Muskeltonus, Herzrhythmusstörungen und Nierenverkalkung (Nierensteine) bis hin zur Niereninsuffizienz führen. Vitamin D-Vergiftungen sind nicht durch exzessive Sonnenbäder möglich, sondern nur durch eine orale Zufuhr. Vor allem bei hochdosierten Produkten aus dem Internet kommt es immer wieder zu schweren Gesundheitsschäden. Dabei kann eine Überdosierung auch schleichend erfolgen, da Vitamin D lange im Körper gespeichert wird und sich nach und nach addiert. Daher ist es vor der Verwendung von Vitamin D-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln auf jeden Fall sinnvoll, den Blutserumspiegel vom Arzt untersuchen zu lassen, um einen eventuellen Bedarf zu klären.

Oft liegt die von Ärzten und Apothekern empfohlene Dosierung von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel bei 20.000 i.E. (entspricht 500 Mikrogramm Vitamin D) als Einmalgabe pro Woche. Die für dich passende Dosierungsempfehlung ist jedoch abhängig vom Befund der ärztlichen Blutanalyse.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Auch Welchselwirkungen mit Medikamenten sind möglich. Vorsicht ist unter anderem bei der Einnahme von Herzglykosiden geboten. Durch einen von Vitamin D hervorgerufen erhöhten Kalziumspiegel kann die Wirkung dieser Medikamente verstärkt werden und Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Wer regelmäßig Medikamente nehmen muss, sollte den Gebrauch von Nahrungsergänzungsmitteln grundsätzlich zuvor mit seinem Arzt absprechen.

Unser Fazit: ein Vitamin D3-Mangel ist aus gesundheitlicher Sicht bedenklich, eine übermäßige Anreicherung von Vitamin D3 im Körper jedoch ebenfalls. Da eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D3 in unseren Breitengraden und bei unserem Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten nicht mehr selbstverständlich ist, macht es Sinn, den Vitamin D3-Spiegel im Körper ärztlich abklären zu lassen. Nur dann weißt du, ob du zusätzliches Vitamin D in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu dir nehmen solltest. Sprich doch mal deinen Hausarzt darauf an.


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Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung können die für November geplanten toMotion Leistungsdiagnostik-Aktionen leider nicht stattfinden. Als Dienstleister im Freizeitbereich dürfen wir in der „Lockdown Light“-Zeit kein Training und auch keine Leistungstests durchführen. Für die Sportler vom Standort Schwäbische Alb haben wir anderweitige Lösungen gefunden. Für den Standort Rhein-Main arbeiten wir an einem Ersatztermin im Dezember. Falls du bisher noch nicht zum Leistungstest angemeldet warst, im Herbst aber noch eine Leistungsdiagnostik durchführen möchtest, dann melde dich bitte bei uns, damit wir die Optionen besprechen können:

Andrea Potratz, a.potratz@tomotion-gmbh.de, Tel. 08382-947 99 93 oder 0160-94 84 61 29

Bleibt alle gesund und kommt gut durch die Lockdown-Zeit!


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Die Kartoffel gehört zu den Nachtschattengewächsen und stammt ursprünglich aus dem Hochland Südamerikas. Die leckere Knolle reiste 1526 im Gepäck des spanischen Eroberers und Entdeckers Pizarro erstmals nach Europa. Dort wurde sie anfangs argwöhnisch beäugt. Viele Menschen verdarben sich den Magen, weil sie anstatt der Knolle die giftigen oberirdischen Pflanzenteile verzehrten. Danach wurde die Kartoffel lange Zeit nur als Zierpflanze genutzt. Erst 1770 erkannte man ihren wahren Wert, als nach Ende des Siebenjährigen Krieges eine große Hungersnot herrschte und man sich an die Kartoffel erinnerte. Danach nahm die Bedeutung des Kartoffelanbaus in Europa enorm zu.

 

Foto: Wolfgang Ehreck auf Pixabay                                                         Foto: Pexels auf Pixabay

Weltweit existieren etwa 5000 Kartoffelsorten, von denen in Deutschland jedoch nur 180 zum Anbau zugelassen sind. Denn neben der bei uns gängigen gelben Kartoffel gibt es sie auch in roter, violetter und blauer Farbe. Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind vor allem die farbigen Kartoffeln interessant, denn vor allem in violetten und blauen Knollen ist der Gehalt an Antioxidantien deutlich höher als bei ihrer gelben Schwester. Antioxidantien sind sekundäre Pflanzenstoffe, die entzündungshemmend und antioxidativ wirken. Damit verhindern sie Zellschäden, senken das Krebs- und allgemeine Erkrankungsrisiko und hemmen den Alterungsprozess.

 

Foto: dksdk auf Pixabay                                                                           Foto: francina82 auf Pixabay

Kartoffeln selbst machen nicht dick. Sie enthalten lediglich 69 kcal pro 100 Gramm und damit weniger Kalorien als Reis oder Nudeln. Da sie jedoch häufig in stark verarbeiteter Form und unter Beigabe von viel Fett verzehrt werden, können sie durchaus zur Kalorienbombe werden.

 

Foto: Christo Anestev auf Pixabay                                                           Foto: RitaE auf Pixabay

Im Vergleich zu anderen Obst- und Gemüsesorten liegt der Vitamin C-Gehalt der Kartoffel zwar bei nur ca. 17 mg/100 g. Trotzdem bietet sie sich als gute Vitaminquelle an, denn aufgrund der größeren Verzehrmengen liefert sie dem Körper eine gegebenenfalls höhere Vitaminmenge als zum Beispiel eine Vitamin-C-reichere Zitrone.

Die im Vergleich zum Natrium hohe Konzentration des Mineralstoffes Kalium sorgt für eine sanfte Entschlackung und für die Ausleitung überschüssiger Flüssigkeit über die Nieren. Auch der Blutdruck profitiert von hohen Kaliumwerten. Nicht zuletzt aufgrund dieses Kaliumüberschusses wird die Kartoffel zu den basischen Lebensmitteln gezählt.

Was immer wieder Stoff für Diskussionsstoff sorgt ist die Frage, ob die rohe Kartoffel bzw. ihre Schale giftig sind. Beides ist nicht richtig. Rohe Kartoffeln sind zwar etwas schwerer verdaulich, aber nicht giftig. Problematisch wird es, wenn sich Kartoffeln bereits grün verfärbt oder ausgetrieben haben, denn dann hat sich in der Kartoffel bereits giftiges Solanin gebildet. Selbst das Wegschneiden von grünen Stellen schützt nicht vor einer Solaninaufnahme, da sich das Solanin unter Lichteinwirkung auch an Stellen in der Kartoffel bilden kann, wo noch kein Chlorophyll ersichtlich ist. Auch übersteht das Solanin zu einem gewissen Teil den Kochprozess, so dass auch Kochen hier keine Lösung darstellt.

Abgesehen davon, dass du Kartoffeln mit grünen Stellen nicht mehr kaufen bzw. verzehren solltest, ist es außerdem empfehlenswert, nur zu unbehandelten Kartoffeln zu greifen. Konventionell erzeugte Kartoffeln werden oft mit Chemikalien besprüht, die ein vorzeitiges Austreiben der Kartoffel verhindern sollen. Nur bei Bio-Kartoffeln kannst du sicher sein, dass keine sogenannten Keimhemmer verwendet wurden.

Ein leckeres, kalorienarmes Rezept für Kartoffel-Kräuter-Waffeln findest du auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 87.

Foto: ambra auf Pixabay