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Manchmal ist es gut, zu den Wurzeln zurückzukehren. Unsere Vorfahren streiften als Jäger und Sammler durch die Savanne und wenn sie ein größeres Tier erlegten, waren ihre Mägen gut gefüllt. Darauf folgten wieder magere Zeiten, in denen es nichts oder kaum etwas zu essen gab. Bis ins vergangene Jahrhundert hinein (und auch heute noch in großen Teilen der Welt) hatten die Menschen nicht jeden Tag genügend zu essen. Darauf ist unser Körper ausgelegt und so ist es für ihn am gesündesten. Im Folgenden erklären wir, wie wir uns auch in der heutigen Zeit gesund ernähren können und was das richtige Timing damit zu tun hat.

Noch vor wenigen Jahren wurde propagiert, dass fünf kleine Mahlzeiten am Tag gesünder seien als drei größere. Inzwischen weiß man, dass das so nicht stimmt. Nimmt man alle zwei bis drei Stunden Nahrung zu sich – und in unserer heutigen Gesellschaft handelt es sich dabei oft um Kohlenhydrate (zuckerhaltige Speisen, Getreideprodukte, Limonaden u.ä.) -, wird dem Körper ständig neue Energie zugeführt und auch die Verdauung kommt nicht zur Ruhe. Ein eventuelles Kalorien-Überangebot wird umgehend als Fett im Körper eingelagert. Damit sind wir (aus stammesgeschichtlicher Sicht) für eventuell folgende Notzeiten bestens gerüstet – die heute jedoch in der Regel ausbleiben. Und so tragen wir unsere überflüssigen Pfunde weiter mit uns herum, worunter unsere Gesundheit leidet. Dabei ist es mit dem notwendigen Wissen einfach, sich gesund zu ernähren und ein vernünftiges Körpergewicht zu halten.

Nahrungsaufnahme über den Tag verteilen

Unser Körper ist durch seine stammesgeschichtliche Entwicklung darauf ausgelegt, Vorräte in Form von Fett anzulegen und anschließend wieder zu nutzen. Diesen Vorgang nennt man Fettstoffwechsel. Heutzutage nutzen viele Menschen jedoch hauptsächlich die Kohlenhydratverbrennung als Energielieferant: Kohlenhydrate werden als kurzfristig verfügbare Energie in die Zellen eingelagert und innerhalb von zwei Stunden wieder abgerufen. Was nicht verbraucht wird, wird in Fettreserven umgewandelt, mit der Folge, dass inzwischen viele Menschen unter Übergewicht leiden bis hin zur Fettleibigkeit. Mit jeder Aufnahme von kohlenhydrathaltigen Speisen steigt der Blutzuckerspiegel. Gehen die Kohlenhydratvorräte in den Zellen zur Neige, folgt eine Heißhungerattacke. So befinden wir uns in einem Teufelskreis, weil der Körper nach und nach „verlernt“, seine Fähigkeit zur Fettverbrennung zu nutzen, und ständig nach neuer Energie verlangt. Treibt man es auf die Spitze, kann eine Diabetes-Erkrankung die Folge sein.

 

Deshalb macht es Sinn, kohlenhydratreiche Speisen zu meiden und die Anzahl der Mahlzeiten auf zwei oder drei pro Tag zu reduzieren. Zum einen zieht der Körper seine Energie dann wieder vermehrt aus dem Fettstoffwechsel, zum anderen wird die Verdauung entlastet und der Magen-Darm-Trakt bekommt wichtige Ruhepausen. Durch eine konsequente und langfristige Ernährungsumstellung kann man sogar einen leichten Diabetes wieder in den Griff bekommen.

Zusammensetzung der Mahlzeiten

Die einzelnen Mahlzeiten sollten in Bezug auf ihre Menge und Zusammensetzung an den Energieverbrauch angepasst sein. Bei geringer körperlicher und geistiger Belastung braucht der Körper kaum Kohlenhydrate – die in Gemüse und Obst enthaltenen Kohlenhydrate reichen in der Regel völlig aus. Gemüse ist dabei empfehlenswerter, weil Obst viel Fruchtzucker enthält.

Bei umfangreichem und/oder intensivem Training hingegen braucht dein Körper eine gewisse Menge an Kohlenhydraten. Unter hoher Belastung stellt der Körper seine Fettverbrennung ein und greift auf die Kohlenhydratvorräte in den Zellen zurück. Das heißt, dass es vor intensiven Trainingseinheiten (z.B. Intervalltraining) oder Wettkämpfen Sinn macht, mehr Kohlenhydrate aufzunehmen, um die Belastungsspitzen abzufangen. Empfehlenswert sind dabei „gute“ Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln, Reis, Quinoa oder Hirse und keine übermäßig großen Mengen – Kohlenhydrate als Beilage genügen. Stark zuckerhaltige Speisen und Getränke solltest du hingegen grundsätzlich meiden. Je besser der Fettstoffwechsel funktioniert, desto weniger Kohlenhydrate werden auch unter Belastung benötigt. Positive Nebeneffekte einer funktionierenden Fettverbrennung: keine Heißhungerattacken und regelmäßiger Fettabbau, so dass dein Körpergewicht optimiert wird bzw. konstant bleibt.

Bleibt die körperliche Belastung gering oder im Grundlagenausdauer-Bereich und funktioniert der Fettstoffwechsel des Körpers gut, sollte deine Ernährung überwiegend aus Eiweiß, hochwertigen Fetten und viel Gemüse und Salat bestehen. Man kann den Fettstoffwechsel des Körpers übrigens gezielt trainieren. Falls du dich dafür interessierst, hilft dir vielleicht eine toMotion-Ernährungsberatung weiter.

Zwischenmahlzeiten vermeiden

Wenn du Zwischenmahlzeiten vermeidest, gibst du deinem Körper die Chance, seinen Fettstoffwechsel arbeiten zu lassen. Damit nutzt dein Körper seine eingelagerten Energievorräte. Die Folge sind weniger starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels, weniger Heißhungerattacken und Abbau von Gewicht. Eine Vermeidung von Zwischenmahlzeiten bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Nahrungsmenge insgesamt reduziert wird (wenn sie sich vorher in vernünftigen Maßen bewegt hat), sondern dass die benötigte Nahrungsmenge auf weniger Mahlzeiten aufgeteilt wird.

Bedeutung des Frühstücks

Bei der Verteilung der Mahlzeiten über den Tag sollte man sich nach seinen persönlichen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen (Tagesablauf) richten. Oft liefert ein gesundes Frühstück eine gute Grundlage für den Tag. Doch es gibt auch Situationen, wo z.B. ein Vormittags-Training ohne vorheriges Frühstück (sogenanntes Nüchtern-Training) Sinn macht, z.B. zu Beginn einer Ernährungsumstellung, um den Fettstoffwechsel zu trainieren. Möchtest du dich auf zwei Mahlzeiten pro Tag beschränken, kannst du z.B. ein Frühstück und ein spätes Mittagessen anstreben, um die Verdauung bis zum Abend abgeschlossen zu haben und dadurch besser zu schlafen. Bei drei Mahlzeiten könnten es z.B. ein Frühstück, ein Mittagessen und ein frühes Abendessen sein. Späte und vor allem schwere Mahlzeiten am Abend sind hingegen nicht empfehlenswert, da die Verdauung dann den Schlaf beeinträchtigen kann.

 

Zeitlicher Abstand zu Sport oder geistigen Anstrengungen (z.B. Vorträge, geschäftliche Besprechungen)

Das kennt vermutlich jeder: schwere Mahlzeiten machen müde. Der Körper ist dann so sehr mit der Verdauung beschäftigt, dass für andere Dinge kaum mehr Energie übrig bleibt. Daher solltest du darauf achten, dass du eine Pause von zwei bis drei Stunden einplanst zwischen einer großen Mahlzeit und körperlichen oder geistigen Belastungen. Ist dieser Abstand schwierig einzuhalten, kannst du dich alternativ auf leichte, schnell verdauliche Speisen beschränken. Die Weisheit „Nach dem Essen sollst du ruh‘n oder tausend Schritte tun“ hat auch heute noch Gültigkeit: Bewegung hilft, die Müdigkeit nach dem Essen zu überwinden.

Vor einem Rennen solltest du darauf achten, früh genug zu frühstücken. Ein gesundes Frühstück liefert dir eine gute Grundlage (siehe auch unseren Beitrag „Das richtige Wettkampffrühstück“). Vielleicht brauchst du eine halbe Stunde vor dem Rennen noch einen Riegel oder eine Banane, dann bist du bestens gerüstet für die sportliche Anstrengung.

Intervallfasten

Mit dem sogenannten Intervallfasten kannst du deinem Körper gezielt Ruhephasen verschaffen. Deine Zellen nutzen Zeiten ohne Nahrungsaufnahme, um Stoffwechselprodukte abzubauen und sich selbst reinigen. Auch dein Darm benötigt Pausen, um sich zu regenerieren. Intervallfasten kann man ständig betreiben oder phasenweise übers Jahr verteilt (z.B. über ein oder zwei Wochen hinweg).

Beim Intervallfasten gibt es unterschiedliche Formen, von denen die 5:2-Methode und die 16:8-Methode die gängigsten sind. Bei der 5:2-Methode isst du fünf Tage pro Woche normal, an zwei Tagen hingegen fast nichts. Bei der 16:8-Methode beschränkst du deine Nahrungsaufnahme auf täglich acht Stunden und nimmst in den restlichen 16 Stunden nichts (bzw. nur Wasser oder ungesüßten Tee) zu dir. Das bedeutet, dass man sich auf zwei bis drei Mahlzeiten pro Tag  beschränkt, also Frühstück und Mittagessen oder Mittagessen und Abendessen, oder alternativ drei Mahlzeiten – z.B. um 8.00 Uhr, 12.00 Uhr und 15.30 Uhr. Die 16-stündige Essenspause erlaubt es dem Körper, seine Fettverbrennung zu nutzen, Fett abzubauen, Stoffwechsel-Abfallprodukte abzubauen und seine Zellen zu reinigen.

Das richtige Timing der Nahrungsaufnahme bei Wettkämpfen und Training

Trainierst du regelmäßig oder nimmst du an Wettkämpfen teil, musst du deine Nahrungsaufnahme (Zusammensetzung und Timing) an deine sportlichen Aktivitäten anpassen. Oft sind dann die oben stehenden Empfehlungen nicht 1:1 umsetzbar. Um das richtige Timing der Nahrungsaufnahme vor, bei und nach Training und Wettkämpfen geht es in Teil 2 unseres Titelbeitrags, der im nächsten toMotion-Newsletter erscheint.


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Der russische Gelehrte Ilja Metschnikoff gewann Anfang des 20. Jahrhunderts die Erkenntnis, dass die im Joghurt enthaltenen Milchsäurebakterien die Abwehrkräfte des Körpers stärken und krankheitserregende Keime im Darm bekämpfen. Für seine Forschung auf diesem Gebiet erhielt er den Nobelpreis für Physiologie und Medizin. Joghurt gehört zu den beliebtesten Lebensmitteln in Deutschland. Dass Joghurt nicht nur gut schmeckt, sondern auch noch gut für die Gesundheit ist, haben Forscher in zahlreichen Studien bewiesen.

Joghurt wird aus Milch hergestellt. Deswegen stecken darin auch die gleichen wertvollen Inhaltsstoffe wie Kalzium, Eiweiß und Vitamin B. Kalzium stärkt die Knochen und ist auch für den Zahnaufbau und -erhalt wichtig. Außerdem trägt es dazu bei, dass die Kommunikation zwischen unseren Nervenzellen funktioniert.

Sowohl Joghurt als auch Quark sind gute Eiweißquellen. Magerquark liefert am meisten Eiweiß mit durchschnittlich 13 Gramm pro 100 Gramm. In der gleichen Menge Joghurt stecken nur etwa vier Gramm Eiweiß. Sportler können Quark als günstige und effektive Eiweißquelle nutzen. Im Gegenzug kann Joghurt mit einem etwas höheren Kalziumgehalt punkten, nämlich 120 Milligramm pro 100 Gramm. Dieselbe Menge Magerquark hingegen enthält nur ca. 90 Milligramm Kalzium.

Joghurt und Quark enthalten Milchsäurebakterien, die unsere natürlichen Abwehrkräfte stärken. Studien haben gezeigt, dass zugesetzte probiotische Bakterien sogar noch intensiver und gezielter auf die Darmflora wirken. Probiotische Bakterien sind für den menschlichen Körper allerdings nur dann gut, wenn sie immer wieder neu zugeführt werden. Wer täglich c. 200 g Naturjoghurt isst, kann eine Veränderung der Darmflora bewirken. Empfehlenswert sind vor allem Naturjoghurts ohne Zuckerzusatz, Dickungsmittel oder Fruchtzubereitungen. Sie werden im Gegensatz zu Fruchtjoghurts meist nicht wärmebehandelt (pasteurisiert). Das hat den Vorteil, dass die wertvollen Milchsäurebakterien erhalten bleiben und so die Gesundheit positiv beeinflussen können. Ist dir Naturjoghurt alleine zu fade, kannst du frische Früchte und/oder Honig unterrühren.

Wer unter einer Laktose-Intoleranz leidet, verzichtet in der Regel auf Milchprodukte. Dann ist jedoch ein Kalzium-Mangel vorprogrammiert, die Folge kann Osteoporose sein. Milchprodukten gänzlich aus dem Weg zu gehen, ist bei einer leichten Laktose-Intoleranz also nicht der richtige Weg. Sauermilchprodukte wie Joghurt oder Quark, die nicht wärmebehandelt wurden, werden meist recht gut vertragen. Vor allem Joghurt, der mehr Kalzium enthält als Quark, kann somit ein guter Kalzium-Lieferant sein für Menschen, die Milchprodukte ansonsten nicht vertragen.

Auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 79 findest du ein Rezept für einen kleinen Nachtisch, das gut in die Jahreszeit passt: Apfel-Zimt-Joghurt.


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Eine groß angelegte, wissenschaftliche Studie lieferte in diesem Jahr Hinweise darauf, dass ein hoher Zuckerkonsum das Krebsrisiko steigert. Dies betraf vor allem Menschen mit einem erhöhten Konsum an zuckerhaltigen Limonaden. Nicht nur Übergewichtige waren betroffen, sondern auch schlanke Menschen. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, den Zuckerkonsum der Gesundheit zuliebe so weit wie möglich einzuschränken.

Die NutriNet Santé Studie der Sorbonne-Universität in Paris untersuchte über einen Zeitraum von zehn Jahren (2009 bis 2019) die Ernährungsgewohnheiten von rund 160.000 Erwachsenen und deren Auswirkungen auf ihre Gesundheit. Von 100.000 Menschen sind knapp 2200 im Alter von durchschnittlich 40 Jahren an Krebs erkrankt, darunter überdurchschnittlich häufig solche mit einem erhöhten Konsum an zuckerhaltigen Limonaden. Bei Getränken, die mit Süßstoff anstatt mit Zucker gesüßt waren, ließ sich ein erhöhtes Krankheitsrisiko hingegen nicht nachweisen. Die Forscher vermuten, dass zum einen das Übergewicht eine Rolle spielt, weil es das Risiko für mindestens 13 Krebsarten erhöht. Zum anderen könnte aber auch die zu hohe Zuckerlast das Krebswachstum fördern, zumal das Krebsrisiko auch bei schlanken Menschen mit hohem Zuckerkonsum stieg. Außerdem sind unter den Inhaltsstoffen von Cola-Getränken solche, die als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft werden – z.B. Karamell.

  

Bedenklich ist, dass in der modernen Ernährung nicht nur Süßgetränke, sondern auch viele andere gängige Lebensmittel zu viel Zucker enthalten. So kritisiert beispielsweise die Organisation Foodwatch, die Produkte in den Filialen der sechs größten deutschen Einzelhändlern überprüfte, dass 90 % der getesteten Frühstücksflocken und Joghurts deutlich mehr Zucker enthielten als von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen. Folgerichtig ist in Deutschland inzwischen jeder vierte Jugendliche übergewichtig, zehn Prozent gelten sogar als fettleibig. In den USA hat Übergewicht und seine Folgeerkrankungen inzwischen den Krebs als Todesursache Nummer eins abgelöst.

Dass unsere Ernährungsgewohnheiten unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben, ist uns wohl allen klar. Eine Reduktion des Zuckerkonsums hilft uns nicht nur, unser Gewicht zu optimieren, und beeinflusst den Stoffwechsel von Ausdauersportlern positiv (Stichwort „Fettstoffwechsel contra Kohlehydratstoffwechsel“), sondern senkt auch unser Krebsrisiko. Grund genug, dem inneren Schweinehund öfter die Stirn zu bieten und eher zu einem gesunden Snack zu greifen als zum Schokoriegel. Du hast es selbst in der Hand!


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Sophia Wessling erreicht in Lausanne drei Top-Ten-Platzierungen

Die 16-jährige Lindauer Skibergsteigerin Sophia Wessling stand vom 10. bis zum 14. Januar bei den Olympischen Jugendspielen 2020 in Lausanne dreimal am Start – im „Individual“, im Sprint und bei der Teamstaffel. In allen drei Disziplinen erkämpfte sich der Schülerin, die erst seit einem halben Jahr mit einem professionellen Trainingsplan von toMotion trainiert, auf Anhieb eine Platzierung unter den Top Ten. Mit ihrem Ergebnis ist sie, ebenso wie ihre Trainerin Andrea Potratz und das „Skimo Team Germany“, mehr als zufrieden.

„Natürlich hatte ich mir einen Top-Ten-Platz  erhofft, aber dass ich am Ende bei jedem Wettkampf vorne mitgemischt habe, hat mich sehr gefreut“, strahlte die junge Athletin nach ihrer Rückkehr. Der erste Wettkampf, das „Individual“, stand bereits am Tag nach der Eröffnung auf dem Programm. Die Strecke war, wie bei allen olympischen Rennen, sehr zuschauerfreundlich ausgelegt, wobei die leichte Abfahrt auf der Piste Sophia Wessling nicht gerade in die Karten spielte. „Leichte Abfahrt klingt im ersten Moment vielleicht gut, aber bei meinen Rennen konnte ich bisher eher in schwierigen Abfahrten einen Vorsprung herausfahren“, erklärt die Skibergsteigerin. Dennoch fuhr Wessling ein erfolgreiches Rennen und freute sich am Ende über Platz zehn der 24-köpfigen Damenkonkurrenz.

 

Im Sprintrennen konnte sich die junge Lindauerin noch einmal steigern. Nachdem sie das Qualifikationsrennen souverän gemeistert und im Viertelfinale sogar den zweiten Platz herausgefahren hatte, war im Halbfinale Endstation für Sophia Wessling: mit einem minimalen Rückstand von 1,7 Sekunden wurde sie Vierte und verpasste dadurch knapp das Finale. In der Gesamtwertung belegte sie dann jedoch einen hervorragenden siebten Rang. Beobachtet wurde das Sprintrennen unter anderem von Thomas Bach, dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees, sowie Thomas Kähr, dem neu gewählte Chef der ISMF (International Ski Mountaineering Federation). „Ihr Besuch war für uns Skibergsteiger sehr wichtig, da Ski Mountaineering bei den Olympischen Winterspiele 2026 in Italien im Programm neu aufgenommen werden soll“, freut sich Sophia Wessling. „Ich bin sehr zuversichtlich, da die Skimo-Rennen bei den Olympischen Jugendspielen perfekt organisiert waren und Unmengen an begeisterten Zuschauern angezogen haben.“

Am folgenden Tag stand das deutsche Jugend-Skibergsteiger-Team für das Staffelrennen noch einmal an der Startlinie. Mit der Disziplin „Mixed Relay“ beendete das Skimo Team Germany eine sehr erfolgreiche Skibergsteiger-Premiere auf der Olympia-Bühne. Antonia Niedermaier, Franz Eder, Sophia Wessling und Finn Hösch gingen in dieser Reihenfolge nacheinander auf die Piste und hatten jeweils eine Strecke von 2,4 Kilometern mit 145 Höhenmetern zu bewältigen. Das Rennen beinhaltete auch einen kurzen Abschnitt, bei dem die Ski abgenommen und auf den Rucksack geschnallt werden mussten. Die jungen Deutschen hielten in dem elf Nationen umfassenden Starterfeld sehr gut mit und sicherten sich mit einer Gesamtzeit von 39:04 Minuten Rang fünf.

Auch ihre Trainerin Andrea Potratz ist sehr angetan von den Leistungen, die Sophia Wessling in Lausanne gezeigt hat. Sie war für den Individual-Wettkampf eigens nach Lausanne gereist, um ihren Schützling vor Ort zu unterstützen und anzufeuern. „Mit drei Top-Ten-Platzierungen in drei Wettkämpfen können wir mehr als zufrieden sein. Vor allem angesichts der Tatsache, dass Sophia erst vor wenigen Monaten mit einem gezielten Training nach einem professionellen Trainingsplan begonnen hat. In ihr schlummert wirklich ein riesiges Potenzial!“

Sophia Wessling wird nach ihrer Olympiateilnahme nicht die Beine hochlegen. Als nächstes Etappenziel folgt die Deutsche Meisterschaft im Individual vom 7. bis 9. Februar in Berchtesgaden, anschließend die Alpencuprennen und zum Abschluss der Saison Anfang April die Europameisterschaft in Italien.


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Marine Kostbarkeiten im toMotion-Angebot

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren kann der Körper diese Fettsäuren nicht selbst herstellen - sie müssen ihm über die Nahrung zugeführt werden. Zahlreiche Studien bestätigen eine positive Wirkung der marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA auf die Gesundheit:

  • Herzfunktion: Eine ausreichende Versorgung mit Omega 3-Fettsäuren wirkt sich positiv auf die Fließeigenschaften des Blutes sowie auf Zellstoffwechselprozesse aus. Damit tragen sie zu einer normalen Herzfunktion bei. Eine aktuelle Metastudie belegt zudem, dass marine Omega 3-Fettsäuren wirksam in der Prävention von Herzinfarkten und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind.
  • Gehirnfunktion: Das Gehirn besteht zu einem hohen Anteil aus ungesättigten Fettsäuren. Aktuelle Studien zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren und einer verbesserten Gehirnfunktion.
  • Sehkraft: Die Zellen im menschlichen Auge enthalten einen besonders großen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. In vielen Studien konnte nachgewiesen werden, dass sich die Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren positiv auf die Sehkraft auswirkt.
  • Schwangerschaft und Stillzeit: Die Aufnahme der Omega 3-Fettsäure DHA durch die Mutter trägt zur normalen Entwicklung der Augen und des Gehirns beim Fötus und beim gestillten Säugling bei.

Pflanzliche Quellen von Omega-3-Fettsäuren, z.B. Leinsamen und Leinöl, Chiasamen, Walnüsse und Walnussöl, enthalten eine andere Art von Omega-3-Fettsäuren, nämlich die ALA. Diese sind ebenfalls gesund, erreichen in ihren gesundheitlichen Auswirkungen auf unseren Körper aber lange nicht die Wirkung der marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. ALA wird im Körper zwar zu EPA und DHA umgewandelt, jedoch nur zu einem sehr geringen Anteil von 0,5 bis 10 %, so dass die pflanzlichen Omega-3-Lieferanten die marinen Nahrungsmittel (bzw. Öle) bei weitem nicht ersetzen, sondern nur ergänzen können.

Für die Herstellung der Öle unseres Partners Norsan kommen Fische aus nachhaltigem Wildfang (diese enthalten deutlich mehr Omega 3-Fettsäuren als Zuchtfische) im Atlantik zum Einsatz – diese enthalten deutlich mehr Omega 3-Fettsäuren als Zuchtfische. Für die vegane Ölvariante werden Algen aus schadstoffarmer und umweltschonender Kultivierung verwendet. 

Unsere moderne Ernährung liefert in der Regel nur wenige Omega-3-Fettsäuren, dafür aber ein Übermaß an Omega-6-Fettsäuren. Während Omega-3-Fettsäuren Entzündungsprozesse im Körper vermindern, begünstigen Omega-6-Fettsäuren die Entstehung von Entzündungen. Unser Körper benötigt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, um gesund zu bleiben – ein Verhältnis von 3:1 (Omega 6 zu Omega 3) kann als entzündungsneutral betrachtet werden, optimal ist jedoch ein Verhältnis von 1:1. Auch deshalb macht es Sinn, zur Erreichung eines gesunden Omega-6/3-Verhältnisses marine Omega 3-Fettsäuren zuzuführen. Aufgrund der modernen Ernährung liegt unser Omega 6/3-Verhältnis aktuell im Bundesdurchschnitt bei 16:1 – die meisten von uns hätten also durchaus Grund zum Handeln.

Die marinen Öle unseres Partners Norsan bieten dir eine einfache Möglichkeit, deinen Omega-3-Spiegel zu erhöhen. Die Einnahme von einem Esslöffel Öl pro Tag ist ausreichend. Dabei muss das Öl nicht pur eingenommen werden, sondern kann kalten Speisen (z.B. Müsli oder einem Joghurt) zugegeben werden. Vorrangig ist das beigemischte Olivenöl zu schmecken – die Norsan-Öle haben keinen fischigen Geschmack und verursachen kein Aufstoßen.

Weitere Infos zu den Ölen und ihrer Wirkung findest du hier: www.norsan.de

toMotion-Angebot, gültig vom 1. bis 15. Februar 2020:

Norsan Omega-3 Total, 200 ml Fischöl (ca. 25 Tagesdosen): EUR 19,20 (anstatt regulär EUR 24,00)

Norsan Omega-3 Vegan, 100 ml Algenöl (ca. 13 Tagesdosen):EUR 21,60 (anstatt regulär EUR 27,00)