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Der Helm für den Enduro-Einsatz

Heute wollen wir euch einen Helm unseres Partner KED vorstellen, den wir bei unseren Enduro-Touren tragen: den KED Pector ME-1. Wir empfinden ihn als leicht, sehr gut belüftet und fühlen uns damit sehr gut geschützt. Der Helm wird in vier Farben angeboten und entspricht der Norm NTA 8776, d.h. er ist auch als Helm für S-Pedelecs zugelassen. Der Pector hat darüber hinaus ein paar weitere Features, die wir an ihm schätzen:

 

MIPS – Brain Protection System (BPS)

Die EPS-Innenschale der KED-Helme sorgt bei einem Sturz für höchste Aufpralldämpfung. Das MIPS-System bietet durch die Reduzierung der auf das Gehirn einwirkenden Rotationskräfte ein zusätzliches Sicherheitsfeature. Die reibungsarme Schale des MIPS-Systems ermöglicht bei schrägem Aufprallwinkel ein Gleiten von 10-15 mm in alle Richtungen.


FIDLOCK®

Die Fidlock®-Technologie macht das Schließen des Gurtschlosses noch einfacher. Durch die Kombination von magnetischer Kraft und mechanischer Rastung schließt der Fidlock®-Buckle quasi selbstständig und lässt sich mit nur einer Hand bedienen. Ein ungewolltes Einklemmen der Haut ist ausgeschlossen. Dabei sind die Verschlüsse höchst zuverlässig, robust und sicher.


BOA® SYSTEM

Das Boa® System wurde für höchsten Komfort in unseren 360°-Kopfring nahtlos integriert. Mit genial einfacher Einhand-Bedienung kann die Feinanpassung auch während der Fahrt vorgenommen werden. Das Boa® System garantiert einen sicheren und perfekten Sitz in allen Situationen.

Uns persönlich hat der Pector absolut überzeugt und er ist bei unseren Enduro-Touren immer dabei. Falls wir dich neugierig gemacht haben, findest du weitere Informationen unter diesem Link:  https://www.ked-helmsysteme.de/de/radhelme/Pector-ME-1  


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Hochwertige Fahrräder gut sichern und versichern

Passionierte und sportlich ambitionierte Radfahrer nennen (im Gegensatz zum „Normalbürger“) oft ein hochwertiges Bike – oder auch mehrere – ihr Eigen. Diese hochwertigen Fahrräder zu schützen, ist eine Herausforderung. Daheim hast du in der Regel einen abschließbaren Aufbewahrungsort für sie – sei es die Garage, der Keller oder im Zweifelsfall auch der Wohnraum. Doch unterwegs sieht das schon anders aus. Wie kannst du dein Rad vor Diebstahl oder – falls es dann doch gestohlen wird – dich selbst vor den hohen Kosten einer Neuanschaffung schützen?

Besonders beliebt bei Dieben sind natürlich teure Fahrräder. Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden in Deutschland im Jahr 2019 278.000 Räder gestohlen. Nur gut die Hälfte davon (155.000) waren versichert. Trotz eines leichten Rückgangs der Fallzahlen liegt der Wert der entwendeten versicherten Räder unverändert bei rund 110 Millionen Euro, da die gestohlenen Räder im Schnitt immer teurer sind. Im Durchschnitt zahlten die Versicherer im vergangenen Jahr 720 Euro pro gestohlenem Bike – im Vorjahr waren es „nur“ 650 Euro, vor zehn Jahren im Schnitt 420 Euro. Die rasante Wertzunahme dürfte auf die steigende Zahl der versicherten E-Bikes zurückzuführen sein. Im Jahr 2019 war bereits jedes dritte verkaufte Fahrrad ein E-Bike. Doch auch hochwertige Rennräder und Mountainbikes, die oft mehrere tausend Euro wert sind, tragen zu dieser Wertexplosion bei.

Eine gute Versicherung lohnt sich

Wenn ein Fahrrad aus verschlossenen Abstellräumen, Kellern oder Wohnungen gestohlen wird, übernimmt die Hausratversicherung – soweit vorhanden – den Schaden. Geklaut wird jedoch meist auf offener Straße. Dagegen kann man sich mit einer Zusatzklausel in der Hausratpolice oder einer separaten Fahrradversicherung versichern. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben von den gut 26 Millionen Hausrat-Policen 47 Prozent eine Fahrradklausel eingeschlossen. Viele Hausratversicherungen haben in den letzten Jahren ihre Leistungen erweitert und umfassen nun auch den Versicherungsschutz der zum Haushalt gehörenden Fahrräder, wenn diese „auf Achse“ sind. Diese Klausel sorgt dafür, dass die Versicherung für einen Fahrraddiebstahl aufkommt, wenn das Fahrrad unterwegs durch ein verkehrsübliches Schloss gesichert wurde. Die Hausratversicherung zahlt daraufhin den Neuwert, jedoch nur bis zu einem vertraglich vereinbarten Höchstbetrag (also z.B. max. 2 % der Versicherungssumme). Dieser Betrag reicht bei hochwertigen Fahrrädern für eine Neubeschaffung aber oft nicht aus.

Für Besitzer hochwertiger Räder oder E-Bikes empfiehlt es sich, eine spezielle Fahrradversicherung abzuschließen. Sie gilt als eigenständige Versicherung und erweist sich vor allem bei teuren und hochwertigen Fahrrädern als sinnvoll. Der Grund: Fahrradversicherungen beinhalten in der Regel höhere Versicherungssummen. Die Entschädigungssumme richtet sich hierbei nicht wie bei der Hausratversicherung nach der Versicherungssumme, sondern nach dem Wert des versicherten Fahrrads. Eine Fahrradversicherung gilt jedoch nur für das jeweilige Rad. Wer weitere Fahrräder versichern möchte, muss dafür separate Verträge abschließen.

Ob E-Bikes im Hausrat mitversichert sind, hängt von der Leistung des Rades ab. Pedelecs oder E-Bikes mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 Stundenkilometer können in die Hausratversicherung eingeschlossen werden. Für S-Pedelecs mit einer höheren Motorleistung und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h ist hingegen wie für Mofas und Mopeds eine KFz-Haftpflichtversicherung vorgeschrieben.

Bianca Schneider, seit vielen Jahren Teammitglied unseres Mountainbike-Teams toMotion Racing by black tusk, betreibt in Konstanz eine Versicherungsagentur der AXA/DBV. Wenn du dich über Fahrradversicherungen informieren möchtest, kannst du dich gerne an sie wenden:

AXA/DBV Generalvertretung
Bianca Schneider

Telefon: +49 (0)7533/9317 0
Telefax: +49 (0)7533/9317 30

www.axa-betreuer.de/Bianca_Schneider
www.dbv-betreuer.de/Bianca_Schneider-dbv

 

Die Polizei verständigen – aber richtig

Die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen ist mit nur 10 % erschreckend niedrig. Um die Polizei im Fall des Falles bei der Aufklärung zu unterstützen, solltest du im Vorfeld folgende Dinge beachten:

  • Hebe die Rechnung über den Fahrradkauf auf.
  • Notiere die Rahmennummer.
  • Notiere dir eindeutige Kennzeichen wie Marke, Farbe, Zubehör etc.
  • Fotografiere das Fahrrad.

Mit diesen Informationen ausgestattet, hat die Polizei die Chance, gestohlene und wieder aufgetauchte Fahrräder ihrem rechtmäßigen Besitzer zuzuordnen.

Gute Schlösser schrecken ab

Die Polizei bemängelt, dass Fahrradbesitzer es den Dieben aufgrund billiger Schlösser oft zu leicht machen. Um das Rad vor Diebstahl zu schützen, sollten Verbraucher also in ein gutes Fahrradschloss investieren. Als Faustregel gilt, dass fünf bis zehn Prozent des Fahrradpreises für ein entsprechend gutes Schloss angemessen sind. Der Grund: Je stabiler das Schloss, desto länger brauchen Fahrraddiebe, um es zu knacken. Da Fahrraddiebe häufig unter Zeitdruck arbeiten, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Rad geklaut wird. Diebe nehmen sich im Schnitt keine drei Minuten Zeit, um ein Schloss zu knacken, dann suchen sie das Weite. Grund genug, in ein Schloss zu investieren, das mindestens die kritischen drei Minuten Aufbruchzeit übersteht.

Das Wichtigste an der Sicherung mit einem Schloss ist, das Fahrrad mit dem Rahmen an einem festen Gegenstand (Laterne, Fahrradständer etc.) festzumachen und alle Teile, die sich leicht abnehmen lassen (z. B. Sattel oder Räder, die nur mit Schnellspannern mit dem Fahrrad verbunden sind) entweder selbst abzumontieren und mitzunehmen oder getrennt nochmals mit einem Schloss zu sichern. Auf dem Markt gibt es auch codierte Verschraubungen, die sich nur mit einem Spezialwerkzeug öffnen lassen – damit ist es dann nicht mehr notwendig, die abnehmbaren Teile separat zu sichern.

 

Foto: Sandro Bolognesi                                                                          Foto: Markus Spiske

Fahrradschlösser gibt es in vielen Varianten, aber nicht alle bieten ausreichend Sicherheit. Bügelschlösser sind in puncto Aufbruchsicherheit die beste Wahl. Die Bauart mit gehärtetem Stahlbügel und einem darauf gesteckten Schlosselement erlaubt eine Konstruktion ohne Schwachstellen. Mit mindestens 900 Gramm sind sie gerade noch „rucksacktauglich“. Durch die starre Konstruktion und die feste Bügelweite sind die Anschließmöglichkeiten jedoch auf Schildermasten und Radständer begrenzt. Laternenpfähle oder Bäume sind oft nicht geeignet.

Abus Granit XPlus 540, Testsieger bei den Bügelschlössern im Test 2020 des Mountainbike Magazins.

Faltschlösser hingegen bieten eine vergleichbare "Anschlussfähigkeit" wie Ketten, da sie ähnlich einem Zollstock aus beweglich miteinander verbundenen Flachstahlstäben bestehen. Diese Konstruktion bietet zwar eine etwas geringere Aufbruchsicherheit als die der Bügelschlösser, macht die Faltschlösser jedoch leichter handhabbar.

Abus Bordo Granit XPlus 6500, Testsieger bei den Faltschlössern im Test 2020 des Mountainbike Magazins

Kabel- und Kettenschlösser sind aufgrund ihrer Flexibilität sehr beliebt, bieten aber nur bei hohem Materialaufwand und folglich sehr hohem Gewicht (bis zu 5 kg) die nötige Sicherheit. Daher kommen sie für die mobile Anwendung kaum in Frage. Schwächeren Kabelschlösser schützen dein Rad höchstens davor, dass ein Passant es sich mal kurz „ausleiht“, um es nach Gebrauch in irgendeinem Gebüsch liegen zu lassen.

 

Litelok Gold Wearable: Beispiel für ein Bandschloss, das laut Hersteller wie ein Gürtel um die Hüfte geschnallt und so mitgeführt werden kann.

Das Mountainbike Magazin hat Anfang 2020 einen Fahrradschloss-Test durchgeführt, bei dem verschiedene Schlösser (12 Bügel-, 7 Falt- und 4 weitere Schlösser) auf ihre Aufbruchsicherheit und ihre Handhabung hin getestet wurden. Preislich lagen sie zwischen 20 und 150 Euro, beim Gewicht zwischen 69 Gramm und knapp 2 Kilogramm. Hier der Link zum Test: https://www.mountainbike-magazin.de/zubehoer/test-20-fahrradschloesser-12-buegel-und-8-faltschloesser/

Eine Möglichkeit, sein Fahrrad rund um die Uhr bewachen zu lassen, sind GPS-Tracker, z.B. von Spybike.  Sie sind nicht ganz günstig, aber sehr effektiv. Gut versteckt im Vorbau oder getarnt als Rücklicht, schlägt das System Alarm, wenn das Fahrrad entwendet wird, und sendet eine Alarm-SMS an den Besitzer. Der GPS-Tracker übermittelt darüber hinaus den aktuellen Standort in Echtzeit auf einen Trackingserver. Der Besitzer kann dadurch die Position seines Bikes online verfolgen und die Polizei informieren.

 

Es lohnt sich also durchaus, dass du dich mit dem Thema „Sicherheit für dein Bike“ fundiert auseinander setzt und – gerade wenn du stolzer Besitzer eines hochwertigen Fahrrads bist - gegebenenfalls eine angemessene Summe in ein sicheres Schloss und eine Fahrradversicherung investierst. Denn kaum etwas ist ärgerlicher, als sich mit den Risiken und Nebenwirkungen eines gestohlenen Fahrrads auseinandersetzen zu müssen…


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Es gibt sie noch: Menschen, die körperlich und geistig fit bleiben bis ins hohe Alter. Andrea Potratz, Geschäftsführerin des Lindauer Trainings-Spezialisten toMotion hat das Glück, dieser seltenen Spezies von Berufs wegen öfters zu begegnen. Anfang Juli unternahm sie zusammen mit drei Bike-Senioren vom Bodensee eine Tour im Schweizer Hochgebirge, die ihr die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers, auch im fortgeschrittenen Alter, wieder einmal eindrücklich bewusst machte.

V.l.n.r.: Adalbert Gührer, Johannes Gmelin, Gerhard Kohler

Adalbert „Bebe“ Gührer, Gerhard „Gigi“ Kohler und Johannes Gmelin sind in Kressbronn und Wasserburg am Bodensee zuhause. Alle drei sind Mitte sechzig, zwei von ihnen bereits im Ruhestand, der dritte steht kurz davor. Was die drei vereint, ist ihre Leidenschaft fürs Mountainbiken. Diese leben sie regelmäßig in den umliegenden Alpen aus, „besonders gerne in der Schweiz, weil Wanderer und Biker dort bei der Nutzung der Wanderwege gleichberechtigt sind“, verrät Gührer. Dabei schrecken die drei Senioren auch vor langen Anstiegen nicht zurück. Anfang Juli unternahmen sie eine mehrtägige Tour nach Davos, wo sie Andrea und Claudia Potratz trafen und sich mit ihnen für eine Tagestour verabredeten. Andrea Potratz kennt die Gegend von zahlreichen Wochenendtouren und toMotion Enduro-Camps wie ihre Westentasche und hatte ihnen eine schöne Strecke mit hohem Trailanteil in Aussicht gestellt.

„Zunächst fuhren wir mit dem Postbus hinauf zum Flüela-Pass“, erinnert sich Gerhard Kohler. Eine neue Erfahrung für die drei Sportler, die sonst alle Anstiege aus eigener Kraft bewältigen. „Nach einer kurzen Abfahrt wurde es ernst: wir mussten unsere Fahrräder auf einem Wanderweg rund 700 Höhenmeter hinaufschieben und -tragen, um den Fuorcla Radönt Pass auf 2788 Metern Höhe zu erreichen. Zeitweise überquerten wir mit unseren Bikes auf den Schultern sogar Schneefelder. Für diese Anstrengung wurden wir aber reich belohnt: zunächst das unglaubliche Panorama und dann eine Trail-Abfahrt über 1200 Höhenmeter bis hinunter nach Davos.“ „Bei der Abfahrt auf dem hochalpinen, technisch anspruchsvollen Trail war mein Puls bergab fast genauso hoch wie bergauf“, fügt Adalbert Gührer schmunzelnd hinzu. „Abgesehen von einigen Schneefeldern war sie für uns aber fast durchgehend fahrbar.“ Die Senioren glänzten auf der sechsstündigen, 25 Kilometer langen Tour nicht nur mit starken Beinen und einem leistungsfähigen Herz-Kreislauf-System, sondern auch mit ihrem fahrtechnischen Können. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, weiß Potratz, die approbierte Medizinerin ist. „Viele Leute legen mit fortschreitendem Alter gerne die Beine hoch und bewegen sich zunehmend seltener. Wer aber regelmäßig Sport treibt, kann sich seine Fitness und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter erhalten“.

Auf die Frage hin, ob er sich vorstellen könne, sein Mountainbike irgendwann gegen ein Rad mit E‑Antrieb einzutauschen, antwortet Gührer: „Für mich wäre ein E-Mountainbike kein Thema. Kämpfen ist gut für die Psyche und für den Körper!“. Kohler ist dem Thema gegenüber offener. „Wenn auf langen Anstiegen immer wieder die E-Biker an einem vorbei ziehen, wird man schon ein bisschen neidisch. Vielleicht, wenn ich mal achtzig bin…“.



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Du bist nicht mehr zufrieden mit der Performance deiner Rockshox SIS Federgabel? Oder du hast dich fahrtechnisch weiterentwickelt und wünschst dir mehr Federweg für anspruchsvollere Trails? Es gibt viele gute Gründe, sich ein leistungsfähigeres Federelement am Vorbau zu wünschen. Wenn du nicht gleich in eine komplett neue Federgabel investieren möchtest, bietet dir der bikeDoc in Lindau jetzt eine gute Alternative:

Bringe deine SID (ab Version 2017) auf den aktuellen Stand der Technik und mache sie so leistungsfähiger und auch deutlich leichter.  Mit der neuen SID Raceday Dämpfer-Kartusche steht deine Gabel höher im Federweg, ist leistungsfähiger, hat einen effizienteren Crown-Lockout und ist über 100 g leichter als der Vorgänger-Charger.

 

Eine kostengünstige Möglichkeit, wie du deine Gabel „neu“ machen kannst. Ab sofort liegen die Upgrade-Kits für deine Gabel bereit:

Dämpferkartusche SID Ultimate Raceday               EUR 249,- zzgl. Einbau

Fragen und Bestellung: andrea@der-bikedoc.de oder Telefon 08382-9479994 bzw. 0160-94846129


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Wusstest du schon, dass die Heilwirkung des Rosmarins vor allem in seinen ätherischen Ölen liegt? Die Wissenschaftler des 21. Jahrhunderts sind sich mit den alten Griechen einig: Rosmarin steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Die entscheidenden Wirkstoffe, die sowohl das Gedächtnis stärken als auch vor Demenz und Alzheimer schützen sollen, stecken in den ätherischen Ölen der Heilpflanze.

Lange bevor die Heilkraft von Rosmarin auch wissenschaftlich belegt werden konnte, war das Kraut in alten Kulturen als antiseptisches Mittel gegen schädliche Keime und zur Steigerung der Gedächtniskraft bekannt. Die reinigenden Eigenschaften von Rosmarin finden selbst in der Bibel Erwähnung.

Bereits die alten Griechen waren überzeugt, dass Rosmarin das Gedächtnis maßgeblich verbessern kann. Forschungsberichte aus den Fachblättern The Journal of Neurochemistry und Nature Reviews Neuroscience bestätigen, was die Griechen schon vor 2.000 Jahren ahnten: Rosmarin enthält tatsächlich einen Inhaltsstoff, der das Gehirn gegen schädigende Einflüsse schützt. Neueste Untersuchungen haben den Beweis erbracht, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem ätherischen Rosmarinöl mit dem Wirkstoff Carnosolsäure und einer erhöhten Gedächtnisleistung gibt.

 

Abgesehen vom klinisch nachgewiesenen Einfluss von Rosmarinöl auf das Gehirn, birgt die Heilpflanze viele weitere Kräfte. So macht sich Rosmarin nicht nur antioxidativ gegen Krebs und Schäden der DNA stark, sondern auch antiseptisch als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Hefen und Schimmelpilze.

Interessant ist zudem die regulierende Wirkung von Rosmarin auf den Hormonhaushalt. So soll die Heilpflanze nicht nur den Monatszyklus normalisieren, sondern auch das Brustkrebs-Risiko senken,  indem sie einen bestehenden Östrogenüberschuss ausgleicht. Rosmarintee wirkt gegen Husten, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Nieren- und Blasenerkrankungen, Nervosität, niedrigen Blutdruck und allgemeine Erschöpfungszustände.

Viele gute Gründe sprechen also dafür, Rosmarin in der täglichen Küche regelmäßig zum Einsatz zu bringen. Auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 84 findest du ein Rezept für Provenzalische Tomaten, denen Rosmarin das Tüpfelchen auf dem „i“ verleiht.