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Der feinwürzige Blattsalat Rucola ist inzwischen buchstäblich in aller Munde. Kaum vorstellbar, dass er erst in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus Italien nach Deutschland kam und seitdem einen Siegeszug durch die deutschen Gärten und Küchen feierte. Das aromatische Blattgemüse hat sich bei uns inzwischen einen festen Platz in den Feinschmeckerherzen erobert. Dabei wurde die Rauke, wie sie hierzulande auch genannt wird, bereits im Altertum bei den Germanen angebaut, geriet später jedoch weitgehend in Vergessenheit. Rucola ist nicht nur wegen seines würzig-scharfen Geschmacks ein Erlebnis, sondern hat auch einige gesundheitliche Stärken zu bieten.

 

Rucola hat mit 62 mg pro 100 g einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C und ist in diesem Punkt sogar der Orange überlegen. Neben Vitamin C zählen auch noch Magnesium, Zink, Phosphor, Kalzium, Eisen, Kalium und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe zu den wichtigen Inhaltsstoffen im Rucola. Dazu kommen die Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6 und Vitamin E. Somit liefert Rucola einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung. Darüber hinaus hat er gerade einmal 27 Kalorien auf 100 Gramm.

Anders als viele andere Blattsalate hat Rucola ein würziges Eigenaroma – die Blätter schmecken nussig, leicht bitter und scharf. Dafür sorgen schwefelhaltige Substanzen namens Glucosinolate. Sie sind typisch für die Familie der Kreuzblütler, zu der neben Rucola auch Kohlgemüse, Meerrettich, Radieschen oder Kresse gehören. Beim Zerkleinern des Pflanzengewebes spalten sich die Glucosinolate, und es setzen sich Senföle mit viel gesundem Potenzial frei. Senföle hemmen das Wachstum von Viren und Bakterien und haben im Körper eine entzündungshemmende Wirkung. Außerdem wirken sie schmerzstillend und entkrampfend.

Leider reichert Rucola besonders viel Nitrat an, eine Stickstoffverbindung, die die Pflanze zum Wachsen braucht. Sie kommt natürlicherweise im Boden vor und findet sich auch in Düngemitteln. Nitrat selbst schadet der Gesundheit nicht, doch im Körper kann es bei der Verdauung zu Nitrit umgewandelt werden. Daraus können wiederum Nitrosamine entstehen, die als krebserregend gelten. Besonders die Blattstiele speichern viel Nitrat, deshalb solltest du sie bei der Zubereitung stets entfernen. Außerdem sollte man Rucola nicht in rauen Mengen essen.

Eine gute Möglichkeit ist, den Rucola mit anderen Salatarten zu mischen und mit Vitamin-C-haltigen Zutaten zu kombinieren. Das Vitamin bremst die Bildung von Nitrosaminen. Du kannst die Salatsauce mit Zitronensaft anmachen, rote Paprika in den Salat schneiden oder ein Glas Orangensaft dazu trinken. Außer Vitamin C verhindert auch Vitamin E die Entstehung von Nitrosaminen. Es steckt zum Beispiel reichlich in Weizenkeimöl, Sonnenblumen- und Rapsöl oder in Haselnüssen.

 

Von April bis November hat Rucola Saison. Du kannst ihn im Bund oder verpackt in durchsichtigen Kunststoffschalen kaufen. Meistens handelt es sich dabei um Zucht-Rucola bzw. sogenannte Salatrauke. Die Wilde Rauke – zu erkennen an besonders schmalen, dunkelgrünen Blättern – schmeckt intensiver, ist aber seltener zu bekommen. Rucola lässt sich im Garten oder auf dem Balkon problemlos selbst anbauen. Einmal geschnitten, welkt der zarten Salat ziemlich rasch und sollte daher nach der Ernte möglichst schnell zubereitet werden. Notfalls hält er sich – in einen Plastikbeutel verpackt oder lose mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt – auch ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Ein Rezept für einen frisch-leckeren Rucola-Salat findest du auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 82.


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toMotion-Trainingslager mutiert wegen Corona zur Saison-Abschlusswoche

In Corona-Zeiten müssen viele Pläne umgeworfen und neu strukturiert werden. Dazu gehört auch das toMotion-Trainingslager in der Provence, das für Mitte April geplant war. Da die Grenzen zu Frankreich aufgrund der Corona-Pandemie im Frühjahr dicht waren, konnte das Trainingslager nicht wie geplant stattfinden. Damit die Teilnehmer trotzdem in den Genuss der südfranzösischen Trails kommen, bietet toMotion-Chefin Andrea Potratz nun anstelle des Frühjahrs-Camps eine Saison-Abschlusswoche in Südfrankreich an und tröstet: „In der Provence kann man auch im Herbst wunderbar biken und die Saison abschließen.“

Leicht gefallen ist ihr die Entscheidung nicht und so sagte die Teamchefin des Lindauer Mountainbike-Rennstalls toMotion Racing by black tusk das ursprünglich für den Zeitraum vom 10. bis 18. April 2020 geplante Trainingslager in der Provence auch erst Ende März endgültig ab. „Inzwischen wissen wir, dass in Frankreich noch mindestens bis zum 15. April eine Ausgangssperre gilt, bei der man nicht einmal Radfahren darf und die Unterkünfte auch niemanden aufnehmen dürfen“, begründete sie ihren Entschluss. Da die toMotion-Trainingslager traditionell ein Highlight in der Teamgemeinschaft sind, bedauerte sie die Absage ebenso sehr wie ihre Schützlinge.

Da die Vorfreude auf die gemeinsame Woche bei allen angemeldeten Teilnehmern groß war, münzte sie das eigentlich als Trainingslager für die Saison 2020 geplante Camp kurzerhand in eine Saison-Abschlusswoche im Oktober um. „Ich hoffe, dass die meisten Trainingslager-Teilnehmer auch im Herbst dabei sein können“, wünscht sie sich. Die Trainerin kennt die Gegend in der Provence nach zahllosen Aufenthalten wie ihre Westentasche und kann den Bikerinnen und Bikern dadurch eine Woche voll unvergesslicher Touren und Trails, Spaß und Gemeinschaft garantieren. Vermutlich werden trotzdem nicht alle der ursprünglich zum Trainingslager angemeldeten Teilnehmer im Oktober Zeit haben und so können sich auch neue Interessenten für die Saison-Abschlusswoche in der Provence bei Andrea Potratz melden.

Link zur Ausschreibung

Anmeldung per E-Mail unter a.potratz@tomotion-gmbh.de oder telefonisch unter 08382 9479993 bzw. 0160 948 461 29.

 

 


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Schickes Trainings-Shirt für dein Workout

Die neuen, coolen Trainings-Shirts von Bioracer sind eingetroffen und ab sofort bei toMotion erhältlich.

 

Material:             Funktionsfaser

Größen:              XS bis SL

Preise:                 Kurzarm: EUR 55,00
                             Langarm: EUR 69,00

Bestellung:         per E-Mail unter a.potratz@tomotion-gmbh.de oder telefonisch unter 08382 9479993 bzw. 0160 948 461 29.


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Auf der Suche nach der Wahrheit über Bremsen

Das Thema „hochwertige Bremsen“ stieß im Umfeld des Lindauer bikeDocs auf reges Interesse, und so war der am Samstag, den 22. Februar 2020, stattfindende Workshop mit acht Teilnehmern schnell ausgebucht. Mit Dag Freudenhammer und Jürgen Dold von der Firma Trickstuff waren zwei hochkarätige Bremsenexperten beim bikeDoc zu Gast, die den Teilnehmern einen tiefen Einblick in den Aufbau von Fahrradbremsen boten und ihnen zu ihren Fragen geduldig Rede und Antwort standen.

 

 

Zunächst erklärte Dag seinen Schützlingen den Aufbau und die Funktionsweise einer Hydraulikbremse. Anschließend wurden zwei Gruppen gebildet, unter deren wachsamen Augen Dag eine Piccola- und Jürgen eine Direttissima-Bremse aufbauten. Auch das richtige Entlüften einer Fahrradbremse wurde demonstriert. Zwischendurch beantworteten die beiden Trickstuff-Mitarbeiter hunderte von Fragen und hatten viel Spaß mit ihren interessierten Zuhörern. Abgerundet wurde der Workshop schließlich durch eine gemeinsame Ausfahrt im Lindauer Hinterland.

Für TNT-Anwärter Niko Zimmermann hat sich die weite Anreise nach Lindau gelohnt: "Ich fand den Workshop richtig interessant, da ich jetzt einfach von A bis Z verstehe, mit was ich an meinem Fahrrad fahre. Die Jungs von Trickstuff waren total nett und haben alles super verständlich erklärt."


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Hören wir das Wörtchen „Hanf“, schrillen bei den  meisten von uns die Alarmglocken. Kaum einer weiß hingegen, dass es von der Hanfpflanze Zuchtformen gibt, die für den Verzehr geeignet sind und deren Samen praktisch kein berauschendes THC enthalten: der sogenannte Speisehanf. Hanfsamen sind sogar ausgesprochen gesund. Grund genug, diese kleinen Samen einmal näher zu betrachten und ihre Stärken ins rechte Licht zu rücken.

Hanfsamen haben einen Durchmesser von ca. 3 mm und sind die Früchte der Hanfpflanze. Eigentlich sind sie kleine Nüsse, weswegen auch die Bezeichnung „Hanfnüsschen“ gängig ist.  Sie werden aus Hanfsorten gewonnen, aus denen das THC nahezu herausgezüchtet wurde. Du brauchst also keine Sorge haben, davon „high“ zu werden.

Wenn ein Lebensmittel der modernen Bezeichnung „Superfood“ gerecht wird, dann Hanfsamen. Das liegt an ihrem hohen Eiweißgehalt und dem wertvollen Mix aus Nähr- und Vitalstoffen, den die Nüsschen enthalten. Bekannt sind sie vor allem für ihren hohen Gehalt der Vitamine E, B1 und B2, weshalb sie oft auch in der vegetarischen und veganen Küche zum Einsatz kommen. Im Hanf sind zudem verschiedene Mineralstoffe enthalten wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen.

Besonders interessant für Sportler sind die Hanfsamen aufgrund ihres hohen Gehalts an hochwertigem Protein und an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die biologische Wertigkeit des Proteins im Speisehanf erreicht Spitzenwerte und ist vergleichbar mit Volleiweiß oder Fleisch, aber frei von Cholesterin und ungesunden Trans-Fettsäuren. Durch seinen hohen Proteingehalt ist Hanf natürlich auch für Vegetarier und Veganer interessant, um den Eiweißbedarf zu decken. Aber auch alle anderen profitieren von den besonders hochwertigen Hanfproteinen. Denn Eiweißbausteine sind u.a. auch wichtig für Zellerneuerung und Blutbildung.

Daneben versorgen Hanfsamen deinen Körper mit wertvollen Fettsäuren wie Omega 3, Omega 6 und Gamma-Linolensäure und unterstützt damit eine entzündungshemmende Ernährung. Viele Körperfunktionen werden durch die ungesättigten Fettsäuren des Hanfs positiv beeinflusst. Der hohe Ballaststoffgehalt von Hanf fördert zudem die Verdauung.

 

Die Samen von Speisehanf haben eine nussige Note und schmecken auch leicht süßlich. Du kannst sie in Joghurt gerührt und im Müsli essen, oder als Zutat für Smoothies. Auch zu herzhaften Speisen, über einen Salat gestreut oder auf einem Toast mit Avocado, sind Hanfsamen richtig lecker. Wer möchte, kann statt zu Saaten auch zu Hanföl greifen. Außerdem gibt es Hanfmehl und Hanf-Proteinpulver zu kaufen. Auf unserem Ernährungskärtchen Nr. 81 findest du ein Rezept für einen herzhaften Brotaufstrich aus Hanfsamen. Viel Spaß beim Ausprobieren!